Vriesco erweitert Geschäftsführung
Vriesco wird jetzt von einem Trio geführt. Neben der geschäftsführenden Gesellschafterin Johanna Jorritsma, die den niederländischen Spezialisten für Gardinenstoffe mit der Marke A House of Happiness in den vergangenen fünf Jahren alleine geleitet hat, fungieren nun Ludo Laanstra als Vertriebsleiter und Lianne Faber als Finanzdirektorin. Beide sind bereits seit längerem im Unternehmen beschäftigt. Daher soll der Schritt sowohl als Zeichen für Kontinuität als auch für eine Verjüngung verstanden werden.
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Holzhandel scheint sich nach starkem März zu stabilisieren
Der
Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) sieht nach einem Umsatzplus im März 2026 positive Signale für den deutschen Holzhandel. In mehreren Warengruppen haben sich die Erlöse deutlich verbessert. Zweistellige Steigerungen erreichten Hobelwaren, Holzwerkstoffe, Bodenbeläge, Holz im Garten und Dienstleistungen, knapp darunter lagen Schnittholz und Bauelemente. Auch das gesamte erste Quartal schloss mit +2,7 % positiv. Wenngleich steigende Preise im Wesentlichen Treiber des Zuwachses gewesen seien, könne man insgesamt von einer Stabilisierung sprechen, sagte Geschäftsführer Thomas Goebel.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenUzin Utz übernimmt Alferproline
Uzin Utz gibt die Übernahme des Profile-Spezialisten
Alferproline mit Sitz in Boppard in Rheinland-Pfalz bekannt. Mit der Akquisition erweitert der Komplettanbieter für Bodensysteme aus Ulm sein Portfolio um Bauprofile sowie Outdoor-Systemlösungen und setzt seine Wachstumsstrategie Grow Bigger konsequent fort.
Alferproline bietet hochwertige Profile für Parkett, Laminat und keramische Fliesen sowie Stelzlager, Drainage- und Abdichtungssysteme für den Outdoorbereich an. Ein großer Teil dieser Produkte wird in Deutschland hergestellt. Das Unternehmen war Anfang 2025 durch die damalige Fusion der beiden Profileanbieter Alferpro und Proline Systems entstanden. Mit der Übernahme baue Uzin Utz seine Marktposition in Deutschland gezielt aus, zugleich gewinne die Unternehmensgruppe zusätzliche Stärke in einem angrenzenden Segment, das vor allem die Marken
Codex, Uzin und
Pallmann sinnvoll ergänzt, heißt es in einer Pressemitteilung.
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fussboden.tech.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSchwacher Jahresauftakt für die deutsche Möbelindustrie

Die Verbände der deutschen Möbelindustrie melden für das erste Quartal 2026 um 3 % auf rund 3,8 Mrd. EUR gesunkene Branchenumsätze. Lediglich die Hersteller von Küchenmöbeln verbuchten ein Plus von 4 %. Besonders hart getroffen hat es hingegen die Polstermöbelindustrie, deren Einnahmen um 9 % auf 221 Mio. EUR zurückgingen. Ähnlich sieht es bei den Matratzenproduzenten aus, deren Umsätze um 8 % auf 110 Mio. EUR gefallen sind.
Neben der Kaufzurückhaltung sieht sich die Branche mit steigenden Kosten für Energie, Vorprodukte wie Spanplatten oder Polsterschäume sowie Logistikdienstleistungen konfrontiert. In einer Befragung gaben fast 30 % der Firmen an, im zweiten Quartal mit Kurzarbeit zu planen. Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, fordert daher: 'Deutschland braucht eine Reformagenda, die eine positive Perspektive aufzeigt. Hierzu gehören steuerliche Entlastungen, Bürokratieabbau und - über den Bau-Turbo hinaus - weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der Baukonjunktur."
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHornbach Baumärkte wachsen gegen den Branchentrend

Nochmals gewachsen ist der
Hornbach-Konzern im Geschäftsjahr 2025/26 (28. Februar). Insgesamt setzte die Gruppe 6,43 Mrd. EUR (+3,8 %) um. In Deutschland legte der Teilkonzern
Hornbach Baumarkt auf 2,85 Mrd. EUR (+2,3 %) zu, im Ausland (3,23 Mrd. EUR, +5,5 %) lief es sogar noch besser. Dagegen fällt der leichte Rückgang des Baustoffgroßhandels (
Hornbach Baustoff Union) von 1,3 % auf 352,4 Mio. EUR kaum ins Gewicht. Auch das EBIT verbesserte sich auf 256,2 Mio. EUR (+1,4 %).
Im laufenden Geschäftsjahr sollen drei neue Baumärkte ans Netz gehen, womit sich die Gesamtzahl auf 179 erhöht. Auch deshalb erwartet man einen Umsatz auf oder leicht über dem Niveau von 2025/26 - trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBalsan: Multhaupt verantwortet Vertrieb in Deutschland und Österreich

Neuer Vertriebsleiter für Deutschland und Österreich bei
Balsan ist Martin Multhaupt. Der französische Hersteller textiler Bodenbeläge wolle sich in beiden Ländern personell stärker aufstellen, erklärt der 58-Jährige gegenüber BTH Heimtex. Sein Aufgabenschwerpunkt liege auf dem Objekt, wobei der Großhandel der wichtigste Absatzkanal sei.
Multhaupt verfügt über reichlich Vertriebserfahrung in der Bodenbranche. Er war für
Forbo Flooring und
Armstrong DLW aktiv, übernahm 2018 die Gesamtvertriebsleitung bei den Vorwerk-Teppichwerken (heute:
Das Teppichwerk), wurde dort 2020 im Rahmen eines Management-buy-outs geschäftsführender Mitgesellschafter, bevor er das Unternehmen Mitte 2024 aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die weitere strategische Entwicklung verließ.
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Wohnungen: Zweistellige Steigerungsraten bei den Genehmigungen

Eine Zunahme von 14,0 % bei den Genehmigungen für Neubauwohnungen und von 14,6 % insgesamt meldet das Statistische Bundesamt für das erste Quartale 2026. Die größte prozentuale Zunahme bei den Neubauten gab es für Wohnungen in Zweifamilienhäusern (3.600, +23,2 %), gefolgt von Einheiten in Mehrfamilienhäusern (33.100, +14,9 %) und Einfamilienhäusern (12.100, +13,7 %). Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von insgesamt 10.500 Wohnungen (+12,3 %) genehmigt.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHWB-Geschäftsführer Haeser geht

Nach sechs Jahren als Geschäftsführer im
Handelsverband Wohnen und Büro verlässt Christian Haeser den HWB zum 31. August 2026, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Er habe die Organisation in einer schwierigen Phase mit Corona-Pandemie, Veränderungen in der Messelandschaft sowie anhaltenden Druck auf die Home & Living-Branche stabilisiert, weiterentwickelt und strategisch neu ausgerichtet, teilt der Verband mit. Über eine Nachfolge ist noch nichts bekannt.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenTer Hürne verpasst 2024 die eigenen Ziele
Den Umsatz des Vorjahres ebenso wie das eigene Umsatzziel in Höhe von 75 Mio. EUR verpasst hat 2024
ter Hürne. Laut Geschäftsbericht gingen die Einnahmen inklusive der Konzerntochter
Gründorf um 6,9 % auf 73,4 Mio. EUR zurück. Das EBITDA brach um zwei Drittel auf 286.000 EUR ein. Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich von knapp 0,6 auf 1,3 Mio. EUR.
Das Gros seiner Umsätze generiert ter Hürne mit Bodenbelägen, die insgesamt 10,1 % verloren. Einbußen gab es hier in den Segmenten Parkett (-15,9 %) und Laminatboden/Avatara (-12,3 %). Um 2,6 % zugelegt haben hingegen Vinyl-Designbeläge. Positiv entwickelt hat sich auch das zweite, allerdings wesentlich kleinere Geschäftsfeld Wand/Decke, das mit seinen Dekorpaneelen die Umsätze auf 2,1 Mio. EUR mehr als verdoppelte.
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