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Hier trifft sich die Matratzen-Branche

Vom 5. bis zum 8. Mai öffnet die Interzum in Köln ihreTore. Erwartet werden 55.000 Besucher


In den ungeraden Jahren findet in Köln die Interzum statt, die Biennale der Möbelzuliefer-Industrie, eine auch für die internationale Matratzenbrache wichtige Veranstaltung. Die Aussteller der Interzum werden als innovative Zulieferer der kompletten Einrichtungsbranche als ein ganz wichtiger Partner im Entwicklungszyklus neuer Produkthighlights angesehen. Aus diesem Grund wird die Interzum laut Veranstalter Kölnmesse oft auch als die "Mutter aller Messen" bezeichnet.

Für die Matratzenbranche von besonderer Bedeutung sind die Anbieter von Matratzenkern-Materialien. Sie zeigen in Köln ihre neuesten Entwicklungen in großer Breite, von innovativen Schäumen über neue Federkernmaterialien bis hin zum wieder stärker in den Fokus geratenen Latex in sämtlichen Ausprägungen. Aber auch die Zulieferer von Motorrahmen sind auf der Interzum zu finden. Flacher und stärker dürfte auch diesmal deren Motto sein. Schließlich kann man sich in Köln über die neusten Entwicklungen in der Unterfederungs-Technik informieren.

Die letzte Interzum vor zwei Jahren endete zur Zufriedenheit der Messeveranstalter, und die Vorzeichen stimmen die Kölnmesse auch für die anstehende Messe wieder optimistisch. Für die diesjährige Interzum erwartet die Kölnmesse etwa 1.550 Aussteller, was einem um sechs Prozent erhöhten Anmeldestand verglichen mit den Zahlen von 2013 entsprechen würde. Für eine hohe Anziehungskraft sorgten damals 1.512 Unternehmen aus 62 Ländern, 391 davon kamen aus Deutschland. Italien war mit 266 Firmen am stärksten vertreten, gefolgt von der Türkei mit 101 Unternehmen. In Summe ergibt sich daraus ein Anstieg um sieben Prozent gegenüber der Vorveranstaltung (2011: 1.412).

Zu den Ausstellern in diesem Jahr gehören Rückkehrer sowie neue Unternehmen auch aus Ländern, die bislang nicht teilgenommen haben. Messe-Projektmanager Matthias Pollmann sieht in diesen frühen Erfolgen den weltweiten Status der Leitmesse für die Möbelzulieferindustrie und den Innenausbau bestätigt.

Das große Interesse an der Messe belegt auch eine höhere Zahl an Ausstellern, die den Frühbucherrabatt in Anspruch genommen haben. Die Kölnmesse erwartet eine erneute Steigerung der Ausstellungsfläche um rund fünf Prozent. Neu geöffnet für die Messe wird in diesem Jahr deshalb die Halle 4.1. Überraschend ist diese Entwicklung für die Koelnmesse nicht. "Eine Ausstellerbefragung direkt nach der Interzum im Jahr 2013 belegte, dass 81 Prozent der Aussteller vorhatten, auch im Jahr 2015 dabei zu sein", so Pollmann. Allerdings kommen nicht alle Buchungen ausschließlich von Firmen, die 2013 mit von der Partie waren - auch gänzlich neue Aussteller wie das Unternehmen Tesa darf die Kölnmesse begrüßen.

Auch auf der Besucherseite hofft die Messe auf eine erneute Steigerung. Es werden in diesem Jahr nach Angaben der Messe-Geschäftsführerin Katharina C. Hamma rund 55.000 Besucher als Ziel angepeilt. Die Weltleitmesse für Möbelfertigung und Innenausbau verzeichnete bereits 2013 mit rund 53.000 Besuchern aus 148 Ländern einen leichten Besucherzuwachs im Vergleich zu 2011. Der Anteil der Besucher aus dem Ausland lag bei rund 70 Prozent. Vor allem bei Besuchern aus Asien, Nordamerika und Osteuropa registrierte die Interzum ein eindeutiges Plus. "Mit dem aktuellen Wachstum bei Ausstellern und besonders bei den internationalen Besuchern hat die Interzum wieder bewiesen, dass sie weltweit der Ort ist, der dem Markt und damit dem Geschäft der Branche Impulse verleiht", so vor zwei Jahren das Resümee von Katharina C. Hamma.

Um noch besucherfreundlicher zu werden und somit die Aufenthaltsqualität der Gäste einmal mehr zu verbessern, hat sich die Kölnmesse für eine neue Wegeführung entschieden. Damit können auch die Besucher, die vom Bahnhof Köln-Deutz durch den Eingang Süd kommen, direkt in das Messegeschehen geleitet werden: Ab sofort werden diese anhand der sogenannten "Red Line" über die Halle 3.2 mit dem Segment Function + Components in die anderen Hallen bzw. auf den Boulevard geführt.
aus Haustex 04/15 (Wirtschaft)