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Domotex 2019, Hannover

Outdoor, Recyclinggarne und pastellige Farbtupfer


Die Teppichwelt entwickelt sich beständig weiter. Das geht nicht von heute auf morgen, da folgt nicht eine bahnbrechende Innovation der nächsten. Dass aber einige Themen die nächsthöhere Entwicklungsstufe erreicht haben, wird bei einem intensiveren Messerundgang doch deutlich: Outdoor-Teppiche, Bedrucktes und Teppiche aus Recyclinggarnen überzeugen durch Optik und Haptik, und Maschinenweber wagen sich mit ausgesprochen feinen, hochwertigen Qualitäten an ein Trading-up. Farblich bewegt sich die Branche ein Stück weg von den reinen Beige-Greige-Cremetönen, hin zu pastelligen Farbtupfern und zurückhaltenden Rottönen wie "Blush" und "Coral".

Hier kreative Handloomware, dort ein müder Aufguss bekannter Bestseller. Einerseits geschäftiges Treiben auf manchen Ständen, andererseits unübersehbare Freiflächen: Es gab durchaus spannendere Messen, doch in Hannover trifft sich die Branche, und alle wichtigen Einkäufer waren vor Ort. Auch das Angebot war vielfältig: Während Handknüpf-Anbieter ihr Spektrum nach unten abrunden, entdecken Maschinenweber mit besonders feiner Ware gerade den höherwertigen Bereich für sich und zeigten zum Teil beeindruckende Designs. Überall entwickelt sich etwas, nur in die klassische Mitte wird wenig investiert. Und selten war die Auswertung eines Messerundgangs so komplex wie Anfang 2019, nach dem Besuch der Domotex-Teppichhallen 2 bis 9.

Da stellte sich zunächst mal die Frage danach, warum es etwa am Samstagvormittag zur besten Messezeit so unglaublich ruhig in den Gängen war? Wo bloß die vielen Besucher geblieben sind, die sich vor einigen Jahren noch in den Hallen gedrängt haben?
Erklärung Nummer eins: Weil 2019 ein "Bau-Jahr" war, dürfte die Münchner Messe einige Fachbesucher abgezogen haben. Das betrifft allerdings eher den Bereich Teppichboden als die abgepassten Teppiche.

Erklärung Nummer zwei: Da sich die Möbelhausszene immer stärker auf die großen Ketten konzentriert und diese meist nur einen Generaleinkäufer bzw. ein Einkaufsteam nach Hannover schicken, sind auch faktisch weniger Vertreter dieser Branche vor Ort. Entsprechend sprachen viele Aussteller von "wenigen, dafür aber kaufkräftigeren Besuchern" von der Großfläche oder aus dem Online-Handel, die bevorzugt bei wenigen, breiter aufgestellten, lieferkräftigen Unternehmen ihr Sortiment zusammenstellen. Die Konzentration sieht auch Jens-Peter Höge von Jambros als Grund: "Weniger Besucher sind eine natürliche Folge der Marktentwicklung; wir können nicht mehr Besucher erwarten, als es Einzelhändler gibt." Das gilt besonders für den immer stärker wegbrechenden Facheinzelhandel, der dazu noch reichlich unverkaufte Ware aus dem Vorjahr da hat.

Carpets for the masses

Es sind meist Maschinenweber und Anbieter "konsumiger" und Möbelhaus-kompatibler Ware, die die diesjährige Domotex als "gute Messe" bezeichnen: Merinos/Medipa etwa, Böing, Ragolle und Reinkemeier-Rietberg; auch Balta und seine neue Tochter Papilio waren "sehr zufrieden". Bei Golze war "wenig los, aber die Hauptkunden waren da". Und am großen Stand von Theo Keller in Halle 8 haben laut Fred Keller "zum Teil die Stühle nicht gereicht".

Felle und Marokko-Look
omnipräsent

Beliebt und bezahlbar - unter diesem Motto fielen auf der Domotex nach wie vor Felle ins Auge: einerseits echte und andererseits Kunstfelle: weich und in vielen Tönen. Der Trend war in den Vorjahren schon da, und er hat nicht nachgelassen. Ähnlich das Thema Beni Ouarain: Den "zotteligen" Marokko-Look findet man in unterschiedlichen Ausführungen, von günstig-maschinengewebt bis hin zum handgeknüpften Original aus dem Atlasgebirge.

Natur und Nachhaltigkeit
in allen Hallen

Natur und Nachhaltigkeit ist einer der deutlichsten hallenübergreifenden "Trends" der Domotex 2019. Natürliche Optiken spielen bei den Maschinenwebern schon lange eine Rolle, jetzt kommen auch dort verstärkt Naturmaterialien zum Einsatz: Prado Rugs etwa zeigte hochwertige Wollteppiche; Sanat bringt in seiner Edel-Marke Elexus sogar Seide ins Spiel, der belgische Hochwert-Weber Verbatex arbeitet seit Jahren mit reinen Wollgarnen. Und bei Best Wool (Niederlande) ist der Name ohnehin Programm.

Bei Tisca ist die GOTS-Kollektion aus reiner Schurwolle nicht nur neu, sondern auch besonders erfolgreich. GOTS steht für "Global Organic Textile Standard" und damit für eine kontrollierte Tierhaltung, geprüfte Farbstoffe, faire Arbeitslöhne und eine komplette Offenlegung des Fertigungsprozesses. Der höhere Produktionsaufwand erzeugt etwa 30 % höhere Kosten; den Einkäufern - und Verbrauchern - ist das die GOTS-Kollektion aber wert. Besonders in Skandinavien verkaufen sich die Teppiche bereits sehr gut.

Dass Nachhaltigkeit ein neues Level erreicht hat, wurde in Hannover deutlich. Stark im Kommen sind recycelte und/oder recyclingfähige Materialien, die beispielsweise in den Single-Material-Teppichen von Balta aus 100 % Polyester zum Einsatz kommen - oder in der Re-Cycle-Kollektion von Boyteks, deren Garn aus alten PET-Flaschen gewonnen wird. Und Manfred Barfuss, eigentlich Spezialist für handgeknüpfte Teppiche aus unbehandelter Wolle, lässt Handwebteppiche aus einem "Recycling-PET-Flaschengarn" herstellen, das an Jute und Sisal erinnert. Dem Natur-Pur-Thema bleibt er weiterhin mit Handknüpfteppichen aus Schurwolle, Alpaca und Cashmere treu, gleichzeitig rundet er sein Spektrum nach unten ab: um gut bezahlbare Handtuft-Qualitäten, etwa die Tierfiguren-Teppiche der Serie "Nature Loop" aus naturbelassener Wolle. Ein lohnender Schritt: Die Teppiche kamen auf der Messe sehr gut an.

Teppiche für Garten,
Balkon und Terrasse

Außerhalb des Hauses gilt es noch Boden zu gewinnen; gerade der lange, heiße Sommer von 2018 hat sich dafür angeboten. Besonders dicke, beidseitig nutzbare Flachgewebe hat Balta Home im Programm: Im "Yin und Yang"-Stil bildet die eine Seite das Negativ der anderen ab. Sehr dünn und sehr leicht sind hingegen die Balta-Home-Flachgewebe im Jute-Look. Aber auch handgefertigte Teppiche mit Flor funktionieren im Garten und auf der Terrasse - Theo Keller stellte beispielsweise eine entsprechende Handloom-Serie vor.

Nicht zuletzt feiert der Kunstrasen ein Comeback, drinnen wie draußen. Am Stand von Reinkemeier-Rietberg war Star-Fußballer Christoph Metzelder zu Gast; ein Teil des Erlöses der Rasen-Deluxe-Kollektion fließt in dessen Förderprojekte für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Art déco, dezente Farbigkeit,
sanftes Rot ... und das Lama

Halbkreise, Rechtecke, Streifen und Dreiecke fügen sich in sanften Tönen aneinander - zu Dessins, die an den Art-déco-Stil erinnern. Balta nennt den Trend "Shapes"; zu entdecken war er aber auch hier und dort bei den handgefertigten Teppichen: Zollanvari präsentierte einen schwarz-naturfarbenen Kelim nach dem Motto "Art déco meets Star Wars".

Bei aller Liebe zur Natur haben die Menschen auch wieder mehr Lust auf Farbe, heißt es - na endlich! Also brachten zahlreiche Aussteller frische Töne ins Spiel: ganz dezent, als pastellige Tupfer in Pink, Gelb und Türkis auf neutralen Grundfarben. Ein zweiter Farbtrend sind die weicheren Rottöne von Coral über Terracotta bis hin zum Nude-Ton Blush. Und speziell auf Kinderteppichen - aber nicht nur dort - grüßt das neue Trendtier: das Lama.

Handgeknüpfte Teppiche:
Nomadisches und Hochfeines

Mit ihren verschiedenen Feinheiten, Mustern und Qualitäten decken die handgeknüpften Teppiche ein enorm breites Spektrum ab. Und mit verschiedenen Herkunftsländern: Die Teppiche kamen aus dem Iran, aus Indien und Nepal, Afghanistan und Pakistan, der Türkei, Marokko und auch aus Aserbaidschan.

Bei den Anbietern iranischer Teppiche etwa kristallisieren sich zwei Schwerpunkte heraus: Kelims und eher grob geknüpfte nomadische Ware einerseits und sehr feine Stadtteppiche andererseits. Für qualitativ hochwertige Loribaft ist seit vielen Jahren F & H Farhadian bekannt; moderne Klassiker und Ungewöhnliches in aktuellen Tönen findet man bei Zollanvari, Authentisch-Exklusives bei Naziri. Bei den Stadtteppichen haben sich Rimex und Etfa mit klassischen, sehr feinen Knüpfungen einen Namen gemacht. Und das Feinste vom Feinen, in prächtigen Tönen und im Palastteppich-Format, bietet der Importeur Mirzazadeh.

Das Angebot an regulärer traditioneller iranischer Ware ist hingegen zurückgegangen und wurde im Kern von den Vollsortimentern Ipek und Rezas vertreten. Beide wenden sich parallel zusätzlichen Produktgruppen zu, etwa den umgefärbten Vintage-Teppichen oder modernen Knüpfungen im skandinavischen Look.

Aufbereitete iranische Teppiche im Vintage-Look waren auf der Messe generell gut vertreten: In großer Bandbreite und in verschiedenen Farben von dezent über fröhlich-leuchtend bis hin zu dunkel im "Gothic"-Stil. Keine Frage: Das Thema hat sich deutlich weiterentwickelt. Auf diese Weise führen Anbieter die alten Teppiche einer neuen Bestimmung zu, und jedes Stück ist anders - auch eine Form des Recyclings, und eine sehr erfolgreiche.

Afghanistan - traditionelle Muster
in Wohnfarben

Teppiche mit traditionellen Mustern, auch in aktuellen Wohnfarben, werden heute vornehmlich in Afghanistan und Pakistan geknüpft und veredelt. Oritop ist hier besonders erfolgreich mit seinem "modernen Klassikern"; Afghan Bazar bietet unter anderem eine breite, gut bezahlbare Auswahl an farbigen Kelims und bunten Belutsch, und das Tepp-Team hat leuchtende Bicolor-Teppiche mit Ziegler-artigen Designs im Programm, etwa in Blau-Gold. Dauerseller bei den Afghanistan-Iporteuren: die farbenfrohen geknüpften Streifenteppiche mit bunt abgebundenen Fransen, zum Beispiel bei Akbar, Satar, Mirzai oder dem Tepp-Team.

Indien: bezahlbar und fantasievoll

Mahavir Sharma von Oscar Carpets, Präsident der indischen Exporteursvereinigung CEPC, hat eine klare Vision: "Die Zukunft des handgefertigten Teppichs liegt in Indien." Dabei spielt Handloom eine herausragende Rolle. Dieser Produktgruppe sind allerdings die Maschinenweber hart auf den Fersen: Ihre Technik wird immer ausgeklügelter, und Themen wie Schadstoffbelastung oder Kinderarbeit stehen hier nicht zur Diskussion. Also halten die indischen Hersteller mit Kreativität dagegen: mit günstigen und gleichzeitig ungewöhnlich-fantasievollen handgefertigten Teppichen, die sich nicht (so leicht) von Maschinen nachweben lassen: Handbedruckte Teppiche etwa, Teppiche mit "Strickoptik" (Soumak-Technik) oder mit eingearbeiteten "Puscheln".

Nepalteppiche, um die Jahrtausendwende noch breit vertreten, sieht man auf der Domotex inzwischen fast nur noch im sehr hochwertigen Custom-Made-Bereich. Der bleibt ihnen allerdings treu: Mit dem Preissteigerungen der letzten Monate um rund 40 % gehen die Einkäufer verständnisvoll um, so heißt es etwa bei Makalu.

Marokko, die Türkei und
der kleine Antikbereich

Während sich Variationen des marokkanischen Beni-Ouarain-Musters in allen Hallen wiederfanden, war die Anzahl der marokkanischen Aussteller leicht zurückgegangen. Im Fokus waren hier besagte Beni Ouarain, auch in modernen Ausführungen, daneben vereinzelt Boucharouite (aus Stoffstreifen geknüpft) und farbige Azilal-Teppiche.

Türkische Anbieter rund um den Auftritt des Teppich-Exporteursverbands IHIB zeigten vor allem Flachgewebe und Vintage-Teppiche. Auf der schön gestaltete Sonderfläche gab es wie gewohnt die Gewinner des Nachwuchs-Designwettbewerbs zu sehen - und wie letztes Jahr Live-Vorführungen zur Seidengewinnung.

Recht lebhaft ging es in dem kleinen Bereich für antike Teppiche in Halle 2 zu. Zwischen den großen, prächtigen Knüpfungen waren auch viele kleinere handgearbeiete "Juwelen" zu sehen: farbenfrohe schwedische Kutschbockkissen zum Beispiel.

Handweb boomt,
Handtuft schwindet

Der Handwebbereich boomt weiterhin mit seinen hochwertigen, individualisierbaren und gleichzeitig bezahlbaren Produkten. Davon profitieren Anbieter wie Paulig und Tisca. Es haben sich schwarze Kettgarne durchgesetzt, die gerade die derzeit etwas farbintensiveren Designs noch schöner zum Ausdruck bringt. Paulig experimentiert mit farbigen Viskose-Mischqualitäten.

Ungewöhnliche Handloom-Qualitäten gab es bei Reinkemeier-Rietberg zu sehen: Die Teppiche waren sowohl von oben als auch von unten bedruckt und muten dadurch an wie geknüpft. Papilio, jetzt als Marke bei Balta, zeigte Teppiche aus Jute mit Wasserlilienfasern.

Bei Kinderzimmerteppichen hat sich Handtuft fast vollständig auf den Hochwertbereich verlagert. In seinem breiten Kinderteppich-Spektrum hat Böing die Handtuft-Qualitäten auf zwei Lizenzen reduziert: Lillifee und die Lieben Sieben. Stattdessen nehmen jetzt bedruckte Teppiche einen größeren Raum ein: Sie lassen sich günstiger und flexibler produzieren und sehen dank des technischen Fortschritts gut aus.

(Digital-)Druck macht Druck

Überhaupt holen bedruckte Teppiche auf: ob per Hand oder maschinell gefertigt. Neue Maschinendrucktechniken lassen die Farbe immer weiter in den Flor eindringen und sorgen für überzeugende Optiken, wie etwa bei Anadolu Kilim: Die Teppich-Tochter des türkischen Textilkonzerns Universal Tekstil bietet bedruckte Teppiche im klassischen Kelim-Look, aber auch mit modernen geometrischen Mustern oder im Transitional Design.

Maschinenweb: Softness,
Strukturen und Metallic-Glitzer

Überwindet die Globalisierung auch die geschmacklichen Grenzen? Insbesondere der Maschinenwebbereich lässt das vermuten: Während vor einigen Jahre noch klar "amerikanisch-europäisch" und "nahöstlich" ausgerichtete Kollektionen im Angebot waren, verschwimmen die Übergänge immer mehr.

Ansonsten sind im Maschinenweb-Bereich Weichheit, Struktur, Glanz und Metallic-Glitzer gefragt. Bei Balta Home bildet Mikrofaser-Polyester in Kombination mit Polypropylen eine streifige Hoch-Tief-Struktur im Nepal-Knüpflook. Auch Loops tragen verstärkt zu noch vielfältigeren Texturen bei. Skandinavisch, hell und blumig sind die Designs; Teppiche mit großflächigen Blumenmustern lassen sich laut Ragolle jetzt auch gut nach Deutschland verkaufen.

Trading-up mit Seide
und feinen Strukturen

Während viele Anbieter handgefertigter Teppiche ihr Spektrum preislich nach unten erweitern, ist Trading-up ein deutlich sichtbarer Trend bei den Maschinenwebern: Branchengrößen wie Merinos oder Sanat Hali bauen Luxuslinien und -marken auf - modern, ausgesprochen fein und mit Struktur. Dabei verarbeiten sie weiche Viskose, Wolle und sogar Seide. Die Teppiche sind so gut gemacht, dass sie sich kaum von Handknüpfteppichen unterscheiden. Besonders große Märkte sind laut Sanat die USA und der Nahe Osten; langsam lege auch Europa zu. Großhändler Nordsüd setzt weiter auf seine Maschinenweb-Qualität Toulouse mit Handfinishing. Die Teppiche im nomadischen Lori-Look sind von Knüpfteppichen kaum zu unterscheiden.

In eine etwas andere Richtung "upgradet" der belgische Weber Louis de Poortere, der sich auf Chenille-Flachgewebe spezialisiert hat. Dessen neue Flachweb-Kollektion Splendid mit eingewebten Lurexfäden ist nach eigenen Aussagen vom "venezianischen Karnevalsstil" inspiriert, soll in die Welt des Mittelalters entführen und wendet sich im Kern an Inneneinrichter.

Die Technik macht’s möglich

Hinter den durchdachten, geplant natürlichen Maschinenweblooks steckt eine ausgeklügelte Technik: Maschinenbauer Stäubli setzt auf "Feines, Modernes mit Struktur" und experimentiert mit unterschiedlichen Bindungsdichten und dem eingewebten Vintage-Look. Inzwischen ließen sich webtechnisch fast alle erdenklichen Optiken umsetzen; an noch feineren Webstrukturen zu arbeiten wäre wenig sinnvoll. "Jetzt geht es als Nächstes um Schnelligkeit und eine höhere Anzahl der Farben", erklärt Marketingleiter Fritz Legler. "Außerdem arbeiten wir verstärkt daran, Diagnostik, Software und die Bedienbarkeit der Maschinen zu verbessern."

Von Handknüpf zu Handknüpf
per Messe-Shuttle

Das Thema ist aus dem letzten Jahr bekannt: Der Weg von der Handknüpf-Halle 2 zu den Hallen 7 bis 9 (die ebenfalls viele handgefertigte Teppiche zu bieten hatten) war weit. Die Maschinenwebhallen 5 und 6 bildeten nicht nur eine räumliche, sondern auch eine psychologische Barriere. Denn obwohl der Shuttle-Service deutlich reibungsärmer funktionierte als noch im letzten Jahr und auch besser angenommen wurde, taten sich viele Besucher schwer damit, die kleine Reise ans andere Ende der Teppichhallen anzutreten. •
aus Carpet Magazin 02/19 (Wirtschaft)