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Bauma München 2019 (8. bis 14. April) erwartet 600.000 Besucher

Mehr Aussteller, mehr Besucher, mehr Möglichkeiten


Von sehr großen Bauchmaschinen bis zu kleinen Handwerkzeugen - die Messe Bauma versetzt Handwerker alle drei Jahre in Verzückung, wenn es im Bau-, Estrich- und Schleifmaschinen sowie Werkzeuge geht. Vor dem Hintergrund der boomenden Baukonjunktur vermeldet die Bauma vom 8. bis 14. April 2019 neue Rekordzahlen.

Über 3.500 Aussteller aus 55 Ländern präsentieren sich - fast 100 mehr als noch 2016. Mit Bauma Plus können nun noch mehr Unternehmen ausstellen. Virtual Reality bringt die Baustelle in die Messehalle. Und wenn es nach der Messegesellschaft geht, soll die 600.000-Besuchermarke geknackt werden. "Die Branche boomt und mit ihr auch die Bauma. Wir haben der hohen Nachfrage Rechnung getragen und unser Messegelände im Münchner Osten auf 614.000m2 ausgebaut. Unser Ziel ist es, so vielen Ausstellern wie möglich eine Plattform anzubieten. Mit der Bauma 2019 wachsen wir über uns hinaus - auch digital", sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Erstmals haben Besucher in Halle B0 die Möglichkeit die Branche virtuell zu erleben - dank Virtual- und Augmented Reality. Eine Kombination aus Bild, Ton oder sensorischer Feedbacks wie Wind macht es möglich. "Der Standfläche sind Grenzen gesetzt, die digitale Fläche ist grenzenlos. Mit neuen virtuellen Angeboten bringen wir die Baustelle in die Messehalle und bauen unser digitales Portfolio aus", blickte Bauma-Projektleiterin Mareile Kästner voraus.

Beteiligungskonzept Bauma Plus

Neu sind auch die Bauma Plus-Modelle, die noch mehr Aussteller auf die Messe bringen. Mit Bauma Plus Onsite können Aussteller auf einer kompakten Fläche ihr Unternehmen präsentieren. Bauma Plus Move ist eine flexible Co-Working Area, auf der sich Besucher mit Ausstellern treffen können. Nicht nur eine Chance für die Unternehmen: "Besucher können so ein noch umfassenderes Bild von den Anbietern der Branche bekommen. Auch mit Hilfe unserer neuen Angebote wollen wir die 600.000 Besuchermarke knacken und unseren Status als weltweit größte Messe weiter ausbauen", erklärt Messe-Chef Dittrich.

Segment Fußbodentechnik vor Ort

FussbodenTechnik fokussiert sich auf die Teilnehmer aus dem Bodensegment: Vertreten sind beispielsweise die Schleifmaschinen und -mittelspezialisten, Estrichmaschinenhersteller, aber genauso Werkzeuganbieter. In der Tabelle gibt es einen Überblick über Aussteller aus der Fußbodenbranche.

Die Vorzeichen für die Aussteller sind sehr positiv: "Im Bauma-Jahr 2019 geht es der Baumaschinen-Branche hervorragend. Das Gros der Befragten geht davon aus, dass die Investitionen auch weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben. Das verdeutlicht die positive Stimmung für die wirtschaftliche Entwicklung der Baumaschinenindustrie. Es zeigt aber auch, dass eine überdurchschnittliche Investitionsbereitschaft notwendig ist, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben", bewertet Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, das investitionsfreudige Klima.

Mehr als die Hälfte der Befragten sehen im Fachkräftemangel die größte Herausforderung für die Branche (58 %). Dieser ist vor allem für die klassischen Industrieländer ein großes Problem, weniger für bevölkerungsreiche Länder wie China und Indien. Daneben zählen auch der zunehmende Wettbewerbs- und Preisdruck (31 %), die Verschärfung von Umweltgesetzen und -auflagen (24 %) sowie die Digitalisierung von Geschäftsprozessen (19 %) zu den zentralen Herausforderungen.

Die Digitalisierung hält auch in der Baumaschinenbranche immer stärker Einzug, steckt aber noch in den Kinderschuhen: Nur 4 % sehen sich in puncto Digitalisierung führend. Zwar hat über die Hälfte der Befragten Teile des Unternehmens bereits digitalisiert (28 %) oder zumindest damit begonnen (25 %). 22 % warten allerdings noch ab, 20 % sehen aktuell überhaupt keinen Handlungsbedarf. Allerdings sind die wichtigsten Forschungsfelder der Branche neben der Elektromobilität die digitalen Themen - von der digitalen Vernetzung innerhalb und außerhalb der Produktion über BIM bis hin zum Internet der Dinge.

Kanada gehört weltweit zu den wichtigsten Absatzmärkten für die internationale Baumaschinen-, Baustoffanlagen- und Bergbaumaschinenindustrie. Es ist der siebtgrößte Baumaschinenmarkt der Welt. Die Bauwirtschaft mit einem Volumen von 102 Mrd. EUR und die Bergbauindustrie mit einem Volumen von 116Mrd. EUR machen zusammen über 15 % des kanadischen Bruttoinlandsprodukts aus. Diese beeindruckenden Zahlen sind Grund genug, Kanada als Partnerland in den Fokus der nächsten Bauma zu rücken - das haben die Messe München und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vereinbart.

Bauma im Überblick
Termin: 8. bis 14. April 2019
Ausstellungsfläche: 605.000 m2
Aussteller: rund 3.500 aus 55 Ländern
Besucher: rund 600.000
Themen u. a.: Baufahrzeuge, Baumaschinen, Hebezeuge und Flurförderzeuge, Baugeräte, -werkzeuge und Spezialsysteme, Handling und Verarbeitung von Beton und Mörtel auf der Baustelle, Schalungen und Gerüste, Baustelleneinrichtungen, Baustellensicherheit, Bauüberwachung und digitale Baustelle
Eintritt: Tagesticket 24 EUR (online), 35 EUR vor Ort
Öffnungszeiten: 9.30-18.30 Uhr, Samstag 8.30-18.30 Uhr, Sonntag: 9.30-16.30 Uhr
Weitere Informationen: www.bauma.de
aus FussbodenTechnik 02/19 (Wirtschaft)