Eurobaustoff:
Fachgruppe Bauelemente für digitales Baumanagement
Unlängst trat zum ersten Mal der Fachgruppenausschuss Bauelemente der Eurobaustoff in neuer Besetzung bei Lueb +Wolters in Borken zusammen. Heiko Heinlein, Fachbereichsleiter Bauelemente, begrüßte zwei Neuzugänge in dem Gremium: Michael Reckordt (Bussemas & Pollmeier) und Mike Fritsch (Helmut Schael Holzbauelemente), der auch Fachgruppensprecher wurde.
Das Segment Bauelemente verzeichnete per Ende Mai ein Umsatzwachstum von knapp 8 %. 55 % der Gesamterlöse erwirtschafteten die 37 Spezialisten der Fachgruppe. Für das zweite Halbjahr herrscht noch verhaltener Optimismus, doch das Jahresende und das Jahr 2023 werden als sehr herausfordernd eingeschätzt, da bereits heute eine deutliche Investitionszurückhaltung spürbar werde. Neben bekannten Themenstellungen wie Preiserhöhungen und Lieferzeiten von bisweilen 25 Wochen fürchten die Unternehmen rückläufige Um- und Absätze. "Gerade im Privatkundenbereich herrscht große Unsicherheit aufgrund der immensen Investitionskosten in Folge der Preiserhöhungen, fehlenden Förderungen im Neubau, steigenden Zinsen und der allgemeinen Inflation", konstatierte Heinlein. Im Objektgeschäft, bei Aufträgen, die erst in 12 oder 18 Monaten zur Umsetzung kämen, sei eine Kalkulation nahezu unmöglich, sofern keine Preisgleitklausel zum Einsatz komme. "Dies entspricht aber nicht der Praxis und ist bei bestehenden Verträgen ohnehin nicht nachträglich zu platzieren."
Aufgeschlossen sind die Bauelemente-Experten für digitales Baustellenmanagement, das Aufmaß, Montageplanung und elektronische Abnahme professionalisiert. Hierzu wurde eine Komplett-Lösung präsentiert, die im Rahmen der nächsten Fachgruppen-Tagung allen Teilnehmern vorgestellt werden soll. Sie ist für Ende Oktober in Leipzig geplant.
aus
Parkett Magazin 05/22
(Wirtschaft)