Weseler/Tretford 2024 mit Problemen
Obwohl die Auftragseingänge über Vorjahr lagen, bilanziert
Weseler Teppich (Marke Tredford) für 2024 einen leichten Umsatzrückgang von 1,5 % auf 23,1 Mio. EUR. Gestiegene Materialkosten sowie eine zu hohe Ausschussquote führten bei dem Spezialisten für Ziegenhaar-Teppichböden letztlich zu einem Jahresfehlbetrag von 1,5 Mio. EUR. Die Ursachen dafür seien mittlerweile beseitigt, die Kennzahlen zur Jahresmitte 2025 deuteten darauf hin, dass der Umsatz über dem von 2024 liegen und das Ergebnis deutlich positiv sein werde, heißt es im Geschäftsbericht.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenCarl Prinz erweitert Geschäftsführung um Michael Berns

Der Leisten- und Profilhersteller
Carl Prinz mit Sitz in Goch stellt frühzeitig die Weichen für die Zukunft und erweitert seine Geschäftsführung. Künftig werden Michael Berns (41) und Katharina Prinz (61) die Leitung des Unternehmens gemeinsam übernehmen. Mit diesem Schritt setzt das Familienunternehmen, das auf eine 136-jährige Geschichte zurückblickt, bewusst auf Kontinuität und eine Nachfolgeregelung aus den eigenen Reihen.
Michael Berns steht bereits seit 2008 in Diensten von Carl Prinz und hat seither verschiedene Schlüsselpositionen durchlaufen. Nach seinem Einstieg im Einkauf übernahm er 2013 die Leitung der Logistik, die er bis 2020 innehatte. Es folgte eine Station im Produktmanagement, bevor er 2021 die Gesamtverantwortung für die Materialwirtschaft übernahm. Im Jahr 2024 wurde ihm Prokura erteilt.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenUmsatzzahlen und Personalien im aktuellen BTH Heimtex Podcast

Die aktuelle Ausgabe des
BTH Heimtex Podcast vom 15. Mai 2026 blickt wieder auf die Meldungen der Woche zurück. Ein zentrales Thema ist die Rückkehr zur Profitabilität des Bodenbelagsherstellers
Windmöller, der trotz eines Umsatzrückgangs auf 83,0 Mio. EUR ein positives Ergebnis von 0,1 Mio. EUR erzielte. Der Teppichfliesen-Spezialist
Interface verzeichnete im ersten Quartal ein deutliches Umsatzplus auf 331 Mio. USD, getrieben durch die Segmente Office und Healthcare.
A.S. Création und
Uzin Utz melden gemischte Ergebnisse, wobei gestiegene Kosten die operativen Margen unter Druck setzten. Auch die Lage im D/A/CH-Raum der Bau- und Gartenfachmärkte bleibt uneinheitlich, während bei
Kadeco die Kostenbelastung zu einem leichten Jahresfehlbetrag führte. Abschliessend informiert der Podcast über personelle Kontinuität beim
BVPF sowie personelle Veränderungen im Vorstand des
VDP.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBüsche: Alexandra Schumann leitet das Unternehmen
Büsche wird seit Februar 2026 von Alexandra Schumann als geschäftsführender Gesellschafterin geleitet. Sie gehört der fünften Generation der Gründerfamilie des Herstellers von Vorhanggarnituren und Fensterdekorationen an, ist bereits seit 2014 im Unternehmen und verfügt außerdem über Berufserfahrung aus Unternehmensberatung, Mittelstand und Konzern. Schumanns Vorgänger Fernando Sanchez Garcia hat Büsche im April verlassen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWindmöller nach drei Jahren wieder profitabel
Trotz nochmals gesunkener Umsätze hat sich die Ertragslage bei
Windmöller 2025 deutlich verbessert. Die Einnahmen des Herstellers von Bodenbelägen und Unterlagsmatten sanken auf 83,0 Mio. EUR (-3,4 %). "Ursächlich sind eine Fokussierung auf margenstarke Produkte und vertriebliche Schlüsselkunden sowie darüber hinaus ein konjunkturell bedingter Nachfragerückgang", heißt es im Geschäftsbericht. Während die Einnahmen im Handel D/A/CH um 23 %, im Export um 19 % und im Objektvertrieb um 4 % nachgaben, konnte das Industriekundengeschäft aufgrund erhöhter Nachfrage in den USA um 17 % ausgebaut werden.
Gleichzeitig wirkt das 2024 gestartete und inzwischen weitgehend abgeschlossene Sanierungsprogramm mit Schließung des Standortes Augustdorf, Ausbau der Automatisierung im verbliebenen Werk in Detmold sowie Reduzierung von Personalkosten: Das EBITDA hat sich mit 3,7 Mio. EUR verdoppelt, aus einem Jahresfehlbetrag von 7,3 Mio. EUR wurde ein Überschuss von 0,1 Mio. EUR. Seit 2022 hatte das Unternehmen rote Zahlen geschrieben.
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Baumärkte: Uneinheitlich in D/A/CH

Noch keine Trendwende in Sicht bei den deutschen Bau- und Gartenfachmärkten. Im ersten Quartal 2026 sind die Umsätze gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um 0,9 % auf 4,53 Mrd. EUR gesunken. Auch für die Schweiz meldet der BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten einen Rückgang von 3,2 % auf 694,3 Mio. CHF (757,3 Mio. EUR). Hier kämen nicht näher bezeichnete nationale Sondereffekte zum Tragen. In Österreich (644,1 Mio. EUR, +0,5 %) hat die Branche hingegen leicht zulegen können.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenUzin Utz: Weniger Gewinn trotz höherer Umsätze im ersten Quartal
Der Konzernumsatz von
Uzin Utz liegt im ersten Quartal 2026 mit 132,2 Mio. EUR um 6,6 % über dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit 8,7 Mio. EUR allerdings um 14,2 % geringer aus. Belastend wirkten insbesondere höhere Rohstoff- und Verpackungspreise, gestiegene Logistikkosten infolge des starken Kraftstoffpreisanstiegs sowie eine erhöhte Personalaufwandsquote durch den gezielten Personalaufbau zur Realisierung der Wachstumsstrategie, heißt es von dem Komplettanbieter für Bodensysteme.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenEinkaufspartner: Mühlebach verlässt Verwaltungsrat

Nachdem die Integration der
Einkaufspartner AG in die Log.com Holding abgeschlossen ist, hat sich Moritz Mühlebach aus dem Verwaltungsrat zurückgezogen. Als Mitbegründer der Schweizer Einkaufsgruppierung war er über 25 Jahre lang für das Unternehmen tätig und hatte im Zuge des Eigentümerwechsels bewusst eine aktive Rolle im Verwaltungsrat übernommen. Künftig will sich Mühlebach auf sein unternehmerisches Engagement bei der von ihm gegründeten
Sharkgroup mit ihren Marken Enia, Directa und
Profloor konzentrieren.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenA.S. Création behauptet Ergebnis im ersten Quartal 2026
Bei
A.S. Création ging der Umsatz im ersten Quartal 2026 um 7,1 % auf 29,4 Mio. EUR zurück. Dennoch konnte ein operatives Ergebnis von 1,4 Mio. EUR auf Vorjahresniveau erzielt werden, vor allem durch die Verbesserung der Rohertragsmarge, Effizienzmaßnahmen und Kostendisziplin.
Die Hauptversammlung des börsennotierten Tapetenherstellers hat eine Dividende von 0,15 EUR je Aktie beschlossen, die über dem normalerweise zugrunde gelegten, durch das Jahresergebnis abgeleiteten Niveau von 45 % des Ergebnisses je Aktie liegt. Aufgrund der soliden Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung beeinträchtigt die Ausschüttung die finanzielle Stabilität des Unternehmens nicht.
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