FEP: Europäischer Parkettsektor stabil, aber Aussichten trüben sich ein
Nachdem einige europäische Parkettmärkten im ersten Halbjahr ermutigende Signale sandten, haben sich die Aussichten seit dem Sommer eingetrübt, stellt der
Verband der Europäischen Parkettindustrie (FEP) fest. Zwar sei die Situation allgemein stabil mit moderatem Wachstum in einigen Regionen, doch würden weiterhin geopolitische Unsicherheiten und steigende Arbeits- und Energiekosten Investitionsentscheidungen und Bautätigkeit belasten. Nachdem die Renovierung und das Objekt für eine positive Entwicklung in einigen Regionen gesorgt hatten, schwächte sich die Dynamik im dritten Quartal deutlich ab. Zugleich verweist die FEP auf den unlauteren Wettbewerb durch Importprodukte aus China und aus neuen Herkunftsländern mit rasch steigenden Importmengen. Auch sei die Beschaffung von Hartholz in bestimmten Regionen schwieriger geworden. Dennoch sieht der Verband "wichtige Chancen" für die Parkettbranche durch die Renovierung und das Projektgeschäft.