Liedeco in vorläufiger Insolvenz
Das Amtsgericht Jena hat am 27. August 2025 über das Vermögen der
Liedeco Innendekorationsartikel GmbH mit Sitz in Uder ein vorläufiges Insolvenzverfahren (Az. 8 IN 166/25) eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde der Mühlhausener Rechtsanwalt Dr. Peter Staufenbiel.
Liedeco ist Anbieter und Konfektionär von Sonnenschutz- und Innendekorationsartikeln für den Maß- und SB-Bereich. Das 1990 von Gerd Liese gegründete Unternehmen gehört heute niederländischen
Fetim-Group.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSto: Konzernumsatz sinkt um 2,3 Prozent
Auch
Sto leidet unter der Investitionszurückhaltung im Baugewerbe. Der Umsatz des Herstellers von Systemem für Gebäudebeschichtungen ist im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 um 2,3 % auf rund 771,1 Mio. EUR gesunken. Das Konzern-EBIT verringerte sich um 13,7 % auf 25,3 Mio. EUR und das EBT um 15,5 % auf 25,6 Mio. EUR. Die EBT-Umsatzrendite liegt nach den Konzernangaben bei 3,3 %.
Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit bestätigt Sto die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2025 und rechnet mit einem Konzernumsatz in Höhe von 1,57 Mrd. EUR (2024: 1,61 Mrd. EUR). Das EBIT soll in der Bandbreite von 51 Mio. bis 71 Mio. EUR liegen (2024: 58,8 Mio. EUR).
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMöbelindustrie verzeichnet Umsatzminus im ersten Halbjahr

Die deutsche Möbelindustrie hat im ersten Halbjahr 2025 Umsatzverluste verbucht. Wie die
Verbände der deutschen Möbelindustrie auf ihrer Jahres-Wirtschaftspressekonferenz in Köln mitteilten, sanken die Erlöse um 5,1 % auf 7,9 Mrd. EUR, im Inland sogar um 6,2 %. Belastend wirken ein schwaches Konsumklima, der rückläufige Wohnungsbau und hohe Bürokratiekosten. Gleichzeitig drängen mehr Importe, besonders aus China (+25 %), auf den Markt; der Importanteil liegt nun bei fast 60 %.
Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit einem Minus von rund 3 %. Er erwartete eine Nachfragebelebung im Herbst, wenn steigende Realeinkommen aufgeschobene Möbelkäufe begünstigen könnten.
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haustexmagazin.de.
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Hagebau: RHG Kamenz wechselt zur Eurobaustoff
Die
Raiffeisen-Handelsgenossenschaft Kamenz tritt zum 31. Dezember 2025 aus der
Hagebau aus und wechselt zur
Eurobaustoff. Die Gruppe mit Sitz in Sachsen betreibt einen Baustoffhandel, vier Hagebaumärkte und sieben Kombistandorte, die teils unter dem Konzept Hagebau Kompakt, teils als Werkers Welt geführt werden. Der Standort in Rothenburg wird vor dem Übergang Ende Oktober schließen. "Die Zusammenarbeit mit der Hagebau war für uns über viele Jahre wertvoll", so Vorstandsvorsitzender Sebastian Rösler. "Wir sehen den eingeschlagenen Kurs der Kooperation als richtig an, haben uns aber entschieden, unseren genossenschaftlichen Weg fortzuführen."
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenRasch Tapeten gründet Marke speziell für den Fachhandel

Die
Tapetenfabrik Gebr. Rasch aus Bramsche stemmt sich mit einer neuen Marke gegen die Nachfrageschwäche. Wie Geschäftsführer Dr. Frederik Rasch mitteilt, will das Unternehmen über die allgemeinen Rasch-Kollektionen hinaus unter "Rasch-Edition 1861" ein eigenes Fachhandelssortiment auf den Markt bringen. Die ersten beiden Kollektionen sollen auf der Messe
Heimtextil im Januar 2026 in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellt werden. "Das anspruchsvolle Design und die hochwertige Qualität erlauben dem Fachgroß- und -einzelhandel erfolgreiche Umsätze, ohne den Druck aus Großflächenvertriebsformen befürchten zu müssen", erläutert Rasch.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSopro Bauchemie: Technik neu aufgestellt

Seit dem 1. Oktober 2024 ist Sebastian Kammerer Geschäftsführer von
Sopro Bauchemie und hat in der Folge die Leitung der Anwendungstechnik abgegeben. Die Gesamtverantwortung für Anwendungstechnik und Objektberatung obliegt weiterhin Mario Sommer, der sie gemeinsam mit seinem Team führt: Die Anwendungstechnik unter der Leitung von Jochen Henrich, unterstützt von seinem Stellvertreter Patrick Altenhofen, richtet sich insbesondere an die Bedürfnisse des Handwerks, vor allem an Fliesenlegerunternehmen.
Die Objektberatung, geleitet von Björn Rosenau mit seinem Stellvertreter Oliver Beege, unterstützt bundesweit und international Planer, Architekten, Generalunternehmen sowie verarbeitende Firmen von der Planungsphase bis zur Fertigstellung eines Projekts. Das Leistungsangebot umfasst die technische Beratung, die Ausarbeitung objektbezogener Details sowie die Erstellung von Leistungsverzeichnissen.
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