Egger Gruppe steigert Umsatz auf 2,15 Mrd. Euro
Der österreichische Holzwerkstoffhersteller
Egger hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 (31. Oktober) eine stabile Entwicklung erzielen können: Der konsolidierte Umsatz betrug rund 2,15 Mrd. EUR (+2,6 %), das EBITDA belief sich auf 293,3 Mio. EUR (-8,4 %). Der Produktbereich für den konstruktiven Holzbau und Fußböden erwirtschaftete einen unkonsolidierten Umsatz von 365,1 Mio. EUR (+4,0 %).
"Die anhaltende Konsumschwäche, die schwache Baukonjunktur in den Kernmärkten sowie globale Unsicherheiten prägten die Rahmenbedingungen", teilte die Gruppe mit 12.000 Mitarbeitern mit. Vor allem die Nachfrage im Fußbodenbereich gestalte sich schwach und die fehlende Neubautätigkeit konnte nur teilweise durch Renovierungen kompensiert werden. Der daraus resultierende Preisdruck werde sich voraussichtlich im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen: "Daraus ergibt sich auch für das zweite Geschäftshalbjahr 2025/26 eine gedämpfte Umsatz- und Ergebniserwartung."
Egger setzt dennoch seine langfristige Investitionsstrategie fort: Im ersten Halbjahr tätigte die Gruppe Investitionen in Höhe von 248,6 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 218,4 Mio. EUR). Hervorzuheben ist das mehrstufige Großprojekt im Werk Markt Bibart in Bayern. Bis 2026 fließen dort mehr als 200 Mio. EUR in die Bereiche Nachhaltigkeit, Veredelung und Automatisierung.