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Ardex: Projekt "Blink your Eyes" in Frankfurt am Main

Neue Wohnkonzepte mit schnellem Estrich


Was erwarten moderne Großstädter heutzutage von ihrem Zuhause? Wohin entwickelt sich das städtische Wohnen? Wie wird die Raumnutzung aussehen, wenn es keine Autos mehr gibt? Diese Fragen stellt sich der Bauträger Bien-Ries AG. Das Unternehmen mit Sitz in Hanau baut nicht nur Häuser und Wohnungen, es entwickelt auch ein Stück Zukunft im neuen Frankfurter Stadtteil Riedberg - mit Unterstützung von Ardex. Zentrales Thema sind neue Wohnkonzepte mit Wohnungen zum Wohlfühlen. Schon zum Standard gehört für die Planer intelligente Haustechnik mit Jalousien, Licht, Heizung, Klima, Türöffner und vielem mehr. Die Bewohner steuern alles mit einem zentralen Panel oder vom Smartphone aus.

131 Wohnungen und eine gemeinsame Tiefgarage umfasst das Projekt im Frankfurter Norden. Im Oktober 2015 fiel der Startschuss für die Bauarbeiten. Schon 14 Monate später sollten 104 Wohnungen übergeben werden. Denn die neuen Eigentümer wollten die Wohnungen zeitnah beziehen. "Wir haben das mit zwei Bauabschnitten in einer sehr kurzen Bauzeit geschafft", so Wolfgang Ries. "Das geht nur, wenn alle Teams gut zusammenarbeiten und ein gemeinsames Qualitätsverständnis haben."

Fertigstellungstermin
immer im Blick

Wo können Bauherren bei einem so umfangreichen Projekt Zeit sparen, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen? Nur bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit. "Klima und Physik lassen sich nun einmal nicht überlisten. Da hilft nur das richtige Produkt", so Ries. Darum setzte der Bauträger auf den schwundarmen Schnellestrich-Zement Ardex A 58.

"Bei zeitkritischen Projekten vertraue ich auf das, was ich kenne und sich bewährt hat", bestätigte Bauleiter Gunnar Gremmler. Der Ardex-Schnellestrich kam in den Wohnungen und in den Treppenhäusern zum Einsatz. Letztere wurden mit Naturstein gefliest. "Als Bauleiter wollte ich nicht riskieren, dass die Übergabe der Wohnungen platzt."

Das sieht auch Kerim Kuralay so, der bei Bien-Ries für Vergabe und Einkauf zuständig ist. "Gerade wenn es zeitlich eng wird, lässt mich die Wahl des Ardex-Schnellestrichs besser schlafen." Letztlich will der Bauträger Qualität abliefern - und das gleichbleibend bei all seinen Projekten.

Ardex-Schnellestrich überzeugte

Der schwundarme Schnellestrich-Zement Ardex A 58 überzeugte alle Beteiligten. "Das Funktionsprinzip ist einfach. Das Anmachwasser wird nahezu vollständig kristallin gebunden. So muss nur wenig Wasser trocknen", erklärt Andreas Frauenhoff, Key Account Manager Estrichverlegung bei Ardex. Weiterer Vorteil: Weil dem Estrichmörtel nur wenig Wasser entzogen wird, erhärtet der Estrich nahezu schwind- und spannungsfrei.

Auch wenn sich der Ardex A 58 so einfach einbringen lässt wie ein herkömmlicher Zementestrich - wichtig ist die kompetente Ausführung durch Profis. Bien-Ries arbeitet schon seit Jahren mit dem Fachbetrieb EFT Erez Fußbodentechnik in Dreieich zusammen. Estrichleger Rahmi Erez ist begeistert von dem Material. Für ihn gibt es keine Alternative bei einem so eng getakteten Zeitplan. "Ardex A 58 trocknet so schnell, dass er nach nur einem Tag verlegereif ist. Das ist für viele Bauherren ein entscheidender Faktor."

Die Wohnungen wurden in zwei Bauabschnitten fertiggestellt. Rund sechs bis acht Wochen brauchten die erfahrenen Estrichleger pro Bauabschnitt für insgesamt 131 Wohnungen und rund 8.500 m2 Estrich. Dabei waren sie im Schnitt mit vier bis sechs Mitarbeitern vor Ort.

Der schwundarme Schnellestrich wird wie ein klassischer Portlandzement eingesetzt. "Das Produkt ist sehr flexibel und lässt sich optimal an die konkreten Gegebenheiten anpassen", so Rahmi Erez. Vom Mischplatz befördert die Estrichpumpe den Estrichmörtel zum jeweiligen Einbauort. Hier wird er zunächst grob verteilt und verdichtet. Das anschließende Erstellen der höhennivellierten Lehren und das Abziehen des Estrichs mit der Latte ist mit dem Ardex A 58 genauso unkompliziert wie mit einem klassischen Portlandzement. Der Vorteil von Ardex A 58: Obwohl der Estrich schnell trocknet, lässt er sich sehr leicht und lange verarbeiten. "Meine Mitarbeiter haben rund zwei Stunden Zeit, um den Estrich einzubringen und zu glätten."

Nach einem Ruhetag konnten aufgrund der frühen Begehbarkeit bereits die nächsten Gewerke weiterarbeiten. Alle Fußböden wurden mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Nach dem Aufheizen mit dieser war der Schnellestrich bereits nach kurzer Zeit belegereif. Als Bodenbelag kamen abschließend Parkett und keramische Fliesen zum Einsatz. Die Wohnungen konnten planmäßig an die neuen Eigentümer übergeben werden.
aus FussbodenTechnik 05/17 (Referenz)