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Schlaraffia

Gel-Einsätze schonen den Rücken


Bochum - Mit seiner Matratzen-Reihe Gel Plus, basierend auf der Taschenfederkern-Technologie, hat Schlaraffia eine neuartige Produktreihe vorgestellt, die nach Untersuchungen durch das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule in Köln den Rücken deutlich effektiver regeneriert als bei anderen Matratzen.

Die Testpersonen ruhten sich jeweils zwei Stunden auf zwei unterschiedlichen Matratzentypen aus: einer herkömmlichen Schaumstoff-Matratze sowie einer Taschenfederkern-Matratze mit so genannten Technogel-Elementen im Schulter-, Becken- und Fußbereich. Danach wurden die Wirbelsäulen der Probanden vermessen. Die Testpersonen, die auf den Prototypen ruhten, zeigten Schlaraffia zufolge nachher viel bessere Werte als die Probanden, die auf einer herkömmlichen Schaumstoffmatratze lagen. Beide Matratzen hatten den Härtegrad "mittel". Dennoch hätten 75 Prozent der Testlieger die Gel-Matratze als genau richtig eingeschätzt, während 60 Prozent der Tester die Schaumstoff-Matratze als zu weich einstuften. Außerdem wurde durch weitere Messungen festgestellt, dass der Werkstoff Technogel im Vergleich zu anderen Matratzen eine signifikant bessere Druckentlastung besitzt.

Schlaraffia hat das Technogel-Material für die Entwicklung dreier unterschiedlicher Matratzen verwendet. Sie basieren alle auf dem bekannten Schlaraffia-7-Zonen-Tonnentaschenfederkern im patentierten Stecksystem mit Bültex-Dämpfungselementen im Hüft- und Lordosebereich. Im Formpolster wird das Technogel eingearbeitet. Bei der 500 Plus befindet es sich einseitig in einem Schulterbereich, bei der 600 Plus symmetrisch in beiden Schulterbereichen und bei der 700 Plus obendrein noch im Hüftbereich. Die Matratze ist nur einseitig benutzbar, da die Unterseite eine glatte Bültex-Auflage als Basis aufweist. Die Gesamthöhe aller Matratzen beträgt 20 cm.

Schlaraffia wartete auf der Möbelmesse mit weiteren Neuheiten auf. Dazu gehört der neue Rahmen Eleganza 30. Er besitzt unter anderem spezielle Federelemente zur Absenkung des Schulter-, Lordose- und Mittelbereichs. Die Mittelverstärkung hat eine stufenlose Härteregulierung mit Doppelleistentechnik und Schiebereglern sowie eine Absenkfunktion. Die Unterfederung mit 30 Federleisten ist in drei Ausführungen erhältlich: unverstellbar, manuell über Handschlaufen verstellbares Kopf- und Fußteil sowie stufenlos verstellbar durch Doppelmotor. Noch etwas mehr Komfort bietet der Rahmen Eleganza 30 Plus. Er ist wie Eleganza ausgestattet, verfügt aber außerdem noch über eine Lagerung der Leisten in beweglichen, einzeln federnden Kautschukkappen in unterschiedlichen Härten. Außerdem wurde der bereits bekannte Lattenrost Modia um eine Variante erweitert. Bislang gab es lediglich eine Motorisierung des Rahmens mit zwei Motoren, nun gibt es aber auch Modia 4M. Sicherlich ein Produkt für die obere Preisklasse, meint Pressesprecher Burkhard Prätzel. Er sei besonders geeignet für die Sensipur-Matratzen. Das Sitzteil bleibe unbeweglich, aber nun gebe es Motoren jeweils für das Kopfteil, das Rückenteil, das Anhebeteil und das Fußteil. Standardmäßig werden dazu zwei Bedienungen geliefert, eine fix per Kabel verbundene, die gleichzeitig als Empfangsstation für die zweite Infrarotbedienung dient.

Außerdem zeigte Schlaraffia in Köln eine Unterfederung, die so neu ist, dass sie noch nicht einmal einen Namen hat. Der Arbeitsname lautet Genesis. Dabei handelt es sich um einen so genannten Gel-Rahmen. Die einzelnen Federelemente sind mit einem festen Gel verbunden, das als eine Art Stoßdämpfer zwischen Federelement und Traverse dient. Die Geldämpfer gibt es in drei Härtevarianten und sind individuell montierbar, ganz nach den Bedürfnissen des Schläfers. Die Unterfederung besteht aus 13 Traversen und ist ebenfalls für das Hochpreissegment konzipiert. Der Rahmen soll laut Prätzel im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen.
aus Haustex 03/08 (Sortiment)