Murexin

Feuchtigkeitssperre mit Systemgedanken


Einen Innovationspreis von der Domotex-Jury hat sie schon erhalten: die Spezialgrundierung X-Bond MS-A53 des österreichischen Verlegewerkstoffherstellers Murexin. Was macht das Produkt so besonders? Zunächst einmal ist die Grundierung silanbasiert und sowohl wasser- wie silikonfrei. Damit setzt sie sich als Alternative zu zweikomponentigen Epoxidharzsystemen und einkomponentigen Polyurethanprimern in Szene. Das hat fraglos ökologische und gesundheitliche Vorteile, denn X-Bond MS-A53 ist laut Hersteller frei von migrationsfähigen Bestandteilen, physiologisch unbedenklich und nach der Aushärtung geruchsneutral. Und einkomponentig ist sie auch, was die Verarbeitung um einen Schritt leichter macht.

Die technischen Eigenschaften der nach EC 1 eingestuften Spezialgrundierung geben an, dass sie als absperrende Schicht auf Zementestrichen und Beton mit einer aufsteigenden Restfeuchtigkeit von bis zu 6,0 CM-% eingesetzt werden kann. Nach vier bis acht Stunden, heißt es, ist die Grundierung überarbeitbar.

Hinderliche Restfeuchte ist immer ein Thema für die Belegreife des Untergrundes. Mit Feuchtigkeitssperren ist der Verleger des Oberbodens auf der sicheren Seite. Vor allem wenn Zeitdruck, ungünstige Klimabedingungen oder ähnliche Bauprobleme an seinen Nerven zerren. Aber er muss auch an die nächsten Produkte denken, die Nivelliermasse und den Klebstoff nämlich. Gut, wenn alles im Verbund zur eingesetzten Grundierung passt.

Diesen Systemgedanken macht sich Murexin zunutze und führt zum einen die Ausgleichsmasse FZ 100 mit gutem Verlauf und hoher Saugfähigkeit sowie seine weichmacherfreien Silankleber ins Feld: den festelastischen X-Bond MS-K539 und den X-Bond MS-K530. Beide Parkettklebstoffe haben eine emissionsarme Rezeptur und passen in den Arbeitsschutzgedanken der oben genannten Grundierung. Und weil Designbeläge groß in Mode sind, hat Murexin auch für deren Klebung ein Produkt parat: den Klebstoff D 495.
aus FussbodenTechnik 02/16 (Sortiment)