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Objectflor: Kollektionsrelaunch 2018 mit zwei CE-Zeichen

Neue Expona Domestic zielt auf Endverbraucher


Designbelagsanbieter Objectflor hält mit dem Relaunch der Expona-Domestic-Kollektion an dem seit 2002 bestehenden Konzept fest, diese selektiv über rund 3.000 Partnerunternehmen in den Markt zu bringen. Neu dabei ist, dass die Kölner erstmals auf gezielte Endverbraucherwerbung setzen. Die Zahl der Kollektionsdekore bleibt mit 50 konstant, drei Viertel davon sind Neuentwicklungen.

Holz, Keramik, Beton, Schiefer - auf den ersten Blick bietet die relaunchte Kollektion Expona Domestic von Objectflor bewährte Themen. Wer genauer hinschaut, entdeckt eine Vielzahl spannender Dekore, eine endverbraucher-orientierte Kampagne und viele attraktive Details. Bei den Dekoren gefallen Highlights wie geometrische Formen, die aus der Entfernung wie ein textiler Bodenbelag wirken. Hinzu kommen wahlweise ruhige Hölzer, aber genauso rustikalere Varianten. Das gilt für alle imitierten Materialien. Je nach Dekor kommen elf verschiedene Prägungsarten zum Einsatz. Rund 75 % der weiterhin 50 Dekore sind neu aufgenommen worden.

Geschäftsführer Stephan Wolff ist stolz auf das Ergebnis seines internationalen Designteams: "Es ist uns hervorragend gelungen, in der neuen Expona Domestic Dekore zusammenzustellen, die eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten bieten." Die Kollektion ist vom Volumen her die stärkste der drei Designbelagskollektionen aus dem Hause Objectflor, die einem klaren Rhythmus folgen: Die Expona Commercial ist seit Anfang 2017 neu, Anfang 2018 kommt Expona Domestic auf den Markt. Der Relaunch der Expona Design erscheint im Folgejahr 2019.

Vier Wohnwelten
bieten Orientierung

Zurück zur neuen Expona Domestic-Kollektion. Sie beinhaltet vier "Wohnwelten", die als Orientierung bei den 50 Dekoren dienen. Sie heißen Classic (17 Farben), Intensive (8), Pure (11) und Natural (14). Innerhalb dieser vier Welten werden die Produkte fortlaufend nummeriert, sodass das erste Produkt aus der Wohnwelt Natural schlicht die Kurzbezeichnung "N1" trägt. Diese Bezeichnung ist auf allen werblichen Aktivitäten durchgängig abgebildet und erleichtert die Orientierung.

Expona Domestic gibt es ausschließlich als Drybackbeläge mit einer 0,4 mm-Nutzschicht. Die Gesamtdicke des Belags beträgt 2 mm. Die neun Formate reichen von klassischen Planken in verschiedenen Größen bis zu Fliesenformaten. Die Formate im Überblick zeigt der nebenstehende Info-Kasten.

Endverbraucher im Fokus

Die neue Kollektion hat eine echte Premiere zu bieten: Objectflor setzt bei Expona Domestic erstmals auf Endverbraucherwerbung und nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Die Kölner werden unter www.expona-domestic.com eine Webseite einrichten - "quasi das Mutterschiff der Kommunikationsmaßnahmen", erklärte Marketingleiter Frank Selbeck - die jeder der selektiven 3.000 Partner individualisiert nutzen kann. "Jeder zertifizierte Domestic-Partner erhält im Rahmen unserer Webseite seinen eigenen Internetauftritt. Es gibt also eine eigene Expona Domestic-Webseite für den Verleger Müller, die sein Logo und seine Öffnungszeiten beinhaltet", so Selbeck weiter. Über die Postleitzahlensuche findet der Endverbraucher seinen Verleger vor Ort.

Alle Social Media-Aktivitäten haben den Endverbraucher im Fokus. Zur Begründung sagte Wolff: "Wir sind davon überzeugt, dass es ein großes Wachstumspotential für Designbeläge im privaten Nutzen gibt." Selbeck ergänzte: "Designbeläge sind jetzt an einer Schwelle zu einer sehr großen Bekanntheit auch im privaten Wohnen." Man wolle sich dort positionieren, um als Qualitätsanbieter wahrgenommen zu werden.

Der Designbelagsanbieter investiert in Broschüren, Anzeigen, Stellwände, Plakat- und Autowerbung auf den Objectflor-Firmenfahrzeugen sowie in Bandenwerbung beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, um nur einige Beispiele zu nennen. "Die Kampagne wird emotionaler und mit einer starken Bildansprache ausgestattet sein und dem Endverbraucher das Produkt anders als unter Bodenprofis üblich erklären", sagte Selbeck. Parallel wird es auch Architektenbroschüren geben, die speziell auf diese Zielgruppe abgestimmt sind.

Das selektive Vertriebskonzept führt dazu, dass einerseits nur geschulte Verleger die Designbeläge verlegen dürfen, und sich anderseits Verleger in ihrer Angebotsphase gegenüber weniger Wettbewerbern durchsetzen müssen. "Wir schaffen durch unsere Vertriebsmaßnahmen einen Mehrwert für unsere Partnerverleger und generieren über die Endverbraucherwerbung konkrete Aufträge", stellte Wolff in Aussicht.

Die Kraft der zwei CE-Zeichen

Und noch etwas Neues: Die kommende Expona Domestic ist gleich mit zwei CE-Zertifizierungen ausgestattet. Einmal für den Boden und erstmalig zusätzlich als Wandbelag. Die mit einem Verlegewerkstoffhersteller durchgeführten Systemprüfungen machen einen zusätzlichen Einsatzort möglich, den Objectflor jetzt offiziell freigeben darf. Für den Einsatz an der Wand hat die Kollektion beispielsweise ihr Brandverhalten unter Beweis gestellt. Schon länger gibt es bei Verlegern den Wunsch, Designbeläge auch auf Wänden, Möbeln und als Sockel zu kleben. Konventionelle Sockelleisten gibt es von Objectflor auch im Zubehör-Sortiment: in 52 Dekoren plus in Schwarz, Weiß und Silber.

Neu: Echtheitszertifikat als Bodeneinleger

Mit der neuen Expona Domestic beschreitet Objectflor außerdem einen neuen Weg der eindeutigen Wiederkennung der Beläge: Die Kölner liefern ihre Bodenbeläge mit einem Echtheitszertifikat in Form eines silbernen Bodeneinlegers aus Metall aus, den der Verleger am Rand der Fläche montieren soll. Eine charmante und hochwertige Möglichkeit der Markenplatzierung, die jeder Verleger oder Bauherr bei Bedarf einsetzen kann, aber nicht muss.
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