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Warema gibt Empfehlungen zur Tageslicht-Norm


Tageslicht trägt zur Gesundheit bei und hellt die Stimmung auf. Die meisten Menschen halten sich jedoch überwiegend in geschlossenen Räumen auf, so dass auch im Gebäudeinnern eine ausreichende Tageslichtversorgung und -qualität wichtig ist. Die Norm DIN EN 17037 "Tageslicht in Gebäuden" gibt hierfür europaweit Empfehlungen für die Gestaltung von Arbeits- und Wohnräumen.

"Eine gute Gebäudeplanung setzt so viel Tageslicht wie möglich voraus", erklärt dazu Ulrich Lang, Business Development Architekten bei Sonnenschutzhersteller Warema. In der Norm gebe es drei Stufen der Tageslichtversorgung - von gering bis hoch. Aus Sicht des Experten sollte generell die Stufe "hoch" angestrebt werden, sofern dies baulich möglich sei. Er empfiehlt "neutrale Verglasungen", die annähernd das vollständige Sonnenlichtspektrum durchlassen. Der Einsatz von variablen Sonnenschutzsystemen helfe dann, Blendung und Überhitzung zu vermeiden, etwa Raffstoren mit smarter Steuerung.

In Bezug auf die Aussicht am Arbeitsplatz seien in der Norm "aufwendige Verfahren" vorgegeben. Große Fensterflächen gewährten zwar viel Aussicht, doch meist auch unerwünschte Einblicke von außen. "Regulierbare Sichtschutzvorrichtungen bieten den Nutzern die Möglichkeit, Blicke abzuschirmen und so ihre Privatsphäre zu wahren", sagt Ulrich Lang.

Als Empfehlung für die Besonnungsdauer sollten laut Norm Krankenzimmer, Spielzimmer in Kindergärten und mindestens ein Raum in der Wohnung immer eine Mindestbesonnung erhalten. Über Maßnahmen wie starre Blenden, auskragende Gebäudeteile oder Sonnenschutzverglasungen werde versucht, Beschattung zu erzielen. "Diese Lösungen verringern aber die Sonnenstunden", meint der Experte und schlägt einen "flexiblen Sonnenschutz vor, der nur bei Bedarf eingesetzt wird".

In puncto Blendschutz stellt man bei Warema fest, dass es hier eine Empfehlung "äußerst schwierig" sei. "Das Blendungsempfinden hängt stark von der jeweiligen Person, der Tätigkeit und weiteren Bedingungen ab". So könne es auch zu Blendung kommen, wenn sich der Planer an die Norm halte. Ulrich Lang schlägt einen Blendschutz vor, mit dem sich die Lichttransmission variieren lässt, wie etwa mit Jalousien. Dann könne der Nutzer selbst entscheiden, welche Helligkeit für ihn ideal sei.
aus BTH Heimtex 12/19 (Marketing)