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Garant Partnerforum

Startschuss für die Jubiläumskampagne 2016


Rheda-Wiedenbrück. Das Garant Partnerforum ist die alljährliche Leistungsschau des Verbandes und seiner Industriepartner. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung die Gelegenheit zu einem ersten wirtschaftlichen Resümee des zu Ende gehenden Jahres. Die Verantwortlichen des Verbandes hatten in diesem Jahr allen Grund zufrieden zu sein. Und dann galt es noch, die Mitglieder über die Aktionen zum 60-jährigen Bestehen von Garant im nächsten Jahr zu informieren.

Das Modul Gutes Schlafen von Garant blickt laut Modulmanager Hans-Jörg Koch auf ein "tolles Jahr". Der zentralregulierte Umsatz wird sich in diesem Jahr aller Voraussicht nach um rund 20 Prozent verbessern. Diese gute Entwicklung führt Koch einmal auf die positive Mitgliederentwicklung zurück. Per Saldo hatte das Modul Anfang November bereits 25 zusätzliche Mitglieder begrüßen können. Im letzten Jahr waren es zu dem Zeitpunkt sieben. 150 Partner zählen jetzt zum Modul Gutes Schlafen. Zum anderen entwickeln sich die Bestandshäuser des Moduls recht erfreulich. Koch ist zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung im kommenden Jahr fortsetzen wird, denn "die neuen Mitglieder werden sich im Umsatz 2016 erst richtig auswirken."

Eine wesentliche Ursache für das dynamische Wachstum des Schlaf-Moduls innerhalb der Gruppe sieht Koch in dem Ausbau des Außendienstes, der Koch entlastet und die Anschlusshäuser erstmals regelmäßig besuchen und betreuen kann. Den Norden bereist Dirk Langenfeld für Garant, der Süden ist mit Stefan Wieselhuber als Gebietsleiter besetzt. Außerdem fungiert er als Internet- und E-Commerce-Experte für den Verband und berät die Garant-Partner über die Sinnhaftigkeit eines eigenen Internet-Shops und gegebenenfalls über die Umsetzung. Einige Neumitglieder seien explizit wegen dieser Service-Leistung bei Garant und dem Modul Gutes Schlafen eingestiegen, erklärte Koch auf der Messe.

Verband wächst stärker als die Branche

Auch der Verband als Ganzes wird das Jahr 2015 erfolgreich beenden können. Torsten Goldbecker, Geschäftsführer der Garant Holding, bezifferte das Umsatzergebnis für das laufende Geschäftsjahr per 30. September auf 13,2 Prozent. Wie üblich nennt das Unternehmen keine konkreten Zahlen. Bis zum Ende des Jahres 2015 erwartet die Geschäftsführung die Fortführung dieses Trends, so dass auf jeden Fall ein insgesamt gutes zweistelliges Wachstum erreicht würde. Damit dürfte der Verband sich besser entwickeln als der Möbelhandel insgesamt. Im Vorjahr war die Garant Gruppe ebenfalls über Branchendurchschnitt um 3,1 Prozent gewachsen.

Zu der positiven Entwicklung haben die Module mit unterschiedlichen Zuwachsraten beigetragen, sodass die Gewichtung der einzelnen Geschäftsbereiche vom Vorjahr abweicht. Der Bereich Wohnen und Schlafen (also einschließlich des Moduls Gutes Schlafen) hat jetzt einen Anteil von 29 (Vorjahr 30) Prozent am Gesamtumsatz, Küche 55 (58) Prozent und Bad + Haus 16 (12) Prozent. Zur Verschiebung der Anteile hat insbesondere ein zweistelliger Umsatzzuwachs bei Bad + Haus beigetragen, wobei die Bereiche Wohnen und Schlafen um 8,3 und Küche um 7,1 Prozent zulegen konnten. Goldbecker und sein Geschäftsführungskollege Jens Hölper begründeten das Wachstum in allen Geschäftsbereichen mit Erfolgen sowohl aus solidem organischem Wachstum als auch durch zahlreiche neu gewonnene Handelspartner. "Wir gehen in der Akquise neuer Mitglieder offensiver vor, aber absolut sauber und seriös", betonte Goldbecker gegenüber der Presse.

Die Zahl der Handelspartner stieg per November 2015 auf 1.771 und lag damit um 38 über dem Vorjahreszeitpunkt. Hinter diesen Daten steht ein starker Strukturwandel bei den Mitgliedern. Insgesamt habe man bis dato binnen Jahresfrist 132 neue Handelspartner sowohl von anderen Verbänden als auch aus dem "freien" Markt aufnehmen können, erklärte Hölper und erläuterte gleichzeitig auch die insgesamt 94 Abgänge. Dazu gehörten 32 Geschäftsaufgaben und drei verbandsinterne Übernahmen durch andere Mitglieder sowie fünf durch Verbandswechsel im Möbelbereich und 13 bei Bad + Haus, die vor allem aus dem bei GARANT Bad + Haus in den vergangenen zwei Jahren aktiv vorangetriebenen Lieferantenstrukturwechsel resultieren.

Weitere 41 Partner seien ausgeschieden, da sie zu wenig Umsatz mit dem Verband abgewickelt haben. Dies sei überwiegend im Bereich Bad + Haus der Fall gewesen, da hier der Fokus zunehmend auf "Qualität statt Quantität" gelegt werde, um mehr Umsätze der Anschlusshäuser auf Vertragslieferanten zu konzentrieren. Das zeige auch die Struktur der Abgänge. Hölper erklärte: "51 dieser ehemaligen Partner lagen im Umsatz mit dem Verband unter 10.000 Euro, 39 größtenteils deutlich unter 100.000 Euro und nur vier über 100.000 Euro."

Die neu gewonnenen Handelspartner seien dagegen über alle Module hinweg in der Regel größere oder stärker auf die Vertragslieferanten konzentrierte Partner, so dass mit diesen Zugängen insgesamt mehr als das Achtfache dessen an Umsatz dazugewonnen werden konnte, was durch die Abgänge verloren gegangen sei. Aktuell verteilt sich die Zahl der Handelspartner wie folgt: Wohnen und Schlafen 450 (Vorjahr 426), Küche 350 (348) und Bad + Haus 971 (959).

Reger Besuch durch verbandsfremde Interessenten

"Die Aufbauarbeit ist nun abgeschlossen", stellte Goldbecker fest, qualitatives Wachstum habe fortan eindeutig Vorrang vor quantitativem. Man werde darum auch künftig potenzielle Aufnahmekandidaten vorher sehr genau analysieren. "Für uns zählt nicht die reine Mitgliederzahl, sondern das Volumen, das die Mitglieder bewegen."

In keinem Jahr zuvor konnte nach Verbandsangaben eine derart große Zahl von verbandsfreien oder zu Wettbewerbsverbänden gehörenden Interessenten aus Handel und Handwerk zum Partnerforum begrüßt werden. Rund 40 verbandsfremde Interessenten interessierten sich ernsthaft für eine Neumitgliedschaft. Sie informierten sich über die Stärke des Verbandes, über die Sortimentsstrategien sowie über das Dienstleistungsportfolio der Verbundgruppe. Besonders hinterfragt wurde auch die Strategie der Jubiläums-Kampagne. Als Ergebnis gab es spontane Beitritte, terminierte Erklärungen zur neuen Partnerschaft sowie viele Termine, um den Erstkontakt zu vertiefen.

Gegenüber dem Vorjahr schloss das Partnerforum mit einem Plus von 21,1 Prozent beim Messeumsatz. Zu dem Gesamtergebnis trugen alle Module positiv bei. Entsprechend zufrieden bewerteten auch die Aussteller die Orderergebnisse. Besonderes Interesse fand dabei alles, was als Neuheit oder Bestseller für das Jubiläumsjahr unter dem Label Edition 60 zusammengefasst war (mehr zum Jubiläum im separaten Kasten). Die traditionell auf dem Partnerforum für das kommende Jahr angebotenen Werbemaßnahmen verbuchten über alle Module hinweg 15 Prozent mehr Teilnehmer an der Verbandswerbung als im Vorjahr.

Modul Gutes Schlafen mit neuem Produktkatalog

Begeistert von der Veranstaltung ist auch erneut Modulmanager Hans-Jörg Koch. In der gegenüber dem Vorjahr fast doppelt großen Schlafhalle mit ihren 35 Ausstellern drängten sich stellenweise die Besucher. Neue Aussteller waren unter anderem die Firmen Hilding Anders Deutschland, Bielefelder Bettfedernmanufaktur Verse, Profine und Meise Möbel.

Was die Bettenspezialisten begeisterte, schlug sich in den Auftragsbüchern der Aussteller mit deutlichem Plus nieder. Dazu beigetragen hätten, so Koch, neue Exklusiv-Modelle (unter anderem eine verbandsexklusive Tempur-Matratze), die Vielzahl der Produktneuheiten, das erweiterte Morgana-Sortiment sowie das modulübergreifende Interesse an der neuen "My Comfort"-Kollektion. Im neuen "Schlaf Schön"- Kundenmagazin ist alles zusammengefasst.

Die "My-Serie" der Garant Collection wächst für das Jubiläumsjahr von Garant. Neben dem allumfassenden Boxspring-Thema "My Spring", dem Schiebetüren-System "My Doors" und dem massiven Bettgestell-System mit Polsterkopfteilen "My Bed" gibt es einen weiteren Trend im Schlafraum: "My Comfort" für das komfortable Schlafen. Zielgruppe ist die Generation, die nach individueller Bett- und Schlafraumgestaltung sucht und sich selber nur ungern als Generation 50-plus einstuft. "My" steht auch hier für mittlere, konsumige Preislagen. Das Verkaufen unterstützt ein eigens gestalteter Flyer.

Auf einer Extrafläche zeigt das Modul "Gutes Schlafen" das Morganaflex-Schlafsystem in einem eigenen Schlafstudio. Unter der Eigenmarke Morganaflex werden aufeinander abgestimmte Matratzen, Nackenkissen, Unterfederungen und Daunendecken vermarktet. Auch hierzu gibt es einen neuen Flyer, der dem Partner eine aktive Positionierung im lokalen Einzugsbereich erlaubt, wettbewerbsneutral und margensicher, wie es heißt.

Die Bettenspezialisten dürfen sich darüber hinaus über eine weitere starke Marketing-Unterstützung freuen. Ein aufwendiges Fotoshooting erbrachte eine eigene, stark emotionale Bildsprache, die für Morgana in den nächsten zwei Jahren Akzente setzen soll. Diese Bilder werden erstmals in dem neuen, 176 Seiten starken Magazin mit dem Titel "Schlaf schön: gesünder schlafen - besser leben" zum Einsatz kommen. Ein in das Magazin integriertes Dossier beantwortet ausführlich alle Fragen zum Thema Schlaf. Spezielle Händlerkataloge, die auf das Haussortiment abgestimmt sind, können individuell auf 112 Seiten zusammengestellt werden. Ein komplettes Marketing-Paket von der Fahne bis zum Direct-Mailing rundet den modernen Auftritt des Händlers rund um das neue Magazin 2016/2017 ab.

Neben dem Morgana- und Morganaflex-Sortiment stellten die Garant-Industriepartner in Rheda-Wiedenbrück weitere Neuheiten vor. Im Folgenden einige Beispiele:

HN8
Die frühere Hukla stellte sich bei Garant erstmals unter dem neuen Firmen- und Markennamen HN8 vor. Wie bereits in der Haustex berichtet, hat sich das Unternehmen umbenannt, um sich von dem früheren Schwesterunternehmen Hukla Möbel zu differenzieren. Zweifellos ein Wagnis, "aber die Botschaft kommt bei unseren Kunden gut rüber", freute sich HN8-Geschäftsführer Frank Mildner auf der Garant-Messe.

Das Haslacher Unternehmen feiert wie die Garant Gruppe im kommenden Jahr ein Jubiläum, allerdings schon das 80-jährige Bestehen. HN8 stellte bei Garant zum einen ein Jubiläums-Programm vor. Außerdem gibt es jetzt unter dem Namen Speedy ein 72-Stunden-Programm, mit Lieferung innerhalb von drei Tagen. Es besteht aus drei Matratzen-Ausführungen, mit Waterpur-Kern, einer Kombination aus Waterpur- und Waterlilly-(Visko-)Schaum und als TTF-Variante. Die Matratzen sind eingerollt und vakuumiert und werden durch einen Paketdienst geliefert.

Außerdem hat HN8 die Vorteile des Zirbenholzes für sich entdeckt und für eine Kollektion aus Nackenkissen, Matratzen, Topper und Matratzen-Auflage verwendet. Die ätherischen Öle des Zirbenholzes sollen sich in mehrfacher Hinsicht positiv auf das Wohlbefinden des Schläfers auswirken. Bei den Matratzen sind Zirbenholzspäne in den Bezug eingesteppt. Der Kern besteht aus Kaltschaum oder Tonnentaschenfedern.

Brinkhaus
Das Tochterunternehmen der EuroComfort-Gruppe war unter anderem mit einem Exemplar seiner breiten Boxspringbetten-Kollektion angereist. Der Grund: Für diese Betten gibt es nun eine von 60 auf 150 Dessins erhebliche ausgeweitete Stoffpalette. Zu verdanken ist dieses breite Sortiment einer Zusammenarbeit mit dem renommierten Produzenten Kobe. Durch das breite Stoffsortiment kann der Handel seine Kunden nun wesentlich besser in sogenannten Farbwelten beraten. Zur Möbelmesse wird das Unternehmen neue hochwertige Matratzen von Brinkhaus präsentieren.

Badenia
Mit Badenia reiste eine weitere EuroComfort-Tochter zur Garant-Messe. Eine Neuheit: Das Boxspring-Bett Santa Rosa, nun auch mit Kunstleder-Varianten als Bezugsstoffe. Der Kniff, um die Atmungsfähigkeit zu gewährleisten: die Materialien sind gelocht, wie man bei näherem Hinsehen erkennen kann. Der zusätzliche Vorteil ist eine interessante, sportliche Optik des Bettes. Trotz des innovativen Materials reiht sich Kunstleder mit den gleichen Preisen in die bereits vorhandene Bezugstoff-Skala ein. Santa Rosa ist darüber hinaus mit einer zweimotorigen Rahmenverstellung erhältlich. Besonders praktisch ist in dem Zusammenhang der Splittopper, sodass eine Liegefläche aufgestellt werden und die andere dennoch in der flachen Position bleiben kann.

Die reine Fachhandelsmarke Xdream, ebenfalls auf dem Badenia-Stand zu sehen, hat sich in der Zielgruppe gut etabliert und verzeichnet erfreuliche Umsatzzuwächse. Zur Abrundung des Sortiments gibt es nun auch unter dieser Marke Boxspring-Betten in drei Varianten. Außerdem hat man die Matratzen-Kollektion auf Wunsch der Handelspartner im oberen preislichen Segment erweitert.

Bielefelder Bettfedern-Manufaktur
Das Bielefelder Unternehmen stellte das erste Mal bei Garant aus. Der Anlass: Exklusiv für die Verbandsmitglieder hat das Unternehmen eine hochwertige Bettwaren-Kollektion unter dem Namen "Atelier der Daunen" zusammengestellt. Das Programm besteht aus vier Füll-Qualitäten, Entendaune 90/10, Gänsedaune 90/10 und zwei 100-Prozent Gänsedaune. Jede Qualität ist wiederum in vier Wärmekategorien gegliedert. Natürlich verwendet das Unternehmen bei dieser Kollektion auch das Verse-typische, produktionstechnisch aufwändige Hermetic-Plus-System, bei dem ein Verrutschen der Füllung zwischen den Kassetten ausgeschlossen ist.

Der besondere Vorteil der Kollektion laut Geschäftsführer Florian Verse: Das Unternehmen sei in der Lage, die Rückverfolgbarkeit der Ware bis zur Tierfarm zu gewährleisten.

Meise Möbel
Meise Möbel stellte auf dem Garant Partnerforum erstmals aus. Auf dem schön gestalteten Stand stellte das Messeteam mit Geschäftsführer Uwe Menzel an der Spitze das Boxspringbetten-System Tailor Made vor. Mit diesem Konzept möchte das Unternehmen den Bettenfachhandel exklusiv bedienen.

Vitario
Das österreichische Matratzen-Unternehmen Vitario nutzte das Garant Partnerforum, um die Resonanz auf eine Neuentwicklung zu testen, die Next Generation Mattress. Der Prototyp dieses Produkts wurde kurz vor der Messe fertiggestellt.

Das Unternehmen arbeitet seit Jahren mit individuell angemessenen Matratzen, deren Stützkraft durch Stützelemente aus unterschiedlich festen Schäumen erreicht wird, die in die Matratze eingearbeitet werden. Mit der NG matt geht Vitario einen Schritt weiter. Jetzt enthält die Matratze statt der Stützelemente aus Schaum solche, die mit Luftdruck arbeiten. Mittels Drucksensoren, so das Unternehmen, stellt die Matratze die Stützkraft der zwölf Elemente völlig selbständig ein, sodass der Körper stets optimal gelagert sein soll, egal in welcher Position man sich befindet. Damit nicht genug, misst die Matratze außerdem die Bewegungen des Schläfers in der Nacht und analysiert daraus die unterschiedlichen Schlafphasen. Bei Vitario räumt man ein, dass man mit dieser Entwicklung erst am Anfang steht, der Zeitpunkt der Marktreife steht noch nicht fest.

Schultz Schlafkomfort
Nach Auskunft von Christoph König, Geschäftsführer von Schultz Schlafkultur, ist das Unternehmen mit seiner neuen Leisten-Generation Perflexion sehr gut unterwegs. Der Handel würde die Innovation im Unterfederungsbereich anerkennen und gut nachfragen. Bislang konnte das Unternehmen den Rahmen als motorisierte Variante nur mit zwei Motoren anbieten. Bei Garant stellte das Unternehmen nun erstmals einen Rahmen mit vier Antriebsmotoren und fünf Gelenkpunkten vor. Dadurch ergeben sich für den Nutzer wesentlich mehr Einstellvarianten im Kopf-, Rücken-, Oberschenkel- und Fußteil. Der Rahmen passt mit der bewährten Flachbauweise und einer Höhe von nur zehn Zentimetern praktisch in jeden Bettrahmen und weist 45 Leisten auf. Die Fernbedienung hat zwei Speicherplätze für die Lieblingsposition im Bett und verfügt über eine serienmäßige Netzfreischaltung. Außerdem bietet der Rahmen zwei schaltbare Steckdosen für den Anschluss externer Verbraucher. Natürlich wird Schultz diese Neuentwicklung auch auf der Kölner Möbelmesse vorstellen.

Spessarttraum
Der Bettwaren-Spezialist Spessarttraum hat die Klassifizierung der Bauschkraft seiner Produkte nun auch nach der internationalen CUIN-Einheit sortiert, gemessen an einer Unze Daunen. Je höher der Wert, umso besser die Qualität der Daune. Außerdem konnte das Unternehmen Dank der Entspannung am Daunen-Markt dazu übergehen, bessere Qualitäten zu den gleichen Preisen auf den Markt zu bringen.

Speziell für die Garant-Kunden hat Spessarttraum ein Jubiläums-Programm aufgelegt, bestehend aus einer preisstarken Daunen- und Faserdecke als Ganzjahresdecke. Der Endverbraucher erhält bei dem Kauf einer Decke ein Kissen gratis dazu. Die Decken sind durch Hohenstein mit einer guten Schlafkomfort-Note bewertet.

Bast
Das Unternehmen aus dem westfälischen Werne stellte auf der Garant-Messe einige neue Matratzenmodelle vor. Wendy heißt eine Wendematratze mit zwei unterschiedlichen Härten, H2 und H3, um dem Endverbraucher beim Kauf mehr Sicherheit zu geben - passt die eine Härte nicht, passt sicherlich die andere Seite. Die Matratze Bella verfügt über einen Matratzenkern aus Kaltschaum, auf dem eine Abdeckung aus Latex und Gel liegt. Separat gibt es die Kombi aus Latex und Gel auch als Topper.

Auch das Thema Taschenfederkern hat Bast in zwei neuen Matratzen aufgegriffen. Neben einer Matratze mit der Bauhöhe von 28 Zentimetern und einem Tonnentaschenfederkern gibt es mit der Matratze Lucky nun auch eine Matratze, die dem Trend zum Boxspring-Bett Rechnung trägt. Sie ist zweischichtig aufgebaut mit einer Basis aus Bonell-Federkern, darüber dann ein Taschenfederkern. Abgedeckt wird die Matratze mit dem erwähnten Material Gel plus Latex. Anders als bei den meisten Matratzen besteht der Bezug aus einem Drell mit Anteilen der Klimafaser Coolmax. Die Matratze hat eine Bauhöhe von 33 Zentimetern.

Ada
Das österreichische Unternehmen Ada war bei Garant mit zwei Ständen präsent. Das Thema Boxspring-Betten wurde in der Möbelhalle behandelt, in der Halle für das Modul Gutes Schlafen zeigte Ada Auszüge aus dem Matratzenprogramm. Unter dem Namen Organic Dream liefert das Unternehmen Matratzen mit Komponenten aus Naturlatex in der Oberschicht. Im Kern besteht die Matratze wahlweise aus offenporigem Kaltschaum oder Tonnentaschenfederkern mit 1.000 Federn auf zwei Quadratmetern. Die Matratze Royal Star verbaut im Kern Tonnentaschenfedern nach dem High-Low-Prinzip. Die hohen Federn nehmen den Körper sanft auf, die niedrigeren stützen den Körper wo nötig. Obendrauf gibt es einen Topper, der mit einem vierseitigen Reißverschluss mit der Matratze verbunden ist. Der Kern des Toppers besteht nach Wunsch aus Kalt- oder Viskoschaum, oder Latex.
aus Haustex 12/15 (Wirtschaft)