BTH Heimtex Podcast Wochenrückblick jetzt online

Der aktuelle
Wochenrückblick von BTH Heimtex beleuchtet die wirtschaftliche Dynamik im Bereich Bodenbeläge, Farben und Raumausstattung. Ein Schwerpunkt liegt auf den Investitionsplänen von
FN Neuhofer für den Ausbau von Logistik und Recycling am Unternehmenssitz in Österreich. Während Konzerne wie
Mohawk deutliche Umsatzsteigerungen vermelden, trübt sich die Stimmung im deutschen Malerhandwerk laut aktueller Umfrage spürbar ein. Abgerundet wird die Episode durch personelle Wechsel bei
Falquon sowie
Ruhe & Co. Ein emotionaler Fokus liegt auf dem Tod von Stephan Colle, Inhaber der
Belgotex-Gruppe, der den Markt für textile Bodenbeläge über Jahrzehnte prägte.
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Interface meldet zweistelliges Plus
Interface setzt seine positive Umsatzentwicklung aus 2025 im ersten Quartal 2026 fort. Der US-amerikanische Teppichfliesenspezialist sowie Anbieter von Designbelägen und Kautschukböden (
Nora Systems) meldet für die ersten drei Monate ein Plus von 11,3 % auf 331,0 Mio. USD (281,6 Mio. EUR). Steigerungen habe es in allen Produktgruppen gegeben, besonders ausgeprägt war das Wachstum in den Marktsegmenten Office und Healthcare.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenStäubli beendet Teppich-Webmaschinenbau in Bayreuth
Der Schweizer Technologiekonzern
Stäubli stellt die Produktion von Schönherr-Teppichwebmaschinen an seinem ersten deutschen Standort in Bayreuth ein. Nach einem Bericht des Bayreuther Tagblatts reagiert das Unternehmen damit auf die derzeit schwierige Lage im globalen Teppichmarkt. Während die Fertigung der Maschinen ausläuft, bleiben der Kundendienst sowie das Ersatzteilgeschäft für die Sparte Schönherr erhalten. Auch die Geschäftsfelder für technische Webmaschinen und Schwerschaftmaschinen sind von der Schließung nicht betroffen. Wie viele der insgesamt rund 600 Mitarbeitenden in Bayreuth ihren Arbeitsplatz verlieren, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenFN Neuhofer investiert weiter am Stammsitz Zell am Moos
Neben drei Werksneueröffnungen in Österreich, Polen und den USA investiert
FN Neuhofer auch weiter in den Stammsitz in Zell am Moos. Dort hat der österreichische Anbieter von Leisten und Profilen, Akustikplatten und Wandpaneelen kürzlich ein benachbartes Grundstück mit rund 8.000 m
2 Hallen- und Gewerbefläche sowie rund 110.000 m
2 Wald und Wiesen erworben, auf dem unter andere ein Personalhaus gebaut werden soll. Außerdem hat das Familienunternehmen zwei weitere Projekte vor Ort in Planung: Ein hochmodernes Logistikcenter und ein Recyclingzentrum am wenige Kilometer entfernten Extrusions-Standort Pöndorf.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBoden.Zukunft.Award 2026: Vier nachhaltig agierende Vorbilder ausgezeichnet

Diese Auszeichnung macht Nachhaltigkeit im Handwerk sichtbar: Auf der Siegerehrung in Ulm konnten sich vier Preisträger über den Boden.Zukunft.Award 2026 freuen.
FussbodenTechnik und die Verlegewerkstoffmarke
Uzin prämierten damit zum dritten Mal Betriebe, die durch ihr besonderes Engagement für Nachhaltigkeit hervorstechen. Vergeben wird der Award an Unternehmen, die mit ganzheitlichen Konzepten Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeitende übernehmen, sei es auf der Baustelle oder im Betrieb.
Ausgezeichnet wurden für
- Nachhaltigkeit im Unternehmen: Rebstock Raumdesign aus Ditzingen,
- Nachhaltigkeit auf der Baustelle: Bader Parkett Boden auch Senden,
- Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitenden: Farbe & Wohnen Müllner aus Waidhofen an der Thaya (Österreich),
- Nachhaltiges Objekt: Renner - Raum und Idee aus Nürnberg für die Bodenbelagsarbeiten im Umwelthaus Nürnberg.
Interessierte Handwerksbetriebe können sich unter
bodenzukunftaward.com bis zum 31. Dezember 2026 für den Boden.Zukunft.Award 2027 bewerben.
Mehr auf
fussboden.tech.
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Aufwärtstrend beim Einrichtungspartnerring VME

Nachdem der zentralregulierte Umsatz beim
Einrichtungspartnerring VME zwei Jahre in Folge zurückgegangen war, meldet die Verbundgruppe für 2025 eine leichte Steigerung von 1,34 auf 1,37 Mrd. EUR. Auch der Überschuss erhöhte sich auf 11,5 Mio. EUR (+8,5 %). In der Einkaufsgemeinschaft sind rund 160 Gesellschafter mit zusammen mehr als 400 Einrichtungshäusern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und sechs weiteren europäischen Ländern zusammengeschlossen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenDomo Chemicals: Insolvenz der Holding
Trotz des Verkaufs von Werken, Marken und Patenten aus der Firmengruppe scheint es für Domo Chemicals keine Rettung zu geben. Das Handelsgericht in Gent hat am 28. April 2026 für die drei belgischen Konzerngesellschaften Domo Chemicals Holding, Domo ICT und Domo Engineered Materials Insolvenzverfahren eröffnet. Laut Medienberichten sollen diese abgewickelt werden.
Domo Chemicals befindet sich im Besitz der Unternehmerfamilie De Clerck. Der Konzern entstand 2007, als die Geschäftsbereiche der Domo-Gruppe separiert wurden. Neben der Chemiesparte waren das Domo Industries (textile und elastische Bodenbeläge, Kunstrasen, Automobilausstattung, BCF-Garne und Stapelfasern) sowie Domo Real Estate (Immobilien). Die Bodenbelagskativitäten wurden 2010 an Balta verkauft.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenProject Floors 2024 zurück in der Gewinnzone
Von schwacher Bautätigkeit und gleichzeitig hoher Wettbewerbsintensität, Preissteigerungen im Dienstleistungssektor sowie Lohnanpassungen spricht Project Floors im Geschäftsbericht für 2024. Insgesamt ist der Spezialist für Designbeläge mit diesen Bedingungen aber gut zurecht gekommen. Denn obwohl die Umsätze mit 35,0 Mio. EUR (-2,3 %) gegenüber 2023 leicht gesunken sind, konnte das Jahresergebnis wieder ins Plus gedreht werden: Aufgrund von Kosteneinsparungen sowie effizienteren Prozessabläufen steht unter dem Strich statt eines Fehlbetrags von 0,5 Mio. EUR ein Überschuss von gut 0,6 Mio. EUR. Insgesamt wird der Geschäftsverlauf daher als "stabil und zufriedenstellend" bezeichnet.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBV Farbe: Schwaches Privatkundengeschäft belastet Auftragslage
Im deutschen Maler- und Lackiererhandwerk bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt. Das ergibt die jährliche Konjunkturbefragung des
Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz (BV Farbe). Während die Umsatzentwicklung des zweiten Halbjahrs 2025 noch von 41 % der 800 befragten Maler- und Lackierbetriebe positiv gesehen wurde, liegt dieser Anteil für 2026 nur noch bei rund 30 %. Zeitgleich stieg die Zahl der Betriebe mit negativen Umsatz- und Ertragserwartungen zwischen elf und 13 %.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Auftragsvorlauf wider. Seit 2024 bewegt sich das Zeitpolster auf konstant niedrigem Niveau von rund elf Wochen. Als Hauptgrund für die negativen Zukunftsaussichten geben 74 % der Betriebe die schwierige Auftragslage im Privatkundengeschäft an.
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