Homag: Ergebnis verbessert, aber noch keine Markterholung
Die
Homag-Gruppe hat ihr Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 durch Kostensenkungen und ein leicht wachsendes Servicegeschäft verbessert. Während der Umsatz des Schopflocher Maschinenbauers um 4,5 % auf 674 Mio. EUR nachgab, verbesserte sich das EBIT vor Sondereffekten um 36 % auf 29,2 Mio. EUR. Der Auftragseingang verringerte sich um 4 % auf 671 Mio. EUR. Der Auftragsbestand schmolz per 30. Juni gegenüber dem Vorjahr um 12,8 % auf 724 Mio. EUR.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenA.S. Création: Ertragslage signifikant verbessert
Zwar sind die Umsätze bei
A.S. Création im ersten Halbjahr 2025 nochmals auf 56,1 Mio. EUR (-7,4 %) gesunken. Dennoch konnte der Tapetenhersteller sein operatives Ergebnis (EBIT) von -0,5 Mio. EUR zur Jahresmitte 2024 auf aktuell +1,2 Mio. EUR verbessern und schreibt auch nach Steuern mit +0,6 Mio. EUR schwarze Zahlen. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung seien eine verbesserte Rohertragsmarge von 53,7 % (+3,5 %), ein reduzierter Personalaufwand, Effizienzsteigerungen in der Produktion sowie ein konsequentes Kostenmanagement.
Wesentliche Marktimpulse erwartet der Vorstand auch für die zweite Jahreshälfte nicht. Er bleibt bei seiner Prognose von einem Gesamtumsatz zwischen 100 und 120 Mio. EUR sowie einem EBIT zwischen -2,0 Mio. und +2,5 Mio. EUR.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenExklusiv-Kooperation mit Globus Baumarkt für die Tapetenwochen

Die Tapetenwochen Herbst 2025 finden vom 12. bis 25. Oktober unter dem Motto "Wand frei für unsere Tapetentrends" statt. Im Mittelpunkt steht die exklusive Kooperation mit
Globus Baumarkt, die nach Angaben der Initiative auf mehreren Kanälen sicht- und erlebbar wird. Außer Prospektwerbung bietet Globus Baumarkt eine eigene Tapeten-Themenwelt seiner Webseite, inklusive direkter Kaufoption via Shop-the-Look. Begleitet wird die Aktion durch eine konzertierte Social-Media-Kampagne auf den Kanälen von Globus Baumarkt und "Deutschland tapeziert", Interviews in den Märkten, Influencer-Kooperationen und einem Tapeten-Gewinnspiel.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenEgger: Produktbereich Bodenbeläge weiterhin mit Problemen
Der Konzernumsatz der österreichischen
Egger-Gruppe ist im Geschäftsjahr 2024/25 (30. April) mit 4,13 Mrd. EUR (-0,1 %) konstant geblieben. Gesteigert werden konnten hingegen EBITDA (541,3 Mio. EUR, +9,7 %) und EBIT (208,0 Mio. EUR, +36,1 %).
Auf die Konzernsparte Building Products (OSB-/DHF-Platten, Schnittholz, Laminatböden und Designbeläge) entfielen 705,4 Mio. EUR (+0,1 %). Der Produktbereich Fußböden sei weiterhin von schwierigen Bedingungen in der Bauindustrie betroffen. Die aus dem fehlenden Neubaugeschäft resultierenden Absatzeinbußen könnten nur teilweise mit Renovierungen aufgefangen werden. Dementsprechend sei das gefallene Ergebnis im Bodenbereich hauptsächlich dafür verantwortlich, dass sich das EBITDA der Division Building Products von -6,7 Mio. EUR auf -15,4 Mio. EUR verschlechtert hat.
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Mapei steigert Umsatz um 4,7 Prozent
Der italienische Verlegewerkstoffhersteller
Mapei hat 2024 mit einem konsolidierten Umsatz von 4,4 Mrd. EUR abgeschlossen, was einer Steigerung von 4,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Ergebnis übertraf den weltweiten Markt der Baubranche, der um 2,3 % wuchs (Quelle: GlobalData). Ohne Wechselkursverluste hätte das reale Wachstum bei konstanten Wechselkursen über 8 % gelegen, teilte das Unternehmen mit. Die Geschäfte in Europa leisteten mit einem Anteil von 52 % am weltweiten Umsatz den größten finanziellen Beitrag in 2024, während der Anteil Nordamerikas mit 31 % stabil blieb. Mapei konnte nach eigenen Angaben seinen Umsatz seit 2020 um rund 60 % steigern.
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fussboden.tech.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHomag errichtet neues Kundencenter in Schopfloch

Bei
Homag in Schopfloch erfolgte der Spatenstich für ein neues Kundencenter und ein modernes Betriebsrestaurant. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 40 Mio. EUR. In dem neuen "Homag Experience Center" werden künftig auf rund 4.500 m2 Fläche etwa 25 Maschinen und Anlagen, digitale Produkte und ganzheitliche Kundenlösungen für die Holzbearbeitung zu sehen sein. Hinzu kommen eine sogenannte Markenwelt sowie Schulungs- und Eventräume. Die Fertigstellung beider Neubauten ist Ende 2026 geplant. Sie sind Teil eines laufenden Investitionsprogramms mit einem Gesamtvolumen von rund 100 Mio. EUR für die Erweiterung und Modernisierung von Produktion, Logistik und Bürogebäuden am Standort Schopfloch.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenAlferpro und Proline Systems verschmelzen zu Alferproline

Die Anfang 2025 fusionierten Profileanbieter Alferpro und
Proline Systems (Boppard) heißen jetzt Alferproline. Die Vorstellung des neuen Namens markiere einen wichtigen Wegpunkt im Merger-Prozess, der Ende 2025 abgeschlossen sein soll, teilt das Unternehmen mit. Rund um die Umbenennung entstehe ein frischer Unternehmensauftritt, der die Herkunft und DNA beider Marken würdigen und gleichzeitig den Blick erkennbar nach vorn richten soll.
Anlass für die Zusammenführung war der Rückzug des Proline-Gründers Karl-Heinz Fiedler aus dem aktiven Geschäft. Das von ihm über drei Jahrzehnte aufgebaute Know-how rund um Profile für Parkett, Laminat und Fliese sowie die Stelzlager-, Drainage- und Abdichtungssysteme für den Outdoor-Bereich ergänzten das Alferpro-Fachhandelsangebot designorientierter Fliesenleger-Komplettlösungen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenTarkett: Zumeist gute Zahlen zum Halbjahr
Im Halbjahresbericht 2025 meldet
Tarkett Umsätze von 1,57 Mrd. EUR. Damit liegt der Bodenbelagshersteller 0,9 % über dem Vorjahreswert, bereinigt allerdings noch 0,2 % darunter. Besonders gut läuft es für die Franzosen in der mittlerweile größten Konzernsparte Sportbeläge, die um 12,0 % auf 481,0 Mio. EUR gewachsen ist. Zuwächse verzeichnet Tarkett auch in den Regionen EMEA (448,8 Mio. EUR, +2,2 %) - trotz anhaltend schwacher Nachfrage speziell in Frankreich, Deutschland sowie Nordeuropa - und GUS/Asien-Pazifik/Südamerika (248,4 Mio. EUR, +1,9 %). Zweistellige Einbußen von 11,4 % auf 395,4 Mio. EUR gab es hingegen in Nordamerika, wo das Unternehmen noch die Nachwirkungen von vorübergehenden Problemen in der Logistik spürt.
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