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Architect@Work Hamburg

Architect@Work feiert Premiere in Hamburg

Das Format der Architect@Work ist einmalig: einheitliche Stände, je Aussteller nur ein Produkt, alles zugeschnitten auf die Besucherzielgruppe (Innen-)Architekten/Einrichter/Bauträger. Bei der erfolgreichen Premiere in Hamburg waren zahlreiche Firmen aus unserer Branche mit dabei.

Neben Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart und Wiesbaden gehört jetzt auch Hamburg zu den Veranstaltungsorten der Architect@Work. Unter dem Motto "Architect meets innovations" zeigten im September 2019 in einer Halle auf dem Messegelände 160 Aussteller ihre Neuheiten. Das Publikum: Bauherren, Architekten, Planer, Ausstatter und Einrichter.

Flächen lange im Voraus vergeben

Schon Monate vor der Eröffnung waren die verfügbaren Plätze vergeben. Unter den Ausstellern waren auch Hersteller aus den Bereichen Bodenbeläge, Tapeten, Sonnenschutz, Stoffe und Fassadengestaltung.

Der Veranstalter war mit der Premiere in Hamburg sehr zufrieden: "160 Aussteller sind extrem gut für eine erste Veranstaltung. Mit fast 2.000 Besuchern hätten wir nicht gerechnet, das Interesse war da. Wir hatten eine gute Balance zwischen der Anzahl an Besuchern und Ausstellern", so die Projektleiterin Barbara Lagae. In Hamburg habe das Format sicher noch Wachstumspotenzial, in zwei Jahren soll es wieder in der Hansestadt stattfinden - dann eventuell in einer größeren Halle. "Wir sind keine klassische Riesenmesse, wir sehen uns eher als Veranstaltung. Unsere Stärke ist, dass man kurz und knapp in ein paar Stunden alles sehen kann", so Lagae.

Nur die neuesten Innovationen

Das Konzept der Architect@Work basiert auf zwei Pfeilern, erklärt die Projektleiterin. Zum einen das Layout. "Alles ist mit Schwarz abgehangen, alles ist einheitlich, jeder Stand ist gleich groß - egal, ob großes oder kleines Unternehmen." Zum anderen die Innovation: "Die Aussteller müssen sich auf ein neues Produkt begrenzen, das sie hier zeigen. Sie dürfen nicht die komplette Palette präsentieren." Eine Jury nehme vorher alle Produkte unter die Lupe und gleiche diese auch vor Ort mit den Ausstellungsstücken in der Messehalle ab. "So bekommen die Architekten tatsächlich die neuesten Innovationen zu sehen", sagte Lagae. Die Jury entscheide auch, welche Unternehmen zur Architect@work zugelassen werden. So solle vor allem ein Themenmix auf der Messe abgebildet werden und kein Bereich überrepräsentiert sein.

Bei den Ausstellern aus der Fußbodenbranche hinterließ die Architect@Work an der Elbe durchweg einen guten Eindruck (siehe Stimmen auf den folgenden Seiten). Auch die Besucher, die gefühlt verstärkt aus der Innenarchitektur kamen, waren zufrieden. So sagte etwa eine Architektin des Hamburger Büros Vonhaveproject: "Man bekommt hier einen guten Überblick über die neuesten Produkte. Mich interessiert vor allem der Innenausbau, also Teppichböden, Glastrennwände, Leuchten und die Akustik - wir machen nämlich viele Büros. Ich finde nur, dass die Aussteller etwas wenig Platz haben."


Aussteller auf der Architect@Work in Hamburg
Girloon
Am Stand von Girloon war die Kollektion Style zu sehen - selbsthaftende textile Module mit drei verschiedenen Oberflächen. Unterschiedliche Strukturen ermöglichen eine interessante, unaufdringliche Bodengestaltung. Objektberater Ulf Carstens gefielen die Räumlichkeiten, die Messe sei gut besuch: "Von Vorteil ist, dass jeder Aussteller einen gleich großen Stand hat - so gibt es keine Wettbewerbsverzerrungen."

Jab Anstoetz
"Mit solch einer tollen Besucherfrequenz hätte ich nicht gerechnet. Es sind viele Bestandspartner von uns hier", so das Messefazit von Per Kuhlmann, Key Account Manager bei Jab Anstoetz. Er hatte die Climatex/Performance Fabrics mit nach Hamburg gebracht. Die stark strapazierfähigen Stoffe gleichen Temperaturen aus und regulieren Feuchtigkeit. Nach Gebrauch lassen sie sich sortenrein trennen und recyceln.

Uzin Utz
Verbesserungsbedarf bei der Beschilderung auf dem Messegelände sah Frank Wittkowski (Mitte): "Einige unserer Besucher fanden es schwierig, die Halle B7 zu finden. Das ist noch ausbaufähig", so der Leiter des Key Account Managements bei Uzin Utz. Gemeinsam mit Marlen Urban und Franz-Josef Sinnhuber stellte er ein ultraschlankes, zementäres Uzin-Dünnschichtsystem mit einer Wieland Cuprotherm Warmwasser-Fußbodenheizung vor.

Fletco Carpets
Fletco-Vertriebsleiter Ulrich Marski: "Ich bin sehr zufrieden mit der Qualität der Besucher. Was den Boden angeht, ist bei den Architekten jedoch eine gewisse Müdigkeit festzustellen. Boden ist oft Nutzboden." Das soll mit der Teppichfliesenkollektion "Layers by Sebastian Wrong" anders werden: frei von PVC oder Bitumen, dafür optisch ansprechend durch die Kombination mehrschichtiger Muster in einem besonderen Druckprozess.


Milliken
John ten Bosch (Market Research Analyst) und Frank Rune (Gebietsverkaufsleiter Nord) beantworteten bei Milliken die Fragen der Besucher zu den Teppichfliesen und Planken der Kollektion Comfortable Concrete 2.0. Optisch ist sie von der anhaltenden Popularität des Betons als Element der Raumgestaltung geprägt. Zur Messe sagte Rune: "Von den Besuchern her ist es hier ähnlich wie bei der Architect@work in Berlin."

Object Carpet
Bei Object Carpet führten Inga Heuer, Vertrieb Rugx, und Projektmanager Johannes Böhmker Places Of Origin vor: Der textile Belag wird aus recyceltem Econyl-Garn gefertigt, kommt ohne Bitumen, PVC oder Latex aus und ist als Bahnenware oder als Fliese in acht Designs und jeweils sechs Farbstellungen erhältlich. Von der Architect@Work waren beide Mitarbeiter sehr angetan: "Eine super Messe. Qualitativ ist sie sehr gut."

Interface
Lobende Worte fand Interface-Verkaufsleiter Nord Karsten Großkopf-Wulfes: "Ich finde die Resonanz sehr, sehr gut. Die Besucher kommen vor allem aus der Region - also Hamburg, Bremen und Hannover. Wir haben einen sehr guten Platz auf der Messe erhalten." An dem stellte er die Kollektion Look Both Ways vor. Sie kombiniert Teppichfliesen und Designbeläge.

Saint-Gobain Weber
Bei Objektberater Matthias Gläve konnten sich Messebesucher über das zu 100 % recycelbare WDV-System Weber Therm Circe von Saint-Gobain Weber informieren. Das vollmineralische, nicht brennbare Produkt wird nicht geklebt, sondern gedübelt. Gläve konstatierte für die Messe "eine angenehme Atmosphäre. Wir haben guten Zulauf, sicher 25 interessante Gespräche pro Tag."

Knauf Gips
Die Mineral Aktiv Fassadenfarbe und Scheibenputz mit kontrolliertem Feuchtemanagement stand bei Knauf Gips im Fokus. Diese ist effektiv gegen Algen und Pilze, erläuterte Jörn Bonhoff. Der Gebietsleiter für den Raum Hamburg war zufrieden: "Wir hatten eine hohe Besucherfrequenz mit vielen guten und hochwertigen Gesprächen."

Toucan-T
Toucan-T setzte bei der Architect@work auf die Teppichfliese In Motion. Das latex- und bitumenfreie, komplett recycelbar Produkt zeigt feine Hoch-Tief-Optiken. Vertriebsleiter und Prokurist Ivo Milicevic bilanzierte: "Es gab gute Gespräche. Die Messe ist in Hamburg sogar besser besucht als bei Starts in anderen Städten. Das ist ein Top-Konzept."

Forbo Flooring
Benno Dau, Segmentberater Office Nord bei Forbo Flooring, war von der Hamburg-Premiere der Architekt@Work angetan: "Ich finde sie super. Das Gesamtkonzept greift." Dau zeigte in der Hansestadt die Kollektion Flotex by Starck. In Zusammenarbeit mit dem Designer Philippe Starck sind für den textilen Flockbelag neue Gestaltungsoptionen entstanden.

Desso by Tarkett
"Die Messe besticht durch ihre Klarheit, an den Themenflächen können sich die Architekten gut orientieren. Das Kojen-Konzept der Stände kommt gut an sowie die klare Fokussierung auf Neuheiten", stellte Peter Bertels fest. Als solche präsentierte der Key Account Manager Workplace bei Desso by Tarkett die Teppichfliesen-Kollektion Human Fascination. Sie trägt das Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Silber. Ihr bitumenfreier Eco-Base-Rücken ist vollständig recyclebar.
aus BTH Heimtex 11/19 (Wirtschaft)