Holzland

"Heimat für den mittelständischen Holzhandel"


Der Holzland-Stand war wie immer direkt am Eingang der Messehalle platziert und - wie immer - rege frequentiert von Gesellschaftern, Lieferanten und Partnern. Noch-Geschäftsführer Axel Pawlas bringt seinen designierten Nachfolger Christoph Haltermann in Position, der im Juni 2026 das Ruder bei der Holzhandels-Kooperation übernimmt. Die Übergabe sei lang geplant, es gebe keinen abrupten Stabwechsel, sondern einen fließenden Übergang, sagt Haltermann. Der 39-jährige Betriebswirt ist bereits seit 16 Jahren bei Holzland, aktuell leitet er noch den Bereich Digitale Services.

Haltermann will einen kooperativen Führungsstil pflegen, eher moderieren, als allein die Wegrichtung bestimmen, sieht als Erfolgsfaktor, Potenziale in den Teams zu nutzen, Vertrauen zu gewähren und Verantwortung zu übertragen. "Das fördert auch die Identifikation." Gleichwohl will er Impulse setzen und hat auch Ideen, wie sich Holzland weiterentwickeln soll. Schwerpunkte sind unter anderem eine Zielgruppen-Analyse mit Anpassung des Leistungsportfolios, weiteres Wachstum der Eigenmarke HQ mit gesteigerter Profitabilität und reduzierter Vergleichbarkeit und die Förderung von Digitalisierung und Automatisierung. Er versteht Holzland als "Heimat für den mittelständischen Holzhandel" und will auch die Lieferanten stärker einbinden und ihnen Lösungsansätze für bestimmte Themen bieten. In Köln strahlte Haltermann klar Motivation und Zuversicht aus: "Ich bin sehr optimistisch, dass es uns gelingt, neue Mitglieder zu gewinnen."

Für 2025 berichtet die Kooperation von einem moderaten Umsatzzuwachs im "mittleren einstelligen Bereich" und ist für 2026 vorsichtig, aber nicht pessimistisch in der Prognose und geht von einem "kleinen Plus" aus.
aus Parkett Magazin 01/26 (Wirtschaft)