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Europäischer WDVS-Verband mit neuem Vorstand

Belgier Van Eersel an der Spitze

Neben den Vorstandswahlen beschäftigte sich Europas WDVS-Verband EAE auf seiner Mitgliederversammlung mit dem Thema Brandschutz. Dabei ging es sowohl um neue Standards als auch die Vereinheitlichung auf europäischer Ebene.

Der europäische Verband für Wärmedämm-Verbundsysteme (EAE) hat bei seiner Mitgliederversammlung in der litauischen Hauptstadt Vilnius einen neuen Vorstand gewählt. Das Führungsgremium besteht jetzt aus Präsident Ruud Van Eersel aus Belgien, Vize-Präsident Dominique Delassus aus Frankreich, Finanz-Vorstand Zuzana Sternova aus der Slowakei, Marketing-Vorstand Werther Colonna aus Italien und Technik-Vorstand Clemens Hecht aus Österreich. Gründungspräsident Lothar Bombös hatte aus Altersgründen nicht mehr kandidiert. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Laut EAE-Geschäftsführer Ralf Pasker ist die Mitgliederzahl des Verbands gestiegen. Neu dabei sind das Forschungsinstitut für Wärmeschutz aus Deutschland, der Dienstleister für Forschung und Entwicklung sowie Laborprüfungen Lucideon aus Großbritannien und die DAW SE mit Hauptsitz in Ober-Ramstadt.

Ein zentrales inhaltliches Thema bei der Mitgliederversammlung war der Brandschutz. In den Berichten aus den Mitgliedsländern wurde deutlich, dass in der Schweiz und der Slowakei im kommenden Jahr neue Standards in Kraft treten werden.

In Frankreich wird derzeit über ein Testverfahren diskutiert, das nicht mit den DIN- oder BRE-Standards übereinstimmt. Dies zeigt nach Ansicht von Pasker ein Kernproblem, mit dem sich der EAE beschäftigt. Der Verband arbeitet daran, die in Europa angewendeten Testverfahren zum Brandschutz von Fassaden zu vereinheitlichen.
aus BTH Heimtex 12/14 (Wirtschaft)