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Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie (Heimtex)

Kein einheitlicher Trend


Die deutsche Heimtextilien-Industrie zeichnete 2017 konkunkturell ein buntes Bild. Die einzelnen Sparten entwickelten sich sehr unterschiedlich. Ein einheitlicher Trend war nicht zu erkennen. Im Durchschnitt aller heimtextilen Sparten war der Umsatz bis Ende November um knapp fünf Prozent rückläufig, wobei das Inlandsgeschäft in allen Sparten die konjunkturelle Schwachstelle bildete. Im Ausland wurde dagegen Umsatzwachstum generiert. Einzelne Sparten wie Dekorationsstoff- und Bettwarenindustrie und vor allem aber einzelne Unternehmen waren ausgesprochen erfolgreich auf Auslandsmärkten unterwegs. Firmenkonjunkturen finden sich darüber hinaus in allen Sparten der Heimtextilien-Industrie.

Die Sparte Bettwaren bildet eine stabile und positive Stütze im heimtextilen Produktmix. Insbesondere im ersten Quartal wurde ein deutliches Umsatzwachstum generiert. Das dritte Quartal enttäuschte unerwartet. Bis Ende November lag die Sparte leicht im Plus. Auch in dieser Sparte wirkte die positive Dynamik der Auslandsmärkte. Die aktuell noch unklare Regierungsbildung und die damit verbundene fehlende zukünftige politische und wirtschaftliche Ausrichtung der neuen Regierung erschweren die strategischen Planungen der Unternehmen sowie die Prognose der Industrie. Grunsätzlich blickt die deutsche Heimtextilien-Industrie jedoch positiv auf 2018.
aus Haustex 02/18 (Wirtschaft)