FEP: Europäischer Parkettmarkt stabilisiert sich
Der Parkettabsatz in Europa hat sich 2025 auf dem niedrigen Vorjahresniveau stabilisiert, auch wenn sich nach einem relativ guten Start die Aktivitäten im Sommer wieder verlangsamt haben und weiterhin hohe Rohstoff- und Energiekosten die Branche unter Druck setzen. Die ersten Anzeichen einer Belebung der Bautätigkeit sowie die jüngste Verschiebung und geplante Vereinfachung der EUDR ließen für die Zukunft positive Auswirkungen erwarten, sagt der Europäische Herstellerverband
FEP. Allerdings deuteten Preissenkungen für chinesisches Importparkett und ein wachsender Zustrom von Parkett aus neuen Herkunftsländern darauf hin, dass sich der Effekt der Schutzmaßnahmen abschwäche. Die FEP beobachtet die Entwicklung des Importgeschehens und erwägt, bei der Europäischen Kommission eine diesbezüglich Untersuchung zu beantragen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenUzin Utz stellt Wachstumsstrategie vor

Uzin Utz hat die neue Konzernstrategie "Grow Bigger" vorgestellt. Das Modell baut auf der bisherigen Strategie "Passion 2025" auf und soll das Unternehmenswachstum in den kommenden Jahren steuern. Langfristiges Ziel ist ein Umsatz von 1 Mrd. EUR, mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 8 bis 12% pro Jahr bis 2030 und einer EBIT-Marge von über 10%. Bestandteil der Strategie ist auch die Reduktion der CO
2-Emissionen in Scope 1 und 2 um 25%.
Die Strategie gilt für alle Unternehmensbereiche. Um die Ziele zu erreichen, werden alle Business Units verstärkt international ausgerichtet, wobei der Fokus neben Handwerk und Handel verstärkt auch auf Industriekunden gerichtet werden soll. Weitere Schwerpunkte sind die Stärkung der Innovationskraft und die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber, unter anderem durch eine angestrebte Weiterempfehlungsrate von über 90%.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWeinig kündigt Abbau von rund 400 Stellen an
Die
Weinig-Gruppe (Tauberbischofsheim) will in den kommenden zwei Jahren weltweit voraussichtlich rund 400 Stellen abbauen. Hauptsächlich an den deutschen Standorten sind strukturelle Anpassungen geplant. Mit dem weltweiten Maßnahmenprogramm "Transformation 2027" zielt der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen darauf ab, die Kapazitäten an die volatile Marktentwicklung anzupassen, um sich nachhaltig resilient aufzustellen, heißt es in einer Mitteilung.
Die Gruppe habe sich in den vergangenen Jahren erfolgreich durch ein herausforderndes Marktumfeld navigiert, dennoch bleibe die aktuelle Auftragslage hinter den Erwartungen zurück, informiert Weinig. Laut Unternehmen sei zudem davon auszugehen, dass die Weltwirtschaft auch künftig von erheblichen Schwankungen und strukturellen Veränderungsprozessen geprägt sein werde: "Die Dynamik der internationalen Wirtschaftsbeziehungen hat sich grundlegend verändert und werde dies weiter tun. Diese neue Realität gilt es anzunehmen und sich als Unternehmen entsprechend auszurichten."
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenDrüsedau stellt Betrieb ein
Wieder verschwindet ein renommierter deutscher Parketthersteller vom Markt: Nach fast 80 Jahren hat die familiengeführte Manufaktur
Drüsedau & Müller im hessischen Densberg ihre Tore geschlossen und stellt den Betrieb ein. Alexander Drüsedau, der in vierter Generation die Geschäfte führte, hat den Spezialisten für individuell angefertigte Massivholzböden ordnungsgemäß liquidiert. Erst im vergangenen Jahr hatte Drüsedau das 1993 installierte Werk in Polen aufgegeben, wo Einkauf und Trocknung der Rohware angesiedelt waren und die Produktion am Stammsitz im Kellerwald konzentriert. Doch offenbar reichte dieser Schritt nicht aus, um im derzeit angespannten Marktumfeld die Zukunft des Unternehmens zu sichern.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenUnilin: CEO Messiaen weg, De Cock kehrt interimistisch zurück

Paukenschlag in der belgischen Branche:
Unilin-CEO Wim Messiaen hat nach nur zwei Jahren den Bodenbelags-, Holzwerkstoff- und Dämmmaterialienhersteller überraschend Anfang Februar 2026 verlassen. Gründe für seine Demission werden nicht genannt. Belgische Zeitungen spekulieren über interne Widerstände und enttäuschende Zahlen.
Kurzfristig übernimmt Paul De Cock, COO der US-amerikanischen Unilin-Mutter
Mohawk, in Doppelfunktion die Führungsspitze des Unternehmens. Der 53-Jährige wirkte bis 2018 bereits in verantworlichen Positionen in Wielsbeke. Sein Vater war einer der Gründer der Unilin-Gruppe, die 2024 mit 7.800 Mitarbeitenden 2,6 Mrd. EUR umsetzte.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenRugvista Group erzielt deutliches Umsatzplus im vierten Quartal 2025
Die
Rugvista Group schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem starken vierten Quartal ab und passt ihre langfristigen Finanzziele an. Laut CEO Ebba Ljungerud stieg der Nettoumsatz im Schlussquartal um 9,9 % auf 270,3 Mio. SEK (ca. 23,8 Mio. EUR), während das Betriebsergebnis auf 32,2 Mio. SEK kletterte. Das Gesamtjahr war durch ein organisches Wachstum von 16,3 % und eine operative Marge von 10 % geprägt. Für die Zukunft strebt die Geschäftsführung ein dauerhaft zweistelliges organisches Wachstum bei einer angestrebten EBIT-Marge von 15 % an. Aufgrund der positiven Entwicklung schlägt der Vorstand eine erhöhte Dividende von insgesamt 5,00 SEK pro Aktie vor. Die neuen Zielsetzungen spiegeln den Fokus wider, Effizienz und Profitabilität im Einklang mit der Expansion weiter zu steigern.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBaumit: Helmut Batscheider nicht mehr Geschäftsführer
Am 2. Februar 2026 ist Helmut Batscheider aus der Geschäftsführung von
Baumit ausgeschieden. Zusammen mit Robert Fritzsche hat er in den vergangenen zwei Jahren die Geschicke des Unternehmens geleitet. Bartscheiders Posten hat Georg Bursik übernommen - neben seinen bisherigen Aufgaben als Area Manager für Deutschland sowie als kaufmännischer Geschäftsführer in Österreich.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenProsol: Leichter Umsatzrückgang in 2024
Das Aschaffenburger Groß- und Einzelhandelsunternehmen für Maler- und Schreinerhandwerksbedarf
Prosol verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 in seinen 69 Niederlassungen einen leichten Umsatzrückgang von rund 1,4 % auf 193,0 Mio. EUR. Das Unternehmen spricht von einer wirtschaftlich "stabilen" Lage und zieht dazu den Vergleich zum preisbereinigten Umsatzminus von 1 % im deutschen Bauhauptgewerbe in diesem Zeitraum.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenDeutscher Holzhandel: Nach Jahresendspurt 3 Prozent Umsatzplus in 2025
Der deutsche Holzhandel blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 zurück, geprägt von verhaltener Nachfrage einerseits und erheblichen Kostensteigerungen andererseits. Nach einem unerwartet starken Schlussspurt im Dezember mit einem zweistelligen Wachstum schloss das Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 3 %. Das verweise allerdings weniger auf eine gute Marktsituation als vielmehr auf eine Konsolidierung auf niedrigem Niveau, dämpft der Branchenverband
GD Holz Erwartungen an einen nachhaltigen Aufschwung. Für das laufende Jahr 2026 gehen rund zwei Drittel der am GD Holz Betriebsvergleich teilnehmenden Unternehmen von gleichbleibenden oder leicht steigenden Umsätzen aus, wobei der Holzgroßhandel optimistischer eingestellt ist als der Holzeinzelhandel.
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