Parador sichert sich Markenrechte und ausgewählte Kollektionen von HKS 1835
Parador hat sich mit Wirkung zum 1. Mai 2026 die Namensrechte, die Webseite und bestimmte immaterielle Vermögenswerte der Marke HKS 1835 von
Heinr. Krüger + Sohn gesichert. Der Importeur aus Münster hatte Anfang 2026 beim zuständigen Amtsgericht ein Insolvenzverfahren beantragt, das im Februar eröffnet worden war. Der Betrieb lief bis heute unter Insolvenzverwalter Eric Coordes weiter.
Konkret führt Parador ausgewählte HKS-Produktlinien wie Manufaktur Deluxe, Vinyl und Massivholzdielen fort. Außerdem wird ein leitender Mitarbeiter von HKS integriert. Die operative Eingliederung startet zum 1. Juni. Der HKS-Standort in Münster wird nicht fortgeführt. Insolvenzverwalter Coordes ist aber zuversichtlich, dass nahezu alle bestehenden Arbeitsplätze in Folgebeschäftigungsplätze übergehen werden.
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Weiterhin kein Investor für Hammer Raumstylisten

Am 22. April 2026 teilt der Insolvenzverwalter für die
Hammer Raumstylisten GmbH mit, dass sich die beiden Interessenten für eine Übernahme aus dem Verkaufsprozess zurückgezogen haben. Zwar habe ein neuer Investor Interesse bekundet. Es bestünden aber Zweifel, dass die Liquidation und Einstellung des Geschäftsbetriebs noch zu verhindern sei. Zur Vorbereitung der Schließung und Beendigung der operativen Betriebstätigkeit werden noch im April sämtliche Arbeitsverhältnisse mit einer Frist von maximal drei Monaten gekündigt.
Der laufende Räumungsverkauf in den verbliebenen 41 Filialen wird fortgesetzt. Da allerdings nicht mehr in allen genügend Ware vorhanden ist, werden Ende April weitere 20 Standorte geschlossen. Die übrigen gehen Ende Mai 2026 vom Netz, sofern nicht doch noch eine Investorenlösung gelingt.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMeffert erweitert Vorstand mit Benedikt Merz

Benedikt Merz, seit 2010 bei
Meffert tätig, rückt in den Vorstand der Aktiengesellschaft auf. Damit bündelt der Farben- und Lackhersteller nach eigenen Angaben zentrale operative Einheiten und stärkt die marktorientierte Ausrichtung des Unternehmens. Der bisherige Vertriebsleiter wird in seiner neuen Funktion als Chief Operating Officer (COO) die Bereiche Vertrieb Inland, Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux, Produktmanagement sowie Marketing verantworten.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMöbelhandel mit leichten Einbußen
Das Marktvolumen von Wohn- und Büromöbeln beziffern das IFH Köln und die BBE Handelsberatung für 2025 auf 23,9 Mio. EUR. Obwohl dies im Vorjahresvergleich einem leichten Minus von 1,1 % entspricht, bewege man sich immer noch über Niveau von 2019, also vor der Corona-Pandemie. Mit Ausnahme von Küchen- und Gartenmöbeln hätten alle Warengruppen Rückgänge zu verzeichnen.
Hinsichtlich der Vertriebskanäle sehen die Marktbeobachter eine anhaltend hohe Dynamik. Nach zwei Jahren der Normalisierung konnte der Onlinehandel mit Versendern und Internet-Pure-Playern seine Umsätze wieder steigern. Auch große Möbelfilialisten sowie Küchenspezialisten entwickelten sich den Hochrechnungen zufolge leicht positiv. Der kleinbetriebliche Möbelfachhandel stehe hingegen spürbar unter Wettbewerbsdruck.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenUzin Utz erzielt Rekordumsatz in 2025
Uzin Utz hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 505,1 Mio. EUR erwirtschaftet (+6,1 %). Damit übertraf der weltweit agierende Komplettanbieter für Bodensysteme erstmals die Umsatzmarke von 500 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 40,4 Mio. EUR (2024: 42,8 Mio. EUR), was einer EBIT-Marge von 8,0 % entspricht. Im Geschäftsjahr 2025 stabilisierte sich die Entwicklung der Baubranche in den für den Konzern relevanten Absatzmärkten, was die Umsatzentwicklung positiv beeinflusste, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu der Gruppe gehören die sechs Konzernmarken Uzin, Wolff,
Pallmann, Arturo,
Codex und Pajarito.
Mit den jüngsten Rekordumsatzerlösen schließt Uzin Utz die Konzernstrategie "Passion 2025" erfolgreich ab und startet die neue Wachstumsstrategie "Grow bigger". Gemäß dieser soll bis 2030 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 8 bis 12 % pro Jahr erzielt werden. Für das Jahr 2030 ist eine EBIT-Marge von mehr 10 % geplant. Darüber hinaus strebt der Konzern eine Mitarbeiter-Weiterempfehlungsrate von über 90 % an. Alle Business Units werden künftig noch internationaler ausgerichtet, mit dem Anspruch, weltweit Kunden, Interessenten und Mitarbeitende zu gewinnen. Ergänzend zu Handwerk und Handel rücken dabei künftig auch Industriekunden stärker in den Mittelpunkt. Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist zudem messbare Nachhaltigkeit.
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Surteco 2025 in den roten Zahlen
Bei
Surteco hat sich 2025 die positive Entwicklung der vorangegangen beiden Jahre nicht fortgesetzt. Der Konzernumsatz verringerte sich gegenüber 2024 um 4 % auf 821,2 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung von Sondereffekten wie fehlender Umsatzerlöse aus dem aufgegebenen Geschäft mit Imprägnaten und negativer Währungskurseffekte belief sich der organische Umsatzrückgang auf 2 %. Das EBITDA ging auf 72,1 Mio. EUR (-24 %) zurück. Schlussendlich bilanziert das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag von 14,3 Mio. EUR, während zuvor noch ein Überschuss von 8,4 Mio. EUR erzielt werden konnte.
In der Geschäftseinheit Surfaces (Oberflächen inklusive Melaminkanten in Europa und Südamerika), zu der bislang auch die Imprägnate gehörten, setzte Surteco 253,1 Mio. EUR (-5 %) um. Mit technischen Profilen, Sockelleisten und Zubehör (
Döllken Profiles) wurden 133,6 Mio. EUR (+3 %) erzielt, mit Kunststoffkanten weitere 140,0 Mio. EUR (-6 %). Hinzu kommen die Regionen Nordamerika (250,0 Mio. EUR, -5 %) und Asien/Pazifik (44,5 Mio. EUR, -7 %).
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenAnker: 2024 nur der Geschäftsbereich Airlines im Plus
Bei
Anker waren 2024 die Umsätze in den Segmenten Objektgeschäft Inland (-14 %) und Ausland (-27 %) sowie Industriegeschäft (-39 %) rückläufig. Lediglich der Bereich Airlines (+25 %) wies eine positive Entwicklung auf. In der Konsequenz sank der Umsatz gegenüber 2023 um 6,9 % auf 25,1 Mio. EUR. Der Exportanteil des Herstellers textiler Bodenbeläge lag bei gut 49 %. Als Jahresergebnis weist der Geschäftsbericht -8,2 Mio. EUR aus, was dem Vorjahreswert entspricht.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenFEP: Iran-Krieg bremst zaghafte Markterholung bei Parkett aus
Nachdem sich auf dem europäischen Parkettmarkt zu Beginn 2026 leichte positive Tendenzen abzeichneten, hat der Iran-Krieg für neue Unsicherheiten gesorgt und die zaghafte Erholung abrupt gestoppt. Laut
Verband der europäischen Parkettindustrie (FEP) verteuern sich die bereits hohen Energie- und Transportkosten weiter, damit steigt der Druck auf die Produktionskosten. Die Inflation nimmt wieder zu, ebenso die Preise für Rohstoffe wie Holz. Herausforderungen im Vertrieb und Druck auf die Margen belasten die Lieferkette zusätzlich. Die Folgen: Projekte werden verschoben oder neu kalkuliert, was den Parkettabsatz hemmt. Aber es gibt auch Faktoren, die der europäischen Parkettindustrie einen gewissen Ausgleich eröffnen könnten, wie die zunehmende Nachfrage nach energieeffizienten Gebäuden und rückläufige Parkettimporte aus Asien. Insgesamt ist die Branche derzeit dennoch von Vorsicht und nur mäßigen Perspektiven geprägt, da wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten frühere Anzeichen einer allmählichen Markterholung überschatten.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWohnbau: Anstieg bei den Genehmigungen hält an

Für den Februar 2026 meldet das Statistische Bundesamt 22.200 genehmigte Wohnungen, 24,1 % mehr als im Vorjahresmonat. Während im Neubau (19.000) das Plus sogar bei 30,6 % liegt, ist die Anzahl der Genehmigungen für Umbauten in bestehenden Gebäuden auf 3.200 (-4,0 %) zurückgegangen.
Bezogen auf die ersten beiden Monate des Jahres ist die Zuwachsrate mit 16,2 % auf 34.500 genehmigte Wohnungen ebenfalls zweistellig. Für den Neubau weisen die Statistiker +17,6 % aus; im Bestand sind es mit +3,9 % deutlich weniger.
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