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Tarkett: Große Vielfalt homogener iQ-Kollektionen

Ein Konzept für alle Fälle


Die Oberfläche von homogenen iQ-Bodenbelägen aus dem Hause Tarkett lässt sich durch Trockenpolieren in den Neuzustand versetzen. Das ist ein echter Vorteil gegenüber anderen elastischen Belägen, die regelmäßig zeit- und kostenintensive Beschichtungsmaßnahmen erfordern, was lange Trockenzeiten mit sich bringt. FussbodenTechnik ließ sich die Vorteile des iQ-Konzeptes erklären, das als komplettes Produktangebot für vielfältige Anwendungsbereiche aufgestellt ist, sich durch eine hohe Flexibilität und Widerstandsfähigkeit auszeichnet und nicht zuletzt attraktive Optiken zu bieten hat.

Ein Ziel der homogenen iQ-Bodenbeläge von Tarkett ist es, dem Anwender eine lebenslang kostengünstige Lösung zu bieten. Doch zunächst einmal: Die Abkürzung "iQ" steht für intelligente Qualität. Spricht man in Frankenthal vom iQ-Konzept, dann beinhaltet das eine große Anzahl an Produkten, die teilweise seit 45 Jahren auf dem Markt sind. Es handelt sich um bewährte Kollektionen wie iQ Granit, iQ Eminent, iQ Optima, iQ Natural, iQ Magalit, iQ Toro SC und iQ Granit SD, die beiden Letzteren sind ableitfähige Varianten. Nicht fehlen darf auch der Neuzugang iQ One, der im Gegensatz zu den anderen homogenen Belägen ohne PVC hergestellt wird.

Tatsächlich ist die Liste der Bodenbeläge immer noch nicht komplett, da noch homogene Funktionsbeläge hinzukommen. Die Botschaft von Tarkett ist ganz einfach: "Mit der iQ-Produktfamilie und den dazugehörigen Funktionslösungen verfügen wir über ein Allround-Konzept aus Kompakt- und Akustikbelägen, Sicherheits- und Nassraumbelägen sowie leit- und ableitfähigen Böden", erklärt Tanja Ofer, bei Tarkett für Kommunikation und PR zuständig. Das ist besonders interessant für große Objekte wie Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude oder Schulen. "Wir können in einem Objekt wie in einem Krankenhaus homogene Bodenbeläge in ästhetisch aufeinander abgestimmten Designs für alle geforderten technischen Funktionen bereitstellen", ergänzt Stephan Winkler, Leiter der Anwendungstechnik bei Tarkett.

Moritz Helbach, Produktmanager bei Tarkett, nennt typische Beispiele: "In den Nassräumen kommen Beläge unseres Nassraumkonzepts wie z. B. Granit Multisafe in Frage, für den Serverraum oder den OP sind in der Regel ableitfähige iQ-Beläge notwendig." Neben den technischen Eigenschaften legt Tarkett bei den iQ-Kollektionen hohen Wert auf die Designs und die Farbgestaltung. Die Mehrzahl der Kollektionen gibt es der Vielfältigkeit und der Kombinationsfähigkeit wegen sowohl in ruhigeren als auch kontrastreicheren Optiken. "Im Patientenzimmer wünscht man sich vielleicht ein ruhigeres Design, im Flur dagegen eher ein kontrastreicheres, um möglichen Verschmutzungen im Vorwege optisch vorzubeugen", erläutert Helbach.

100 % homogene Konstruktion
und geringer Füllstoffanteil

Wodurch zeichnen sich eigentlich die iQ-Beläge gegenüber anderen elastischen Böden aus? Allen iQ-Belägen ist die Trockenpolierbarkeit gemeinsam: Aufgrund ihres geringen Füllstoffanteils und des hohen Polymergehalts sind sie zudem sehr flexibel und widerstandsfähig. Die Flexibilität ist wichtig für die bekannte wannenförmige Verlegung nach der Tarkett-Methode, die ohne Hohlkehlprofile auskommt. "iQ-Beläge weisen eine 100 % homogene Konstruktion auf, die ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit der Beläge ist, die häufig 25 Jahre und länger halten", betont Moritz Helbach. Winkler weiß aus Erfahrung: "Meistens werden unsere Bodenbeläge ausgetauscht, weil ein Gebäude saniert wird, aber nicht weil die
iQ-Beläge verschlissen sind."

Die Rezeptur der iQ-Beläge bietet einen großen Vorteil in der Reinigung und Pflege: "Nach dem Reinigen kann man unsere iQ-Beläge durch das Trockenpolieren in den Neuzustand versetzen", erläutert Winkler. Beim Trockenpolieren wird die Belagsoberfläche mit einer Einscheibenmaschine bei 400 bis 1.200 Umdrehungen mit einem roten Pad verdichtet. Die Vorgehensweise beschreibt FussbodenTechnik im nebenstehenden Kasten. Die Egalisierung von Kratzern und das Verdichten haben den angenehmen Nebeneffekt, dass Reinigungswischmops der Reinigungskräfte leichter über die Fläche bewegt werden können.

Trocken-polieren
bringt viele Vorteile

Das Team der Tarkett Anwendungstechnik zeigt regelmäßig vor Ort im Objekt die Vorteile des Trockenpolierens auf. Wer glaubt, dass das Trockenpolieren ein zusätzlicher Arbeitsschritt ist, dem entgegnet Winkler: "Wenn unsere Reinigungs- und Pflegeanleitung befolgt wird, sind die Kosten niedriger als bei den üblichen Einpflege- und Beschichtungsmaßnahmen. In der praktischen Nutzung erkennt man schnell die Vorteile, nämlich dass in hohem Maße Reinigungsmittel und Zeitaufwand eingespart werden."
"Bei der Einpflege oder dem Versiegeln von Oberflächen sind Trockenzeiten von mindestens 12 Stunden erforderlich", gibt Winkler außerdem zu bedenken. In Krankenhäusern und vielen anderen Objekten dürfte es schwierig sein, einen Flur über viele Stunden zu sperren.

Neueste Generation
des iQ-Konzeptes

Mittlerweile gibt es die vierte Generation von iQ-Bodenbelägen. Tarkett hält dabei an den bekannten Eigenschaften fest und hat gleichzeitig die Chemikalienbeständigkeit erhöht. Gerade in Krankenhäusern gelangen regelmäßig Hand- und Wunddesinfektionsmittel auf den Boden.

In einem kleinen Versuch demonstriert Moritz Helbach den Auftrag des hartnäckigen Indikatorfärbemittels Eosin auf der neuen Generation. Mit Hilfe von Alkohol löste sich der Fleck wieder an und ließ sich leicht abwischen. Bislang hätte man für die Entfernung einen speziellen Jodreiniger einsetzen müssen.

Alternative ohne PVC

Für den Fall, dass eine Alternative ohne PVC gewünscht wird, hat Tarkett mit der iQ One-Kollektion eine Cradle to Cradle Gold-zertifizierte Lösung parat. Gerade im skandinavischen Raum spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. In Deutschland ist bei einzelnen Projekten eine Blauer-Engel-Zertifizierung verpflichtend. "Dann ist iQ One die beste Alternative zu unseren iQ-Belägen, die sich seit 45 Jahren in der Nutzung bewährt haben", sagt Helbach abschließend.
aus FussbodenTechnik 01/18 (Wirtschaft)