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Sopro-Produkte in der Berg- und Talstation der Zugspitze, Eibsee

Ein Ingenieurbauwerk der Superlative


Ob es der mit 1.945 m weltweit größte Höhenunterschied ohne Zwischenhalt ist, das mit 3.213m weltweit längste Spannfeld oder die mit 127m höchste Stahlbaustütze: Die neue Eibsee-Seilbahn auf die Zugspitze lässt sich nur mit Superlativen beschreiben. Beim Bau der neuen, 50 Mio. EUR teuren Gipfelseilbahn auf Deutschlands höchsten Berg, kamen beim Verlegen der meist großformatigen Fliesenbeläge in der modernen Tal- und Bergstation zahlreiche Verlegewerkstoffe aus dem Profi-Sortiment von Sopro Bauchemie zum Einsatz.

First-Class Komfort auch
in der Berg- und Talstation

Nicht nur bei der Konstruktion der Seilbahn selbst, sondern auch beim Bau der Berg- und Talstation konnten die Planer und Ingenieure mit technischen und gestalterischen Meisterleistungen aufwarten. Die Talstation der neuen Anlage, die die seit 1963 betriebene Gipfelseilbahn ersetzt, wurde komplett neu erbaut und ermöglicht auf einer einzigen Ebene den Zu- und Abgang zu den Seilbahnkabinen. Dank eines verschiebbaren Mittelbahnsteigs können die Fahrgäste nun viel komfortabler ein- und aussteigen. Der großzügige Eingangsbereich bietet freie Sicht auf Eibsee und Zugspitze.

Großformatige Fliesenbeläge
als Gestaltungselement

Beim Innenausbau der Stationen setzten die Bauverantwortlichen auf Fliesenbeläge in verschiedenen Grautönen. Die Wand- und Bodenbeläge der Berg- und Talstation sind großformatige Feinsteinzeugfliesen von Marazzi (45 x 90 cm, 75 x 150 cm, 30 x 60 cm). Ausgeführt wurden die Verlegearbeiten von Fliesen Röhlich. Das Wendelsteiner Familienunternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten Fliesenverlegebetriebe in Deutschland entwickelt - mit knapp 300 Fliesen- und Natursteinverlegern, die insbesondere auf die fach- und termingerechte Umsetzung von überregionalen Großprojekten spezialisiert sind.

Begleitet wurden die Verlegearbeiten von einer Reihe aufwendiger logistischer Herausforderungen, die insbesondere der exponierten Lage und den speziellen Bedingungen der Baustelle geschuldet waren. So waren beispielsweise die Lagerflächen am Gipfel begrenzt und der Transport der Baumaterialien mit Hilfe einer eigens errichteten Materialseilbahn auf die Gipfelbaustelle - der jeweils drei Tage vorher angemeldet werden musste - extrem wetterabhängig. Vor allem der Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h spielte dabei eine große Rolle, aber auch die extremen Minustemperaturen von bis zu -20 °C. Insgesamt hielt das Wetter während der gesamten Bauphase alles (Un-)Mögliche bereit: von Schnee und Eis im Hochsommer bis Nebel und Dauerregen. Aufgrund der teils extremen Bedingungen auf der Baustelle wurden höchste Anforderungen an Verleger und Bauprodukte gestellt. Teilweise mussten die Arbeiten sogar eingestellt werden.

Sichere Abdichtung im Verbund

In einem ersten Arbeitsschritt wurden die Estriche mit der Sopro-Grundierung behandelt, einer lösemittelfreien, hochkonzentrierten, schnell trocknenden Kunstharz-Grundierung für stark und unterschiedlich saugende Untergründe. Sie ist geeignet für den nachfolgenden Auftrag von mineralischen Klebern, Spachtelmassen und Verbundabdichtungen. Dort, wo erforderlich - wie beispielsweise in allen öffentlichen WC-Anlagen und in der Talstation auch im gesamten Bahnsteigbereich - wurde vor der eigentlichen Fliesenverlegung eine normgerechte Abdichtung der nassbelasteten Flächen vorgenommen.

Zum Einsatz kam die Sopro Dicht-Schlämme Flex 1-K, eine einkomponentige, flexible, zementäre Dichtungsschlämme zum Erstellen von wasserundurchlässigen, rissüberbrückenden Verbundabdichtungen. Die Verfugung der Beläge erfolgte mit der Sopro Flex Fuge FL für Fugenbreiten von 2 bis 20 mm. Der Fugenmörtel zeichnet sich durch sein zügiges Ansteifverhalten aus. Er ist besonders gut für schwach saugende Fliesen und Platten geeignet und lässt sich besonders gut abwaschen. Die Fuge verfügt über eine hohe wasserabweisende Wirkung und ist - wie gerade im Fall der Zugspitzbahn ganz wichtig - frostsicher.

Objekt-Telegramm
Objekt: Berg- und Talstation Seilbahn Zugspitze, Eibsee
Planer: Hasenauer Architekten, Saalfelden
Verleger: Fliesen Röhlich, Wendelstein
Umfang: 4.000 m2 keramische Fliesen
Sopro-Produkte:
-Sopro Grundierung GD 749
-Sopro Dichtschlämme Flex 1-K DSF 523
-Sopro Flex Fuge FL
-Sopro Flex Dicht Band FDB 524
Verlegewerkstoffhersteller:
Sopro Bauchemie
Tel.: 06 11 / 17 07-0
www.sopro.com
aus FussbodenTechnik 04/18 (Referenz)