Windmöller: Matthias Windmöller kehrt in Geschäftsführung zurück

Nur wenige Monate, nachdem Philip Lehmann die Geschäftsführung von
Windmöller übernommen hatte, ist er aus persönlichen Gründen bei dem ostwestfälischen Bodenbelagshersteller ausgeschieden. Dafür kehrt Gesellschafter Matthias Windmöller als CEO an die Firmenspitze zurück, wo er sich die Verantwortung mit CFO/CRO Frederik Wittop teilt. Der Dipl.Kfm., Partner der Unternehmensberatung Montag & Montag in Köln, verfügt über langjährige Erfahrung mt schwierigen und anspruchsvollen Situationen von Industriebetrieben und soll diese in die Stabilisierung und zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Windmöller einbringen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBona: Löher feiert 30-jähriges Firmenjubiläum

Christian Löher, langjähriger Geschäftsführer der
Bona Vertriebsgesellschaft Deutschland und seit 2020 zudem Regional Director of Sales EMEA Central, feiert sein 30-jähriges Firmenjubiläum. Am 1. Oktober 1986 im Innendienst der Niederlassung Waiblingen gestartet, wechselte er in den Außendienst für Baden-Württemberg und übernahm verschiedene Führungspositionen. Unter seiner Führung entwickelte sich Bona Deutschland erfolgreich weiter und festigte seine Position als einer der führenden Anbieter von Systemlösungen für die Verlegung, Renovierung und Pflege von Parkett und elastischen Bodenbelägen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenGHF und ClosifAI starten Branchen-Datengipfel
Der
Bundesverband Großhandel Heim & Farbe (GHF) hat am 30. September in Stuttgart gemeinsam mit dem KI-Unternehmen ClosifAI erstmals den Branchen-Datengipfel veranstaltet. GHF-Geschäftsführer Bert Bergfeld und ClosifAI-Gründer Thomas Mix wollen mit dem neuen Format branchenübergreifend für Großhandel, Raumausstatter, Maler- und Lackierbetriebe sowie Hersteller eine gemeinsame Auseinandersetzung mit Datenqualität und -standards anstoßen. Kernbotschaft: Künstliche Intelligenz sei nur so gut wie die Daten, mit denen sie gefüttert werde - bei agentischen KI-Systemen würden fehlerhafte Daten die Probleme sogar vervielfachen. Mit Blick auf anstehende Regulierungen wie die Bauprodukteverordnung oder die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) würden Unternehmen künftig deutlich mehr Produktdaten benötigen als bislang üblich.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWindmöller: Dreifert reist im Norden

Zum 1. Oktober hat Birgit Dreifert von
Unilin Flooring zu
Windmöller gewechselt und die Betreuung der Kunden im Raum Hamburg sowie den PLZ-Gebieten 20 - 28 übernommen. Die Hamburgerin war verfügt über umfangreichen Branchenerfahrung, profunde Marktkenntnisse und ein ausgeprägtes Gespür für die Bedürfnisse ihrer Geschäftspartner. Nach einer kaufmännischen Ausbildung war sie zunächst in verschiedenen Bereichen im Vertrieb tätig, bevor sie 1992 mit einem Möbelsystem den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. 2003 wechselte sie in den Bodenbelagsbereich und war für einen namhaften Hamburger Objekteur im Vertrieb erfolgreich, bevor sie 2017 die damalige Unilin-Schwestergesellschaft IVC in die Industrie holte. Seitdem leitete sie bei Unilin Flooring das Außendienst-Team Nord.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenThalhofer übernimmt Friederichs
Die Thalhofer-Gruppe gibt weiter Gas und verstärkt sich im Westen: Im Rahmen einer Nachfolgeregelung übernimmt sie zum 1. Januar 2027 100 % der Gesellschaftsanteile von Holzhändler Max Friederichs in Mönchengladbach. Stefan Thalhofer: "Nach dem Einstieg bei Bünder 2022 ist das ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung unserer Gruppe in Nordrhein-Westfalen und ein besonderes Zeichen der Verbundenheit zwischen zwei Familienunternehmen." Der Warenbezug soll 2027 noch über die Holzland-Kooperation erfolgen, der Friederichs als Gesellschafter angehört, heißt es in einem Schreiben.
Max Friederichs, 1830 gegründet, ist das älteste Familienunternehmen in Mönchengladbach und größter Holzfachhandel am Niederrhein, seit 2013 in siebter Generation geführt von Elke Müller-Friederichs gemeinsam mit Olaf Kronshage.
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GHF-Jahrestagung: Umsatzplus durch Schlau-Effekt

Der Bundesverband
Großhandel Heim & Farbe (GHF) hat seine Jahreshauptversammlung in Stuttgart abgehalten. Das zweitägige Vortragsprogramm deckte ein breites Themenspektrum ab. Konkrete Zahlen lieferte der GHF-Branchenvergleich, vorgestellt von GHF-Geschäftsführer Bert Bergfeld. Für die ersten acht Monate 2026 weist dieser ein Umsatzplus von 5,86 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Bergfeld ordnete diesen Wert jedoch mit Vorsicht ein und schreibt ihn dem "Schlau-Effekt" zu. Die Brüder Schlau hatten vor ihrem Ausscheiden aus dem Markt keine Umsätze an den GHF gemeldet. Da andere Großhändler durch das Schlau-Ende Umsatzzuwächse zu verzeichnen haben - sei es durch die Übernahme von Filialen oder einzelnen Kunden -, wird die Statistik in diesem Jahr verzerrt. Besonders deutlich zeigt sich der Effekt bei Dispersionsfarben, Spachtelmassen und Klebstoffen sowie bei Bodenbelägen, wo die Umsatzentwicklung entsprechend auffällig hoch ausfällt.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSanderson übernimmt Designers-Guild-Lizenz
Die
Sanderson Design Group hat nach der Insolvenz der Designers Guild Limited eine zehnjährige weltweite Lizenzvereinbarung mit dem Markeninhaber Dunelm geschlossen. Sanderson übernimmt damit exklusiv die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Designers-Guild-Stoffen, -Tapeten und -Farben. Die Produktion wird über das bestehende Netzwerk von Sanderson abgewickelt, um Bestseller kurzfristig wieder auf den Markt zu bringen. Die künftige Einbindung der Markengründer sowie die genaue Organisation des ebenfalls insolventen deutschen Vertriebs sind noch ungeklärt.
Nach der Insolvenz und Betriebseinstellung der Designers Guild Limited im September 2026 sichert sich Sanderson die weltweiten Markenrechte für wesentliche Produktbereiche. Der britische Handelskonzern Dunelm bleibt dabei Eigentümer der Marke und des Designarchivs. Sanderson nutzt für die Herstellung seine eigenen britischen Produktionsstätten in Loughborough und Lancaster, um bewährte Produkte schnell wieder lieferbar zu machen. Da sich auch die deutsche Vertriebsgesellschaft im vorläufigen Insolvenzverfahren befindet, ist die künftige Vertriebsstruktur in Deutschland ebenso wie eine eventuelle personelle Einbindung der Markengründer noch offen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenKnauf: Michael Roßkopf verantwortet Gipsgeschäft D/A/CH

Michael Roßkopf übernimmt zum 1. Januar 2027 die Leitung des Knauf-Gipsgeschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er folgt in dieser Funktion auf Jan Ellringmann, der diese Region seit seiner Berufung zum Leiter des Geschäftsbereichs Gips für Europa, Naher Osten und Afrika zusätzlich kommissarisch geführt hatte und sich künftig auf seine übergeordnete Aufgabe konzentriert. Michael Roßkopf ist seit 2012 bei Knauf tätig und hat in verschiedenen nationalen und internationalen Führungsfunktionen umfassende Erfahrung gesammelt, zuletzt als Geschäftsführer von Knauf Insulation Systems, Teil der global aufgestellten Dämmstoffsparte von Knauf.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenAuftragseingang im Bauhauptgewerbe gibt nach

Die deutsche Bauwirtschaft blickt trotz eines aktuellen Umsatzplus sorgenvoll auf ihre Auftragsbücher. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 %. Während der Umsatz dank des Abarbeitens älterer Aufträge noch um real 4,6 % zulegte, fehlen im Hochbau neue Impulse. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), warnt vor einer zunehmend fragilen Lage. Grund für die Zurückhaltung der Bauherren sei vor allem die anhaltende Unklarheit über künftige Förderbedingungen. Zum Jahreswechsel drohe eine Förderlücke, da Sonderförderungen auslaufen und Kürzungen im Neubau-Etat im Raum stehen.
Besonders der Wohnungsbau erweist sich weiterhin als Sorgenkind der gesamten Branche. Nach einer kurzzeitigen Erholung im Juni mussten die Betriebe im Juli bei den Wohnungsbau-Aufträgen erneut einen deutlichen Rückgang um nominal 3,6 % hinnehmen. Ähnlich verhalten zeigt sich der gewerbliche Hochbau, in dem die Investitionsaufträge der Unternehmen um 2,6 % nachgaben. Zwar stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Juli leicht um 1,9 %, doch viele Vorhaben werden vorerst nicht umgesetzt, hieß es von Seiten des ZDB.
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