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Mapei im Stadion von Union Berlin an der Alten Försterei

Teamarbeit für Spieler und Fans


Im Berliner Stadion an der Alten Försterei wird nicht nur den Fußballern von Union sportlich alles abverlangt. Beim Neubau der Haupttribüne liefen auch die Verlegewerkstoffe von Mapei zu Höchstleistungen auf. Nicht nur während der Fußballweltmeisterschaft 2014 machte das Berliner Stadion an der Alten Försterei positive Schlagzeilen, als es kurzerhand als "größtes Wohnzimmer der Welt" von sich reden machte und eine neue Form des Public Viewing bot: Fußballfans konnten im Innenraum des Stadions die Spiele bequem auf ihren eigenen, mitgebrachten Sofas verfolgen. Weit über die WM 2014 hinaus allerdings begeistert der Zweitligist die Gäste mit dem 2013 fertiggestellten Neubau der Haupttribüne. Das Gebäude vereint auf den drei oberen Etagen den als Schlosserei benannten Gastraum, zwei "Eisern Lounges" und insgesamt 27 Logen. Im unteren Teil finden sich die Mannschaftskabinen mit Saunabereich und Entmüdungsbecken. Auf den komfortablen Sitzplätzen der Tribüne können die Fußballfans mit bester Sicht das sportliche Geschehen verfolgen.

Das Stadion ist das größte reine Fußballstadion in Berlin und bietet Platz für knapp 22.000 Zuschauer. Doch bevor diese im Tribünenneubau bei den Spielen der Profis endlich mitfiebern konnten, musste ihnen im wahrsten Sinne des Wortes erst der Boden bereitet werden. Es galt, die gesamte Unterbodenfläche im Innenbereich der 23,5 m hohen und 100,5 m breiten Haupttribüne mit einer Objektgröße von 6.600 m2 zunächst fachgerecht für die Spachtel- und Verlegearbeiten herzustellen. Bei der notwendigen Absperrung gegen Restfeuchte aus dem Unterboden gelang mit Eco Prim PU 1K Turbo von Mapei der erste Volltreffer.

Der Universalreaktionsharzvorstrich bietet ein Höchstmaß an Sicherheit zum Grundieren und Verfestigen von Untergründen sowie zum Absperren von Beton und Zementestrichflächen bei einer Restfeuchte bis 3,0 CM-%. Zugleich dient er als Haftverbesserer für Epoxidharz- und PU-Klebstoffe und ist abgequarzt zur Aufnahme von Spachtelmassen geeignet. Für festen Grip unter den Füßen machte bei der Unterbodenvorbereitung die sehr emissionsarme, gebrauchsfertige, mit Quarzsand gefüllte wässrige Acrylat-Dispersionsgrundierung Eco Prim Grip ihrem Namen alle Ehre. Sie wurde entwickelt zur Haftverbesserung vor der Anwendung von Klebemörteln, Spachtelmassen oder Putzen. Die raue, griffige Oberfläche spielt auf glatten und mäßig saugenden Untergründen ihre Stärken aus, ist sehr dienlich bei der Vereinheitlichung der Saugfähigkeit von saugenden Untergründen.

Die Spachtelarbeiten stellten die Verarbeiter vor besondere Herausforderungen. Unterschiedliche Höhen mussten überwunden und verschiedene Untergründe ausgeglichen werden, um perfekte ebene Flächen für die Verlegung der textilen und elastischen Bodenbeläge herzustellen. Die Wahl fiel auf Mapei-Spachtelmassen, die als Team in der Dreierkette offensiv auf der jeweiligen Fläche im Innenbereich agieren: Im 1 bis 10 mm kam Ultraplan Eco zum Einsatz. Die zementäre Spachtelmasse ist leicht spachtel- und rakelbar bei gutem Verlauf, zum Ausgleichen von Zement- und Calciumsulfatestrichen, Beton und Altuntergründen gedacht. Sie wurde flankiert von Planitex D10, einer selbstverlaufenden, sehr emissionsarmen, rakel- und pumpfähigen, spannungsarm erhärtenden Bodenspachtelmasse für Schichtdicken von 1 bis 15 mm, die sich unter anderem besonders gut für Gussasphaltestriche eignet. Die vorhandenen Höhenunterschiede überwand spielend Ultraplan Maxi als Dritte im Bunde. Selbstverlaufend, sehr emissionsarm und hydraulisch schnell erhärtend ist diese Bodenspachtelmasse für Schichtdicken von 3 bis 40 mm insbesondere zum Ausgleichen mineralischer Böden entwickelt worden, die einer erhöhten mechanischen Belastung ausgesetzt sind. Ultraplan Maxi kann auch maschinell - zum Beispiel aus der Mapebox - verarbeitet werden.

Für den finalen Abschluss der Arbeiten spielte sich die Mapei-Viererkette bei der Verlegung der Design-, CV- und textilen Beläge von Joka gezielt die Bälle zu. Optimale Raumdeckung lieferten dabei die Klebstoffe Ultrabond Eco V4 SP, Adesilex G19, Ultrabond Eco 170 und Mapecryl Eco. Als ausgewiesener Fachmann für alle Bodenbeläge im Innenbereich hat sich Ultrabond Eco V4 SP weltweit bewährt und wird auf Baustellen seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Seine lange Einlegezeit prädestiniert ihn besonders für die Verlegung von Designbelägen, die harte Klebstoffriefe vermindert Fugenbildung. Auf Teilflächen - mit besonders hoher mechanischer Belastung - kam bei der Klebung der Designbeläge zudem Adesilex G19, ein zweikomponentiger Polyurethan-Epoxidklebstoff, zum Zuge. Er ist die richtige Wahl, wenn es um PVC-, Gummi-, Linoleum- und Outdoorbeläge im Innen- wie Außenbereich geht.

Für die Verlegung des CV-Belags verarbeiteten die Bodenleger den Dispersionsklebstoff Mapecryl Eco, der sich durch seine kurze Einlegezeit besonders für kleine Flächen eignet. Er verfügt über eine gute Anfangshaftung und ist nach Berücksichtigung einer Ablüftezeit bis zehn Minuten für die Verlegung von diffusionsdichten Belägen auf saugfähigen Untergründen optimal.

Als treffende Wahl für den Joka-Teppichboden erwies sich Ultrabond Eco 170. Er erfüllt durch seinen sehr hohen Anfangstack jede Anforderung zur schnellen und sicheren Textilbelagsverlegung auf saugfähig gespachtelten Untergründen. Durch die Teamarbeit der Mapei-Bodenprofis konnten als Ergebnis am Ende alle erfolgreich einen Sieg für sich verbuchen: In den ansprechenden Räumlichkeiten der Haupttribüne fühlen sich Spieler wie Besucher gleichermaßen wohl und können sich auch in Zukunft auf spannende 90 Minuten mit dem 1. FC Union Berlin freuen.
aus FussbodenTechnik 01/16 (Referenz)