Wohnstudie von XXXLutz
Die Deutschen lieben ihr Bett
Wie wohnt Deutschland? Dieser Frage ist XXXLutz zu seinem 80. Geburtstag nachgegangen. Zusammen mit dem Umfrageinstitut YouGov hat der Konzern das Zuhause-Gefühl der Bundesbürger untersucht. Das Ergebnis: Es gibt deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen, Alt und Jung sowie Ost- und Westdeutschland. Und: Die Deutschen lieben besonders ihr Bett.Einen Blick hinter verschlossene Haustüren hat XXXLutz gewagt. Die repräsentative Umfrage, die anlässlich des Konzern-Jubiläums entstanden ist, beweist, dass die Wohnsituation unsere Persönlichkeit widerspiegelt und gleichzeitig von Alter, Geschlecht und Wohnort beeinflusst wird.
Geborgenheit vs.
funktionaler Rückzugsort
Die Geschlechterunterschiede sind laut der Umfrage deutlich. So verbindet die Mehrheit der Frauen ihr Zuhause mit Geborgenheit (70 %), 49 Prozent mit Sicherheit. Männer hingegen definieren ihr Heim eher über praktische Aspekte - für 43 Prozent ist es vor allem ein funktionaler Rückzugsort. Auch im Detail zeigt sich das Geschlechter-Gefälle: 63 Prozent der Frauen dekorieren mit Fotos oder Kunstwerken, bei den Männern sind es nur 38 Prozent. Auch das Alter spielt eine Rolle. Millennials sammeln Reiseandenken als Dekor (46 %), Boomer setzen auf Erinnerungsstücke von Familienmitgliedern (50 %) und die Gen Z ist im Generationen-Vergleich die DIY-affinste (41%).
Auch regionale Eigenheiten hat die XXXLutz-Studie herausgearbeitet. Demnach setzen die Einwohner von Sachsen-Anhalt besonders stark auf Altbewährtes und kennen ihren Geschmack: Hier informieren sich 44 Prozent gar nicht über neue Trends. Im Gegensatz dazu sucht die Mehrheit der Befragten in anderen Bundesländern aktiv nach Inspiration, wobei Einrichtungshäuser (37 %), Social Media (21 %) sowie Freunde und Familie (20 %) die Top-Inspirationsquellen darstellen.
Der Preis
bleibt entscheidend
Wenn es um den Möbelkauf geht, ist sich ein Großteil der Deutschen laut der Studie einig. Für 72 Prozent ist der Preis entscheidend, das Budget variiert je nach Region. Entgegen dem Klischee sind es nicht die "sparenden Schwaben", die am wenigsten ins Wohnen investieren: In Sachsen gibt mehr als jeder Vierte (26 %) kein Geld für Möbel aus, weitere 26 Prozent jedoch bis zu 200 Euro jährlich. Die Berliner sind spendabler: Dort wendet immerhin jeder Zehnte jährlich mehr als 750 Euro auf - so viele wie in keinem anderen Bundesland.
Das Bett als
wichtigstes Möbelstück
Geht es um den Einrichtungsstil, zeigt sich fast ein Drittel der Deutschen (31 %) offen und experimentierfreudig: Sie bevorzugen eine bunte Mischung verschiedener Richtungen. Dabei ist das Bett für 58 Prozent der Befragten das wichtigste Möbelstück und nicht etwa der Esstisch oder das Sofa. Allen voran die GenZ (74 %) und Studierende (85 %) können am wenigsten auf ihre Liegewiese verzichten.
Die Umfrage basiert auf Online-Interviews mit Teilnehmern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum vom 6. bis 14. August 2025 insgesamt 2.172 Personen befragt.
aus
Haustex 11/25
(Wirtschaft)