Domotex

Chancen durch Virtual Reality


Das Zukunftsthema Virtual Reality (VR) ist in der Gegenwart angekommen und dringt im Zuge der Digitalisierung in viele Alltagsbereiche vor. Es verändert die Art wie wir Informationen austauschen, Dinge entwerfen oder auswählen. Immer bessere grafische Darstellungen und Werkzeuge aus Hard- und Software führen zu einem zunehmend perfekten Gesamteindruck digitaler Welten. Hinzu kommt die Augmented Reality (AR), die mit digitalen Informationen in Form von Computergrafiken Nutzern eine erweiterte Realität ermöglicht und damit Produkte sowie deren Funktionen lebendig, beweglich und interaktiv macht. Gemeinsam bieten diese Techniken auch neue Möglichkeiten für das Design sowie für Aspekte der Einrichtung - vom Boden und seiner konkreten Gestaltung bis hin zu allem, was Räume wohnlich und lebenswert erscheinen lässt. Beispielhaft zu sehen ist das auf der Domotex 2018. Dort können Besucher die Vorteile dieser Technologie erleben und sich von den Einsatzmöglichkeiten bei Live-Vorführungen der Vorreiter aus der Bodenbelagsbranche sowie Anwendungs- und Verlegetechnik überzeugen lassen.

Virtuelle Realität
hilft Architekten
bei der Planung

und ist gleichzeitig für die gesamte Bodenbelagsbranche eine Möglichkeit, ihre Produkte in einer neuen Welt zum Leben zu erwecken. Auch Aussteller der Domotex nutzen diese Möglichkeiten. Im Rahmen des neuen Formats Hackvention Event Series hat die Deutsche Messe gemeinsam mit ihnen zu ergründen versucht, welches Potenzial VR birgt im Hinblick auf Relevanz, Benutzerfreundlichkeit, Weiterentwicklung und Einsatzmöglichkeiten. Unter fachkundiger sowie praxisnaher Anleitung sind Konzepte für VR/AR-Anwendungen entstanden und hat die Entwicklung eigener Prototypen begonnen. Erste Ergebnisse werden auf der Domotex in Halle 9 zu sehen sein.

Zudem zeigen Studenten des Innenarchitektur-Masterstudiengangs "Kommunikation im Raum" der Hochschule Mainz konkrete Möglichkeiten durch Digitalisierung im Rahmen des Unique Youniverse auf. Auf der Sonderfläche Framing Trends präsentieren sie ihr Experiment Individual Motion Space. Die VR-Software ermöglicht es, über die eigene Körperbewegung individuell gestaltete Räume in Echtzeit zu erschaffen, um sie dann mit digitalen Fertigungstechnologien in einen realen Raum zu überführen. "Die Bewegungsdaten werden über einen Bewegungssensor erfasst. Algorithmen übersetzen im Anschluss das 3D-Modell in baubare Daten für die digitale Fertigung", erklärt Professor Klaus Teltenkötter, der mit Professor Bernd Benninghoff das Projekt betreut. Spannend!
aus BTH Heimtex 01/18 (Marketing)