Surteco prüft Veräußerungsoptionen der Geschäftsbereiche Profile und Kantenbänder
Die
Surteco Group reagiert auf Gerüchte im Markt mit einer Ad-Hoc-Mitteilung, in der sie über die Prüfung strategischer Optionen zur Fokussierung der Unternehmensgruppe informiert. Die Grundsatzentscheidung, die der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat getroffen habe, schließe die Prüfung von Veräußerungsmöglichkeiten der Segmente Profiles und Edgebands ein. Basierend auf der Integration der
Döllken-Gruppe sind beide Geschäftsbereiche in den letzten Jahren durch Zukäufe ausgebaut worden. Laut Surteco seien die Vorbereitungen ergebnisoffen, Gespräche mit Erwerbsinteressenten seien bisher nicht geführt worden.
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B.I.G. übernimmt österreichischen Faserhersteller
Die
Beaulieu International Group (B.I.G.) kündigt die Übernahme von IFG Asota, einem österreichischen Hersteller synthetischer Stapelfasern an. Mit der Akquisition stärke man die Konzernsparte
Beaulieu Fibres International (BFI), heißt es aus dem belgischen Konzern.
IFG Asota hat seinen Sitz in Linz. Das Unternehmen produziert Fasern aus Polypropylen (PP), Polyamid (PA) und Polyethylen (PE) sowie Biopolymerfasern wie PLA. Sie kommen in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz, darunter Bodenbeläge, Filtration, technische Anwendungen und die Automobilindustrie.
Mit
IFG Exelto, aktuell noch eine belgische Schwestergesellschaft von IFG Asota, wird zudem ein Lohnfertigungsvertrag geschlossen, um die operative Flexibilität von BFI sicherstellen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenMesse Domotex 2026 lockte rund 12.500 Fachbesucher an

Die
Deutsche Messe aus Hannover hat die Besucherzahlen der jüngsten
Domotex mitgeteilt: Demnach zog es rund 12.500 Interessierte (2024: rund 18.000) vom 19. bis 22. Januar 2026 auf das Messegelände der niedersächsischen Landeshauptstadt. "In 2026 haben wir die Messe inhaltlich und strukturell neu ausgerichtet und den Fokus erweitert - von einer reinen Messe für Bodenbeläge hin zu einer Branchen-Plattform für den gesamten Innenausbau", erklärt der Veranstalter.
Angesichts von mehr als 500 ausstellenden Unternehmen bewertet die Deutsche Messe die Besucherfrequenz und insbesondere die Intensität der Fachgespräche sowie die hohe Qualität der Entscheider als sehr positiv. "Besonders erfreulich war dabei die Entwicklung einer zentralen Kennzahl: Die Zahl der Besucher pro m
2 vermieteter Fläche stieg von 0,4 im Jahr 2024 auf 0,75 in 2026 - neben der hohen Qualität konnte die Besucherdichte also deutlich verbessert werden", teilte der Veranstalter abschließend mit.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenForbo ab Juli mit neuem Finanzvorstand
Forbo besetzt die Position des Finanzvorstands zum 1. Juli 2026 mit Heinz Hössli. Der 56-Jährige ist derzeit noch in gleicher Funktion für die Interroll-Gruppe tätig, einem Anbieter von Fördertechnik, Intralogistik und Automatisierung.
Peter Germann, der den Posten des CFO bei Forbo gegenwärtig interimsweise innehat, wird mit dem Eintritt von Hössli in den Konzern in den Ruhestand zurückkehren.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenZipse jetzt mit Doppel-Geschäftsführung

Jan Zipse ist zum 1. Januar 2026 neben seinem Vater Thomas Zipse in die Geschäftsführung des Bodenbelagsvollsortimenters
Zipse aufgestiegen. Damit übernimmt die zweite Generation des von Thomas Zipses verstorbenem Bruder Lothar gegründeten Familienbetriebes unternehmerische Verantwortung. Jan Zipse, der über einen MA in Medienkulturforschung verfügt, stieg 2020 als IT-Leiter in Kenzingen ein, wurde 2023 mit Prokura betraut und kümmert sich seitdem unter anderem um die strategische Geschäftsentwicklung mit Schwerpunkt auf der Nachhaltigkeit.
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Mega-Gruppe: MEG-Übernahme belastet Ergebnis
Die
Mega-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 383,2 Mio. EUR, was einer Steigerung von 16,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der
Unternehmensbereich MEG - entstanden aus der Übernahme des Maler-Einkauf Rhein-Ruhr zum 1. Januar - trug 55,3 Mio. EUR zum Gesamtumsatz bei. Die Mega alleine verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,3 %. Online wurden 13,1 Mio. EUR (2023: 5,3 Mio. EUR) umgesetzt.
Das Konzernergebnis vor Steuern liegt mit -1,9 Mio. EUR um 9,5 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert und 7,4 Mio. EUR unter dem Planwert. Es wird maßgeblich durch die Verschmelzung mit der MEG beeinflusst. Zudem war das Ergebnis des Unternehmensbereichs MEG durch Abfindungen und Investitionen selbst negativ.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenIDD Cologne: Neuauflage schon im Oktober

2025 feierte die I
DD Cologne als "Premium-Interior-Design-Event" in Köln Premiere. Die Fortsetzung kündigt die
Koelnmesse für den 30. und 31. Oktober 2026 an, unmittelbar im Anschluss an die
Orgatec vom 27. bis 30. Oktober. Im Zusammenspiel mit der Leitmesse für Büro- und Objekteinrichtung entstehe so ein "ganzheitliches Angebot für Arbeits- und Contract-Welten bis hin zu hochwertigem Residential Interior Design". Dabei soll der Charakter der IDD Cologne erhalten bleiben, deren Aussteller ihre Produkte für hochwertiges Wohnen, Materialien und Gestaltungskonzepte für den privaten Wohnraum in unterschiedlichen Design-Locations, Showrooms und bei Store-Partnern in der ganzen Stadt präsentieren. Mit einbezogen werden diesmal aber auch zwei Hallen der Orgatec.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBürkle investiert einstellige Millionensumme
Maschinenhersteller
Robert Bürkle investiert an seinem Stammsitz in Freudenstadt eine einstellige Millionensumme in die Modernisierung eines Werkteils sowie in einen Neubau. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant. Mit der Maßnahme will das Unternehmen seinen 170 Mitarbeitern am Standort zukunftssichere Arbeitsplätze bieten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes stärken, unterstreicht CEO Jürgen Schröer.
Bürkle liefert Pressen- und Beschichtungsanlagen u.a. für Fußbodenproduktionen. Das Unternehmen erwirtschaftete mit rund 450 Mitarbeitern zuletzt einen Jahresumsatz von 100 Mio. EUR und ist weltweit mit sechs Tochtergesellschaften in Europa, Nordamerika sowie Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Ungarn und China.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHammer Raumstylisten stellen Insolvenzantrag

Die
Hammer Raumstylisten GmbH hat am 27. Januar 2026 einen Insolvenzantrag gestellt und wird dabei von der Wuppertaler Kanzlei Runkel begleitet. Ziel sei die Fortführung und dauerhafte Stabilisierung des Unternehmens, heißt es in einer Pressemitteilung.
Grund für die Antragstellung seien Anlaufverzögerungen in der Warenversorgung nach der Neugründung des Raumausstattungsfilialisten im Oktober 2025, die insbesondere durch technische Probleme verursacht wurden und zu Umsatzausfällen führten. Diese Probleme seien inzwischen weitgehend behoben, der Geschäftsbetrieb werde uneingeschränkt fortgeführt, alle Standorte blieben geöffnet, Waren würden weiterhin angeliefert und Kundenaufträge bearbeitet.
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