Loba und Wakol bilden gemeinsame Geschäftsführung

Der Oberflächen-Spezialist
Loba und der Verlegewerkstoffhersteller
Wakol stellen sich als gemeinsames Team auf. Die neue gesellschaftsübergreifende Geschäftsführung der Loba Wakol Gruppe in Deutschland bilden seit 15. Januar 2026 Dr. Martin Schäfer (CEO), Mario Probst (Vertrieb und Marketing), Steffen Acker (Produktion) und Martin Eichel (CFO). Loba und Wakol, die beide zur Ardex-Gruppe gehören, setzen weiterhin auf sämtliche Beschäftigten an den Standorten Ditzingen und Pirmasens. Die beiden Produktmarken bleiben eigenständig.
Bereits seit 1998 profitieren Parkett- und Bodenleger von der engen Zusammenarbeit beider Unternehmen, etwa durch deutschlandweite gemeinsame Praxisseminare, Workshops sowie Messeauftritte. "Als ein großes Team wollen wir unsere Kompetenzen und Kräfte bündeln, um uns strategisch und organisatorisch für die Zukunft aufzustellen und unsere Marktposition nachhaltig zu stärken", sagt CEO Dr. Martin Schäfer zur neuen Stufe der Kooperation.
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Objectflor: Winston Hill übernimmt Posten als Export Sales Director

Bodenbelagsanbieter Objectflor teilt mit, dass Winston Hill zusätzlich zu seiner Funktion als Geschäftsführer der Schwestergesellschaft James Halstead France zukünftig als Export Sales Director die Gesamtverantwortung für sämtliche Exportaktivitäten von Objectflor und Karndean übernehmen wird. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Märkte Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei, die weiterhin durch Verkaufsleiter Erwin Weber betreut werden.
Hill ist seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Funktionen für die Objectflor-Muttergesellschaft James Halstead aus Großbritannien tätig. Im Laufe seiner Karriere hat er Vertriebseinheiten in verschiedenen Ländern auf- und ausgebaut, darunter die Türkei, die baltischen Staaten und Frankreich.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMocopinus: Kein Investor gefunden, Betrieb wird eingestellt
Nach mehr als 160 Jahren endet die Geschichte von Mocopinus: Für das Industriehobelwerk, das im Dezember 2025 Insolvenz angemeldet hatte und seitdem in einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung nach einer Lösung suchte, fand sich kein Investor - zumindest nicht für den operativen Geschäftsbetrieb und die 270 Arbeitsplätze, sondern nur für die Immobilien. In Karlsruhe und Ammelshain soll nun eine geordnete Ausproduktion erfolgen. Bestehende Aufträge werden nach Unternehmensaussagen noch gefertigt und ausgeliefert, anschließend die drei Standorte Ulm, Karlsruhe und Ammelshain stillgelegt. Nicht betroffen ist die Tochtergesellschaft Lignum Finish in Aitrach im Kreis Ravensburg, für die die Verhandlungen noch andauern.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenUzin Utz investiert in Bauunternehmen Gropyus

Bauchemiehersteller
Uzin Utz beteiligt sich an dem technologiebasiertem Bauunternehmen Gropyus aus Österreich. Mit dem Investment wollen die Ulmer ihre Position in einem der dynamischsten Zukunftsmärkte der Bauindustrie stärken: dem seriellen, industriell gefertigten Wohnungsbau.
Gropyus wurde 2019 gegründet und beschäftigt derzeit rund 530 Beschäftigte. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien betreibt vier Standorte in Österreich und Deutschland und zählt zu den führenden Anbietern im industriellen Bau von Mehrfamilienhäusern in nachhaltiger Holzbauweise in Deutschland. Gropyus verfolgt einen industriellen Ansatz: Von der Planung über die Fertigung bis hin zur Montage und anschließenden Gebäudebetrieb werden sämtliche Schritte aus einer Hand umgesetzt. Herzstück des Konzepts ist die serielle Fertigung von Gebäudeelementen auf hochautomatisierten Roboterstraßen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWohnungsbau bis 2028: Deutschland und Österreich hinken hinterher

Nach Einschätzung des Forschungs- und Beratungsnetzwerkes Eurconstruct steigt die Anzahl fertiggestellter Wohnungen in Europa von 1,44 Mio. im Jahr 2025 auf 1,47 Mio. im Jahr 2026 und bis 2028 auf voraussichtlich 1,66 Mio. Einheiten. Vergleicht man die Jahre 2028 und 2024, ergibt sich eine Zunahme von 5,1 %. In Deutschland dürften die Fertigstellungen jedoch nach einem Rückgang auf 205.000 Wohnungen im Jahr 2025 im laufenden Jahr noch weiter auf 185.000 Einheiten fallen. Erst dann erwartet Euroconstruct einen Anstieg. Mit den prognostizierten 215.000 Fertigstellungen in 2028 läge Deutschland aber immer noch 15 % unter dem Wert von 2024. Auch die Fertigstellungen pro 1.000 Einwohner blieben in diesem Fall mit 2,6 deutlich unter dem europäischen Mittel von 3,4.
Noch trüber sind die Aussichten für Österreich. In der Alpenrepublik sieht Euroconstruct bis 2028 nicht einmal eine Trendumkehr, sondern Jahr für Jahr einen weiteren Rückgang. Im Vergleich 2024 (47.000 Fertigstellungen) zu 2028 (33.000) ginge knapp ein Drittel verloren. Für die Schweiz ergäbe sich im Fünf-Jahres-Vergleich zumindest ein leichtes Plus von 5 %.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSimon Schmid neuer Hauptgeschäftsführer des BVRS

Zum 1. März 2026 hat Simon Schmid die Hauptgeschäftsführung des
Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz übernommen. Er folgt auf Ingo Plück, der dem BVRS künftig wieder den Geschäftsbereich Recht und Berufsbildung verantwortet. Zudem bleibt er Justiziar und stellvertretender Hauptgeschäftsführer.
Schmid ist seit Dezember 2023 für den BVRS tätig und leitete bislang die Bereiche Kommunikation und Veranstaltungsmanagement. Im Frühjahr 2025 wurde er zusätzlich zum stellvertretenden Hauptgeschäftsführer berufen.
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Forbo: Flooring Systems rückläufig
Die Schweizer
Forbo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von 1,09 Mrd. CHF (1,19 Mrd. EUR) erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 3,3 % gegenüber dem Vorjahr (in Lokalwährungen -0,3 %). Die regionale Entwicklung verlief dabei unterschiedlich: Während der Umsatz in Europa in Lokalwährungen leicht zunahm, verzeichneten die Regionen Asien-Pazifik sowie Amerikas jeweils leichte Rückgänge. Das Betriebsergebnis sank um 27,2 % auf 87,8 Mio. CHF. Belastet wurde es laut Forbo durch die geringere Kapazitätsauslastung, höhere Kosten und negative Währungseffekte. Der Gewinn verringerte sich um 27,5 % auf CHF 68,9 Mio.
Im Geschäftsbereich Flooring Systems reduzierte sich der Umsatz um 3,6 % auf 738,2 Mio. CHF (-1,2 % in Lokalwährungen). Davon entfielen 561,6 Mio. CHF auf Europa, 118,9 Mio. CHF auf Nord- und Südamerika sowie 57,7 Mio. CHF auf die Region Asien/Pazifik und Afrika. Forbo verweist hier auf ein schwaches und stark umkämpftes Bau- und Renovationsumfeld, insbesondere in Europa, sowie auf kurzfristig eingeführte Zölle auf Exporte in die USA. Das Betriebsergebnis der Sparte sank um 18,7 % auf 80,5 Mio. CHF.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBVPF: Dienstältester Lehrlingswart Peter Kránicz verabschiedet sich

Die Ausbildung junger Parkett- und Bodenleger ist ihm Jahrzehnte lang eine Herzensangelegenheit gewesen: Seit 1997 übte Peter Kránicz das Ehrenamt des Lehrlingswarts der Innung für Parkett und Fußbodentechnik Ostwestfalen-Lippe aus. Der dienstälteste Lehrlingswart Deutschlands hat nun seinen Posten abgegeben. Der Leiter der Bundesfachgruppe Aus- und Weiterbildung des
Bundesverbands Parkett und Fußbodentechnik (BVPF), Tobias Michalak, würdigte die Verdienste des 66-jährigen Parkettlegermeisters auf der Tagung der Lehrlingswarte und Berufsschullehrer bei
Uzin Utz in Ulm. Zudem ernannte er Kránicz zum Ehrenmitglied der Bundesfachgruppe.
Einen Nachfolger für seinen Posten bei der Innung Ostwestfalen-Lippe gibt es zwar noch nicht, aber die Gespräche mit Interessierten laufen derzeit.
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Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBVPF: Azubi-Zahlen bei Bodenlegern nehmen zu

Die Bundesfachgruppe Aus- und Weiterbildung des
Bundesverbands Parkett und Fußbodentechnik (BVPF) tagte am 26. und 27. Februar 2026 beim Verlegewerkstoffhersteller Uzin in Ulm. Dabei stand die aktuelle Entwicklung der Azubi-Zahlen bei den Parkett- und Bodenlegern im Fokus, die Bundesfachgruppenleiter Tobias Michalak den anwesenden Lehrlingswarten und Berufsschullehrern präsentierte. Bei den Bodenlegern stieg demnach die Anzahl der Azubis über alle drei Lehrjahre hinweg um 3,4 % im Vergleich zum Februar 2025 auf insgesamt 393 an (2025: 380). Die Parkettleger hingegen verzeichneten einen weiteren Rückgang um 5,8 % auf nunmehr 525 Auszubildende (2025: 557).
Angesichts der leicht angestiegenen Zahlen bei den Bodenlegern fand es Michalak noch zu früh, um von einem Erfolg zu sprechen - die Entwicklung gehe aber in die richtige Richtung. Der BVPF wolle weiterhin an der Ausbildungsinitiative "Das ist Bodenhandwerk" festhalten und für die beiden Berufsbilder verstärkt werben. Michalak begrüßte es, dass dank der zunehmenden Absolventen an den Meisterschulen künftig mehr Betriebe Fachkräfte ausbilden können - aber: "Es bleibt nach wie vor ein Kampf, neue Auszubildende zu finden." Seit 2021 nahmen die Azubi-Zahlen bei den Parkett- und Bodenlegern kontinuierlich ab - bis auf den jüngsten Ausschlag nach oben.
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