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Salone del Mobile, Mailand

Mailand bleibt starker Besuchermagnet


Auch in diesem Jahr war der Salone del Mobile wieder ein wahrer Besuchermagnet: Zwischen dem 8. und 13. April besuchten knapp 360.000 Menschen aus 160 Ländern die Mailänder Traditionsausstellung im 53. Jahr ihres Bestehens. Fast 90 Prozent davon waren Fachbesucher. Das entspricht einem Wachstum von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die wirtschaftliche Bedeutung der Einrichtungsbranche für Italien und der Messe für Mailand sind nach wie vor ungebrochen. Der Teppich ist auf dem Salone zwar nur eines von zahlreichen Produkten, hat aber dennoch einen festen Platz.

"Für uns ist der Salone aufgrund seiner Internationalität die wichtigste Einrichtungsmesse im Jahr, noch vor der IMM", erklärt Stefan Drechsle von Designer Carpets in Lörrach, der seit zehn Jahren in Mailand ausstellt. "Der Teppich hat im oberen Einrichtungsspektrum nach wie vor einen hohen Stellenwert. Hier geht es weniger um den Preis, sondern um das Produkt." Sein Unternehmen erwirtschaftet auf dem Salone zwar nur geringe Umsätze - was zählt sind die Kontakte zu den Architekten und Inneneinrichtern. Drechsle ärgert sich aber darüber, dass in der Branche - und das sei auch in Mailand sichtbar - noch immer viel kopiert und dabei zumeist Jan Kath als Vorlage genutzt werde. "Wer sich nicht mit einem eigenen Stil im Markt positioniert, hat aber langfristig keine Chance", resümiert Drechsle. Eine steigende Bedeutung sieht er bei Outdoor-Teppichen, das zeige auch der Salone del Mobile. Besonders in diesem Marktsegment hänge der Erfolg von Innovationen ab, vor allem bei den Materialien.
aus Carpet Magazin 03/14 (Wirtschaft)