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Tarkett

Währungseffekte drücken die Umsätze im ersten Quartal


Die Umsätze von Tarkett lagen im ersten Quartal 2018 bei 568 Mio. EUR. Das entspricht einem Minus von 7,2 % zum Vorjahresquartal, was der Bodenbelagskonzern vor allem mit ungünstigen Währungskursen begründet. Um diese und andere Effekte bereinigt, gab es ein minimales Plus von 0,1 %. Das EBITDA belief sich auf 30 Mio. EUR (-42,1 %).

In allen Weltmarktregionen haben die Franzosen in den ersten drei Monaten des Jahres Umsätze eingebüßt. Denn größten Rückgang verzeichnete Nordamerika mit 14,1 % auf 164 Mio. EUR. Für Europa/Naher Osten/Afrika (EMEA) bedeuten die 228 Mio. EUR ein Minus von 6,2 %. Und auch in GUS/Südamerika/Asien-Pazifik sah es mit 116 Mio. EUR und -4,1 % nicht sehr viel besser aus. Positiv stimmt hingegen die Sparte Sportbeläge: Hier hat Tarkett mit 60 Mio. EUR das Vorjahresquartal um 5,4 % übertroffen.

Auf die insgesamt unbefriedigende Entwicklung reagiert das Unternehmen mit Maßnahmen zur Kostensenkung - bis hin zur Verschiebung geplanter Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen - sowie Preisanpassungen. So sind die Abgabepreise in den USA zum 1. Mai nochmals um bis zu 7 % angehoben worden; auch in Russland sollen sie steigen.
aus BTH Heimtex 06/18 (Wirtschaft)