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PCI: Offensive stellt Parkettverlegung in den Fokus

Eine Elf für den festen Halt am Boden


Augsburg hat nicht nur die meisten Feiertage zu bieten, sondern auch Vereine und Firmen mit sportlichem Ehrgeiz. Der FC Augsburg landet in der abgelaufenen Bundesligasaison auf einem vorderen Mittelfeldplatz. Auf dieser Position befindet sich, 15 Jahre nach Anpfiff, auch die Sparte Fußbodentechnik der PCI Augsburg. Der Bauchemiehersteller will nun mit einer Parkett-Offensive weiter nach vorn stürmen.

Mit dieser Start-Elf will das Unternehmen auf die Champions-League-Plätze: Das Tor hält die flexible Abdichtungsbahn Pecilastic W dicht. Davor sperren die Vorstriche VG 2, 5 und 7 die Räume sicher ab, die Abwehrreihe komplettiert der SMP-Parkettkleber PAR 360 - bei Standards immer in Position. Das Mittelfeld bilden die Spachtelmasse HSP 34, ein Verteiler auch auf schwierigem Untergrund, die sehr lauffreudige Universal-Spachtelmasse USP 32 und der SMP-Parkettkleber PAR 365, der elastisch und hart im Nehmen ist. Fehlt noch die Sturmspitze: Die PCI stellt hier die pfeilschnelle Spachtelmasse USP 32 S, den Ausnahmekönner PAR 362 - ein Pulver-Parkettkleber mit ungeahnten Möglichkeiten - und für den schnellen Ausgleich die Schnell-Spachtelmasse SSP 33 auf.

Das Konzept passt zur WM in Brasilien, und dementsprechend hat die PCI im Rahmen der Kampagne auch eine Fußballaktion im Großhandel laufen, darüber hinaus werden zahlreiche Schulungen und Workshops geboten. Flaggschiffe der Offensive sind allerdings zwei Parkettkleber: PAR 365 und PAR 362.

Nachdem lösemittelhaltige Kunstharzkleber praktisch vom Markt verschwunden sind, stehen auch Klebstoffe auf PU-Basis im Fokus. ihre hohe Elastizität erlaubt das freie Arbeiten des Holzes. Allerdings besteht die Gefahr von Hautallergien, und daher wird das Tragen von Schutzkleidung empfohlen. Dispersionskleber hingegen sind gesundheitlich unbedenklich, können aber nur auf gut saugfähigen Untergründen eingesetzt werden und benötigen eine längere Aushärtungsphase, bevor der Boden weiter bearbeitet bzw. direkt genutzt werden kann. Hier setzt die PCI mit ihrem Pulver-Parkettkleber PAR 362 an. "Er vereint eine Vielzahl von Vorteilen der auf dem Markt erhältlichen Klebstofftypen und kommt darüber hinaus dem Trend nach umweltfreundlichen Baumaterialien in besonderem Maße nach.", erläutert Christian Kemptner, Marketing-Manager der PCI Bodentechnik Europa. Der PCI-Kleber weise zum einen eine genügende Endfestigkeit auf, um das Schüsseln von Holz weitestgehend zu vermeiden, andererseits sei er elastisch genug, um das Arbeiten des Holzes in beschränktem Maße zu erlauben. Dadurch komme es nur zu geringer Fugenbildung im Winter.

Der Pulver-Parkettkleber verfüge sowohl über eine lange offene Zeit von 45 Minuten als auch über eine sehr gute Anfangshaftung. "Das schafft kein Dispersionskleber", so Kemptner. Nach zwölf Stunden sei das Parkett schleifbar. Eine weitere Besonderheit: PAR 362 benötigt durch den Einsatz von Zementverflüssigern 1,6 l Wasser auf 4 kg Pulver. Dieses Wasser werde schnell kristallin gebunden, sodass das Holz nur geringfügig quillt. Das Produkt kann nach Herstellerangaben für das Kleben von Parkett auf saugenden Untergründen und Gussasphalt ebenso verwendet werden wie zum Kleben von Hölzern mit kurzen Feuchtewechselzeiten wie beispielsweise Buche. Kleinere Unebenheiten im Untergrund (bis zu 10 mm) würden sich beim Klebstoffauftrag ausgleichen lassen.

Daneben steht der neu formulierte SMP-Parkettkleber PAR 365 im Fokus der Offensive. Zusätzlich zum 15-kg Eimer gibt es den PAR 365 jetzt auch im praktischen 3-kg Schlauchbeutel. Er soll zugleich Rücken- und Knieschmerzen vorbeugen, Verpackungsabfall einsparen und Hautbildung auf dem verbliebenen Klebstoff im Eimer vermeiden. Grund: Der Kleber lässt sich im neuen 3-kg-Schlauchbeutel mit einem speziellen Auftragegerät verarbeiten: Nach Betätigen der Fördertaste wird der Parkettkleber schnell, sauber und - aufgrund der variablen Düsentechnik - exakt in der Breite der zu verlegenden Diele - aufgezogen. "Die Verarbeitung mit so einem Gerät sorgt für einen gleichmäßigen Auftrag und eine gute Benetzung des Untergrundes", erklärt Kemptner. "Durch das ergonomische Arbeiten im Stehen werden Knie und Rücken entlastet." Der Klebstoff lasse sich aber auch alternativ direkt aus dem Schlauchbeutel gut verarbeiten: Beutel aufschneiden, ausdrücken, aufziehen. Zum Einsatz kommt das wasserfreie Produkt zum Kleben von Hochkantlamellen, massiven Parkettstäben, Mehrschichtdielen und Exotenhölzern - auch auf beheizten Fußbodenkonstruktionen.


PCI Augsburg


PCI Augsburg GmbH
Piccardstraße 11
86159 Augsburg
Tel.: 0821/5901-0
Internet: www.pci-bodenleger.com

Geschäftsführung: Manfred Grundmann, Clemens Bierig
Marketing-Manager Bodentechnik: Christian Kemptner
Produktmanager Bodentechnik: Andreas Pelz, Bernd Albers
Vertriebsleiter Bodentechnik: Thomas Prechtl

Umsatz 2013: 230 Mio. EUR (netto)
Mitarbeiter: 700 (europaweit)
Fachberater: Insgesamt 95, davon 11 für den Bereich Bodentechnik
Geschäftsfelder: Fliesen-, Bau- und Boden-technik; insgesamt 300 Produkte, davon 40 aus
dem Bereich Bodentechnik
Kernmärkte: D-A-CH, Frankreich, Benelux, Osteuropa (Tschechien, Slowakei, Polen), Skandinavien

PCI Augsburg - die Geschichte


1950Gründung der Poly-Chemie-Ingenieurgesellschaft (PCI)
1951 PCI Emulsion wird erstes Produkt
1984 Kürzel PCI wird Markenbegriff und Bestandteil des Firmennamens
1991 Umfirmierung in PCI Augsburg
1999 Gründung des Geschäftsfeldes Fußbodentechnik
2002 Einstieg in den Bereich Parkettklebstoffe
2006 PCI Augsburg wird nach der Übernahme der Degussa Bauchemie durch BASF als Tochtergesellschaft und Marke eingegliedert
aus Parkett Magazin 04/14 (Wirtschaft)