DAW 2024 mit geringem Umsatzplus
Mit 1,58 Mrd. EUR (+0,7 %) sind die Umsatzerlöse der
DAW-Firmengruppe 2024 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben; die eigene Prognose wurde damit übertroffen. 60 % erzielte der Farben-Konzern im Inland, etwas mehr als 2023 (58 %). Das Geschäft mit den Profi-Marken ging um 6,2 % zurück auf 445,6 Mio. EUR, das DIY-Geschäft blieb mit 144,0 Mio. EUR (-0,6 %) fast unverändert. Dagegen stieg das Handelsgeschäft um 26,0 % auf 446,4 Mio. EUR an. Das EBIT rutschte mit -26,4 Mio. EUR ins Minus. Gründe dafür sind Sondereffekte aus Restrukturierungsmaßnahmen sowie aus der Erstkonsolidierung der übernommenen
Farben Schmidt Großhandels-Gruppe.
Für 2025 erwartet die
Caparol-Mutter eine leicht rückläufige Binnennachfrage, insbesondere im Bereich der Bautenanstrichmittel. Daher wird von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse im Vergleich zu 2024 ausgegangen, beim EBIT aber von einem deutlich positiveren Ergebnis, da die Sondereffekte aus 2024 entfallen. Prognostiziert wird ein Anstieg um 53 Mio. EUR.
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Cordes übernimmt Marke Mocopinus und Beschichter Lignum-Finish
Aus der Insolvenz des Holzverarbeiters Mocopinus hat sich die Bremerhavener
Cordes-Gruppe laut Medienberichten die Rechte an der Marke Mocopinus gesichert und zudem rückwirkend zum 1. Januar 2026 das Tochterunternehmen Lignum-Finish (Aitrach) übernommen. Der Lohnbeschichter für Holzverarbeiter und den Holzhandel aus dem Kreis Ravensburg ist mit zehn Beschäftigten auf die individuelle Verarbeitung von Lasuren und Lacksystemen auf Massivholzbauteilen und Profilen spezialisiert, darunter auch die im Trend liegende Hochkant-Beschichtung von Fassadenprofilen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHeesemann: Wechsel in der Geschäftsführung

Mit Wirkung zum 5. März 2026 wurde Stefan Müller zum Geschäftsführer der
Karl Heesemann Maschinenfabrik (Bad Oeynhausen) bestellt. Er folgt auf Christoph Giese. Müller, seit vielen Jahren im Unternehmen, zuletzt als Vertriebsleiter USA, verantwortet die Bereiche Vertrieb, Marketing, Service, Anwendungstechnik, Entwicklung und Konstruktion.
Darüber hinaus kündigt der Holzschleifmaschinenhersteller zum 1. April die Rückkehr des international erfahrenen Vertriebsprofis Ingemar Bauersfeld als Gesamtvertriebsleiter an sowie zum 1. Juli die Berufung eines weiteren Geschäftsführers mit Verantwortung für Produktion, Einkauf, Finanzen und Personal.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenDürr: Vorstandsvorsitzender Dr. Weyrauch bleibt bis Ende 2029

Die
Dürr AG (Bietigheim-Bissingen) hat den noch bis Ende 2026 laufenden Vertrag ihres Vorstandsvorsitzenden Dr. Jochen Weyrauch (59) bereits jetzt um weitere drei Jahre bis Ende 2029 verlängert. Der promovierte Wirtschaftsingenieur steht seit Anfang 2022 an der Spitze des Konzerns, zu dem auch die
Homag-Gruppe gehört. Unter seiner Leitung durchlief der Maschinen- und Anlagenbauer eine tiefgreifende Transformation mit starker Fokussierung auf das Kerngeschäft sowie auf Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMarkt für Haus- und Heimtextilien schrumpft weiter
Das IFH Köln und die BBE Handelsberatung kommen in ihrem aktuellen "Branchenbericht Haus- und Heimtextilien" zu dem Schluss, dass sich der 2023 begonnene Abwärtstrend für diese Produktgruppen insgesamt auch 2025 fortgesetzt hat. Das Marktvolumen sei im vergangenen Jahr um weitere 1,2 % auf 8,7 Mrd. EUR gesunken. Wobei die negative Entwicklung sämtliche Teilmärkte betreffe: Bettwaren, Haus-/Tisch-/Bettwäsche, Gardinen- und Dekostoffe sowie in besonderem Maße textile Bodenbeläge. Bei letzteren zeigten lediglich kleinformatige Webteppiche aktuell ein Umsatzplus. Die Zeit der vollflächigen Teppichböden in privaten und gewerblichen Räumen sei hingegen endgültig vorbei.
"Kurzfristige Sondereffekte wie der Homing-Trend während der Pandemie haben dem Markt zwar vorübergehend Auftrieb gegeben, doch diese Phase war nicht nachhaltig. Heute sehen wir, dass das Nachfrageverhalten wieder deutlich verhaltener ausfällt und viele Konsumentinnen und Konsumenten Anschaffungen im Wohnbereich zurückstellen", ordnet Dominik Nuß, Executive Consultant bei der BBE Handelsberatung, die Ergebnisse der Studie ein. Die Entwicklung sei nicht kurzfristig, sondern strukturell, Händler und Hersteller müssten sich auf ein dauerhaft anspruchsvolles Marktumfeld einstellen. Mindestens bis 2030 rechnen die Marktbeobachter mit einer moderat rückläufigen Entwicklung.
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Headlam Group rutscht tiefer ins Minus
Die britische
Headlam Group meldet für 2025 ein Umsatzminus von 4,6 % auf 498,7 Mio. GBP (576,3 Mio. EUR). Das EBITDA von Europas größtem Bodenbelagsgroßhändler hat sich gegenüber 2024 von -5,0 Mio. auf -12,5 Mio. GBP ebenso verschlechtert wie das Periodenergebnis von -25,0 Mio. auf -81,9 Mio. GBP.
In den Zahlen nicht enthalten sind die Umsätze mit den europäischen Tochtergesellschaften in Frankreich und den Niederlanden. Diese stehen zum Verkauf, die Verhandlungen dazu laufen und sollen bis zur Jahresmitte 2026 abgeschlossen sein. Die Einnahmen beider Firmen beliefen sich 2025 auf insgesamt 66,9 Mio. GBP (-0,7 %); der Verlust vor Steuern erhöhte sich von -2,6 Mio. auf -3,7 Mio. GBP.
Der Verkauf der Europaaktivitäten ist Teil eines Programms zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung, das seit 2025 läuft und bei dem sich Headlam auf einem guten Weg sieht. 2027 möchte man so wieder profitabel Arbeiten.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenA.S. Création: Umsatzrückgang, aber Rückkehr in die Gewinnzone
Beim börsennotierten Tapetenhersteller
A.S. Création reduzierte sich 2025 der Konzernumsatz gegenüber 2024 um 5,6 % auf 105,1 Mio. EUR. Als Gründe werden ein weiterhin schwieriges Marktumfeld mit verhaltender Konsumstimmung und rückläufiger Branchennachfrage angeführt. Mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung gelang es allerdings, die Ertragslage signifikant zu verbessern und wieder ein positives Ergebnis zu erzielen. So beträgt das bereinigte operative Ergebnis 1,1 Mio. EUR im Vergleich zu -2,6 Mio. EUR in 2024.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHochbau: Dämpfer zum Jahresauftakt

Die positive Entwicklung des Jahres 2025 mit einem Plus im Auftragseingang des Bauhauptgewerbes gegenüber 2024 von real (preisbereingt) 7,5 % im Hochbau hat sich zu Beginn 2026 nicht fortgesetzt. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes verzeichnete die Branche im Januar ein Minus von real 6,9 % zum Vorjahresmonat.
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