TFI Aachen: Naacke wird Markenbotschafter

Seit März 2026 engagiert sich Stephan Naacke als ehrenamtlicher Markenbotschafter für das
TFI Aachen. Der ehemalige Geschäftsführer bei Nadelvlieshersteller
Findeisen war bis 2025 Vorstandsvorsitzender des Instituts für Boden- und Raumsysteme und will jetzt dazu beitragen, dessen Sichtbarkeit und Netzwerk auszubauen. Dazu wird er es bei Veranstaltungen, in der Kommunikation mit Partnern sowie in der Öffentlichkeit vertreten.
"Wir freuen uns sehr, mit Stephan Naacke einen engagierten Unterstützer gewonnen zu haben, der unsere Arbeit und unsere Ziele aus Überzeugung vertritt", so die TFI-Leiterin Dr. Jacqueline Lemm. "Sein Netzwerk, seine Erfahrung und seine Begeisterung für Innovation und Zusammenarbeit werden eine wertvolle Bereicherung für unser Institut sein."
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBaugenehmigungen: Guter Start ins Jahr 2026

Die positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau aus 2025 setzt sich zu Jahresbeginn 2026 fort. Laut Statistischem Bundesamt wurde im Januar der Bau von insgesamt 19.500 Wohnungen genehmigt, was einem Plus von 8,4 % zum Vorjahresmonat entspricht. 16.400 Genehmigungen wurden für Neubauwohnungen erteilt, 7,4 % mehr als vor Jahresfrist.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMMFA: Absatz überschreitet erstmals 100-Mio.-Quadratmeter-Marke

Die Mitglieder des
Verbands mehrschichtig modularer Fußbodenbeläge (MMFA) haben im Jahr 2025 einen Gesamtabsatz von rund 103,5 Mio. m
2 erzielt - ein Plus von 15 % gegenüber dem Vorjahr und der erste Jahresabschluss oberhalb der Schwelle von 100 Mio. m
2. Das Wachstum verlief regional unterschiedlich und ist laut Verband nicht als flächendeckender Aufschwung der globalen Bodenbelagsbranche zu werten.
Der Gesamtabsatz im Polymer-Bereich stieg um 16,4 % auf rund 95,5 Mio. m
2. Wichtigster Wachstumstreiber war erneut die Kategorie Solid Polymer Core (SPC): Mit knapp 85,7 Mio. m
2 legte sie gegenüber 2024 um 26,6 % zu. Seit 2019 hat sich der SPC-Anteil am MMFA-Absatz von 31 auf 83 % ausgeweitet. Klick-LVT verzeichneten 2025 mit einem Rückgang von 46 % auf knapp 4,9 Mio. m
2 den stärksten Einbruch. EPC sank um rund 8 % auf 4,8 Mio. m
2.
Der größte Einzelmarkt für Polymer-Produkte bleibt die USA mit einem Absatzplus von 63 % auf 28,5 Mio. m
2. In Westeuropa verlief die Entwicklung uneinheitlich: Frankreich (+9,2 %, 15,2 Mio. m
2) und Deutschland (+4,2 %, 13,2 Mio. m
2) verzeichneten moderate Zuwächse, während Italien (-5,8 %) und Großbritannien (-11,5 %) rückläufig waren. In Osteuropa wuchsen Polen und die Tschechische Republik jeweils um rund 12,6 %.
Bei den holzbasierten Produkten entfielen 83 % des Gesamtabsatzes auf Deutschland und Österreich. Deutschland blieb mit 5,3 Mio. m
2 der größte Einzelmarkt, leicht unter Vorjahresniveau (-1,1 %). Österreich legte deutlich zu (+36 %, 1,3 Mio. m
2). Westeuropa blieb mit rund 7,5 Mio. m
2 (+2,3 %) insgesamt stabil.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWarema Renkhoff hat 2024 Umsatz verloren
Auf 687,2 Mio. EUR (-8,7 %) summierten sich die Umsätze im Geschäftsjahr 2024 bei
Warema Renkhoff. Die Konzernsparte Sonne & Lebensräume mit unter anderem Sonnen- und Wetterschutzlösungen habe sich aufgrund der Auswirkungen schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und unsicherer politischer Verhältnisse auf die Bauwirtschaft in einem schrumpfenden, zunehmend durch Verteilungskämpfe gekennzeichneten Markt bewegt. Der Fokus lag daher darauf, Marktanteile mindestens zu stabilisieren und gleichzeitig das Preisniveau nicht zu gefährden, heißt es im Geschäftsbericht. Dieser erwähnt aber auch die positive Entwicklung der polnischen Tochtergesellschaft
Anwis, die ihre Umsätze auf dem heimischen Markt im Vorjahresvergleich steigern konnte.
Das Jahresergebnis der Gruppe halbierte sich in etwa gegenüber 2023 von 29,5 Mio. auf 15,5 Mio. EUR. Dass immer noch schwarze Zahlen geschrieben werden, sei ausschließlich auf das Segment Sonne & Lebensräume zurückzuführen. Die zweite Sparte Kunststoff & Engineering (Kunststofftechnik und Maschinenbau) habe aufgrund unerwartet niedriger Umsätze und gestiegener Aufwendungen erneut keinen positiven Ergebnisbeitrag leisten können.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBVF und BDH: Flächenheizungen verzeichnen Absatzminus von 3 Prozent

Die aktuelle Markterhebung des
Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF) und des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) zeigt für das Jahr 2025 einen leichten Rückgang beim Absatz von Flächenheiz- und -kühlsystemen. Der Absatz von rund 189 Mio. laufende Meter Rohr - ein Minus von rund 3 % gegenüber dem Vorjahr - bedeutet eine Stabilisierung in einem schwierigen Marktumfeld. Nach dem deutlichen Einbruch im Jahr 2023 infolge der politischen Unsicherheiten rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und der geringen Neubautätigkeit lasse die Entwicklung auf eine Trendwende im laufenden Jahr 2026 hoffen, teilen die beiden Verbände mit. Die Hoffnungen beruhen auf einer positiven Entwicklung im Wohnungs- und Gewerbeneubau sowie einer zunehmenden Investitionsbereitschaft im Bestand und stetigen Förderbedingungen.
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Hammer Raumstylisten: 44 Schließungen, aber weitere Investorengespräche

Mehr als die Hälfte der Hammer-Fachmärkte wird Ende März/Anfang April 2026 geschlossen. Eine entsprechende Mitteilung der Geschäftsführung an die Beschäftigten der seit dem 26. Januar insolventen
Hammer Raumstylisten GmbH spricht von 44 der aktuell gut 80 Niederlassungen. Für viele von ihnen gebe es Verhandlungen mit potenziellen Interessenten aus der Food- und Non-food-Branche, die auch dem Personal Übernahmeangebote machen wollen.
In dem Schreiben vom 16. März heißt es weiter: "Für die anderen Standorte, die wir perspektivisch fortführen möchten, finden in dem aktuell laufenden Verkaufsprozess (M&A Prozess) noch Verhandlungen mit derzeit zwei potentiellen Investoren statt, um für diese Filialen möglichst eine dauerhafte, belastbare Lösung zu entwickeln. Ob dies gelingen kann, wird sich in den nächsten 2 bis 3 Wochen entscheiden."
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMöbelhandel 2025 mit leichten Einbußen

Schwacher Wohnungsbau, allgemeine wirtschaftliche Verunsicherung, steigende regulatorische Anforderungen - der
BVDM Handelsverband Möbel und Küchen spricht in seiner Bilanz für 2025 von weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen. Dementsprechend fällt auch die Einschätzung des IFH Köln aus, nach der sich das Marktvolumen im Möbelhandel (ohne Elektrogeräte) gegenüber 2024 um rund 1 % auf 25,4 Mrd. EUR verringert hat. Polstermöbel sowie der Bereich Matratzen (einschließlich Rahmen und Lattenroste) schnitten mit einem Minus von jeweils gut 2 % noch etwas schlechter ab.
"Schaffen Politik und Wirtschaft stabile und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen, gewinnt der Wohnungsbau wieder Dynamik und kehrt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher zurück, kann der Möbelhandel vorsichtig optimistisch auf 2026 blicken", so die Einschätzung von BVDM-Präsident Dirk Tesch, der gleichzeitig zu bedenken gibt: "Die Branche ist gefordert, ihre eigenen Potenziale konsequent zu nutzen - sei es durch Digitalisierung, die Weiterentwicklung von Sortiment und Service oder durch nachhaltige und innovative Angebote - um bei steigender Nachfrage bestens aufgestellt zu sein."
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSchulz Farben- und Lackfabrik: Ergebnis springt 2024 auf über 4 Mio. EUR
Die Schulz Farben- und Lackfabrik konnte 2024 ihren Umsatz um 3,7% gegenüber dem Vorjahr auf 92,3 Mio. EUR steigern. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Herstellers ausschließlich wasserbasierender Bautenanstrichmittel sowie von Farbtonmischsystemen für die Handelsmarken von Baumarktunternehmen erhöhte sich um mehr als das Dreifache auf 4,1 Mio. EUR. Die positive Entwicklung war wesentlich beeinflusst durch deutlich überplanmäßige Umsätze in der Lohnfertigung, beim Export und im klassischen Baumarktgeschäft.
Für 2025 erwartet das familiengeführte Unternehmen aus dem rheinland-pfälzischen Langenlonsheim weiterhin ein positives Betriebsergebnis, das aber aufgrund anhaltend schwieriger gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen signifikant unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Hinzu kommt der verschärfte Wettbewerb: Marktbegleiter mit nicht ausgelasteten Kapazitäten, die vorwiegend im Profi-Geschäft tätig sind, akquirieren bei den Baumarktgruppen zusätzliche Lieferanteile.
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