Uzin Utz Campus: 210 Besucher bei Berliner Premiere

Premiere geglückt: Der Uzin Utz Campus fand am 24. April 2026 erstmals in Berlin statt und etwa 210 Besucher aus dem Handwerk eigneten sich dort Fachwissen rund um Boden, Parkett und keramische Fliesen an. Als Location diente die Convention Hall des Hotels MOA Berlin im zentral gelegenen Stadteil Moabit. "Unser Campus sticht vor allem durch die Kombination aus Fachvorträgen, Praxisvorführungen und als Plattform zum Netzwerken hervor. Wir fokussieren uns nicht nur auf die Bauchemie, sondern bieten den Interessierten eine umfangreiche Produkt-Bandbreite", sagte Vorstandsmitglied Philipp Utz.
2018 hatte der Bauchemiehersteller
Uzin Utz das Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. Seitdem fand es im zwei- bis dreijährigen Rhythmus immer am Hauptstandort Ulm statt - zuletzt im September 2025 mit rund 550 Besuchern. Zukünftig soll der Campus jährlich ausgerichtet werden: Dann immer im Wechsel mit Ulm und einem weiteren Standort im Norden Deutschland. Berlin machte dabei dieses Jahr den Anfang - als weitere Ausrichtungsorte könne sich Philipp Utz Hamburg und Hannover vorstellen.
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FHR feiert 50-jähriges Bestehen in Speyer

Der
FHR Fachhandelsring hat am 21. und 22. April 2026 sein 50-jähriges Jubiläum mit einer glanzvollen Messe im Technik Museum Speyer begangen. Die 1976 von Kurt Reichelt als Zusammenschluss für Bodenleger und Raumausstatter gegründete Kooperation wird heute von Sabine Theisohn und Ann-Kathrin Schmidt geführt.
Auf der Hausmesse zur Jubiläumsveranstaltung konnten rund 80 Aussteller und zahlreiche Mitglieder begrüßt werden. Das Event unterstrich die Strategie des Verbunds, die Vorteile einer starken Gruppe mit der unternehmerischen Freiheit der Partner zu vereinen. Neben intensiven Workshops und Erfa-Gruppen bildete die Abendveranstaltung in der Raumfahrthalle den atmosphärischen Höhepunkt der Feierlichkeiten. Die hohe Teilnehmerzahl und die positive Stimmung belegten die Relevanz partnerschaftlicher Netzwerke in der modernen Heimtextil-Branche.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenAda Möbelwerke: Aus in Anger
Schlechte Nachrichten aus Anger: Das Werk der
Ada Möbelwerke in der Oststeiermark ist Geschichte. Wie die Kleine Zeitung berichtet, wurde die Produktion KW 17 2026 stillgelegt. Aktuell findet noch ein großer Abverkauf statt.
In der Dachgesellschaft des Möbelherstellers sind laut dem Blatt noch 22 Personen angestellt. Die Geschäfte führen mittlerweile die Insolvenzverwalter Barbara Schmid und Christian Pfandl. Sie haben die Büroflächen im Technopark Raaba gekündigt. Nun kämpfen sie um das Überleben der Möbelmarke Ada und der Werke in Ungarn und Rumänien. Dort gibt es noch rund 1.100 Beschäftigte. "Der Plan ist, dass die Holding saniert und in Österreich weitergeführt wird. Und dass in Ungarn und Rumänien weiter produziert wird", erklärt Christian Pfandl gegenüber der Kleinen Zeitung. "Es hängt nun davon ab, ob Interessenten einsteigen." Laut Pfandl gebe es zurzeit "intensive Gespräche".
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBelysse leidet weiter unter schwachem europäischen Markt
Mit 61,2 Mio. EUR Umsatz schließt
Belysse das erste Quartal 2026 ab. Das Minus von 8,9 % zum Vorjahreszeitraum resultiert für den belgischen Hersteller textiler Bodenbeläge aus einer anhaltend schwachen Nachfrage in Europa (-19,4 %). Besser lief es in den USA. Jedoch wurde dort das organische Wachstum von 12,1 % zum Großteil von negativen Wechselkurseffekten egalisiert, so dass unter dem Strich lediglich ein Plus von 0,7 % verbucht werden konnte.
Das bereinigte EBITDA habe allerdings das Niveau des ersten Quartals 2025 übertroffen, da höhere Absatzmengen in den USA, verbesserte Margen und niedrigere Fixkosten die geringen Volumina in Europa und die negativen Währungseffekte mehr als ausgleichen konnten. Zudem hat Belysse jetzt Preiserhöhungen und Zuschläge eingeführt, um die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf die Rohstoff-, Energie- und Transportkosten abzufedern.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSchweizer Parkettmarkt bleibt im Abwärtstrend

Nach Erhebungen von Branchenradar.com Marktanalyse ist der Parkettmarkt in der Schweiz 2025 das vierte Jahr in Folge geschrumpft. Aktuell gingen die Herstellererlöse um 2,9 % auf 134,7 Mio. CHF (146,7 Mio. EUR) zurück. Einbußen gab es in allen Produktgruppen mit Ausnahme der Landhausdielen, mit denen 3,4 % mehr umgesetzt wurde und die inzwischen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachen.
Verantwortlich für die insgesamt negative Entwicklung sei der schwache Wohnungsneubau; ohne Impulse aus dem Renovierungsgeschäft hätte das Minus sogar bei 5 % gelegen. Und noch eine Erkenntnis haben die Marktbeobachter gewonnen: Obwohl der Bedarf in der Schweiz nach wie vor zum größten Teil von der heimischen Produktion gedeckt wird, gewinnen Importe zunehmend an Bedeutung. Insbesondere österreichische Hersteller drängten vehement auf den Markt des Nachbarlandes.
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Sharkgroup: Giuseppe Lo Iacono leitet Vertrieb in der Schweiz

Bei der
Sharkgroup übergibt der langjährige Vertriebsleiter Schweiz, Ingo Seemayer, die Verantwortung schrittweise an Giuseppe Lo Iacono. Er wird künftig als Brand-Manager der Bodenbelagsmarke Enia sowie als Geschäftsführer der
Enia Vertriebs GmbH in Stuttgart tätig sein und sich auf deren weiteren Ausbau in den Wachstumsmärkten Deutschland, Österreich und Niederlande konzentrieren.
Giuseppe Lo Iacono, gelernter Verkäufer mit kaufmännischer Weiterbildung, arbeitet seit 2012 in der Bodenbelagsbranche. Er spricht Deutsch, Französisch und Italienisch. Gemeinsam mit seinem siebenköpfigen Team betreut er zukünftig den gesamten Schweizer Markt. Ingo Seemayer wird seinen Nachfolger intensiv begleiten und in die neue Funktion einführen. Zur Schweizer Sharkgroup gehören neben Enia noch die Marken Directa (Profile) und
Profloor (Werkzeug).
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHandwerk: Vor allem kleine Betriebe mit deutlich weniger Umsatz in 2024
Die rund 564.000 Handwerksunternehmen in Deutschland haben 2024 einen Umsatz von 762 Mrd. EUR erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Wert gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % und die Zahl der Handwerksunternehmen um 0,7 %.
Im Ausbaugewerbe, der größten Gewerbegruppe innerhalb des Baugewerbes und des Handwerks insgesamt, setzten die 213.000 Betriebe mit 1,6 Mio. tätigen Personen 213 Mrd. EUR um. Hier gingen die Zahl der Betriebe um 2,1 % und der Umsatz um 3,2 % zurück.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenParador sichert sich Markenrechte und ausgewählte Kollektionen von HKS 1835
Parador hat sich mit Wirkung zum 1. Mai 2026 die Namensrechte, die Webseite und bestimmte immaterielle Vermögenswerte der Marke HKS 1835 von
Heinr. Krüger + Sohn gesichert. Der Importeur aus Münster hatte Anfang 2026 beim zuständigen Amtsgericht ein Insolvenzverfahren beantragt, das im Februar eröffnet worden war. Der Betrieb lief bis heute unter Insolvenzverwalter Eric Coordes weiter.
Konkret führt Parador ausgewählte HKS-Produktlinien wie Manufaktur Deluxe, Vinyl und Massivholzdielen fort. Außerdem wird ein leitender Mitarbeiter von HKS integriert. Die operative Eingliederung startet zum 1. Juni. Der HKS-Standort in Münster wird nicht fortgeführt. Insolvenzverwalter Coordes ist aber zuversichtlich, dass nahezu alle bestehenden Arbeitsplätze in Folgebeschäftigungsplätze übergehen werden.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWeiterhin kein Investor für Hammer Raumstylisten

Am 22. April 2026 teilt der Insolvenzverwalter für die
Hammer Raumstylisten GmbH mit, dass sich die beiden Interessenten für eine Übernahme aus dem Verkaufsprozess zurückgezogen haben. Zwar habe ein neuer Investor Interesse bekundet. Es bestünden aber Zweifel, dass die Liquidation und Einstellung des Geschäftsbetriebs noch zu verhindern sei. Zur Vorbereitung der Schließung und Beendigung der operativen Betriebstätigkeit werden noch im April sämtliche Arbeitsverhältnisse mit einer Frist von maximal drei Monaten gekündigt.
Der laufende Räumungsverkauf in den verbliebenen 41 Filialen wird fortgesetzt. Da allerdings nicht mehr in allen genügend Ware vorhanden ist, werden Ende April weitere 20 Standorte geschlossen. Die übrigen gehen Ende Mai 2026 vom Netz, sofern nicht doch noch eine Investorenlösung gelingt.
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