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EK/Servicegroup

"Wer bremst, verliert


Bielefeld. Die EK/Servicegroup startete das neue Jahr mit ihrer großen Trend- und Eventmesse EK Live. Dort präsentierte die Mehrbranchenverbundgruppe im Januar nach eigenem Bekunden "alles, was die 2.200 Handelspartner für einen gelungenen Start in die neue Saison brauchen."

Wir entwickeln uns konsequent weiter. Unsere Leistungen werden die Endverbraucher begeistern und unseren Händlern echten Mehrwert sichern. Denn wer glaubt, seine Ziele erreicht zu haben, hört auf, sich weiter zu entwickeln", so der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink. "Wer bremst, verliert", zitiert Hasebrink das ausgegebene Jahresmotto des Verbundes.

Auf 32.000 qm Ausstellungsfläche im unternehmenseigenen Messezentrum warteten Trends, innovative Sortimente inklusive mehrerer tausend Produktneuheiten und neue attraktive Shopkonzepte aus den vier Geschäftsfeldern Living, Comfort, Family und Fashion auf die Fachbesucher aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Außerdem stellte der Verbund immer wieder überraschende Cross-Selling-Ideen und emotionales Cross-Merchandising vor: "Wer seine Kunden begeistern will, muss sie immer wieder aufs Neue verblüffen. Zum Beispiel mit unerwarteten Sortimentsverknüpfungen, die Emotionen wecken und damit echte Kaufanreize setzen. Unsere Cross-Selling-Pakete können das", ist sich Einkaufs- und Vertriebsvorstand Bernd Horenkamp sicher.

Shopkonzepte: Im Mittelpunkt steht der Konsument

Für die Shopkonzepte der EK/Servicegroup ist es oberstes Ziel, sich auf die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher einzustellen, und dazu gehört nicht zuletzt die Orientierung in den Geschäften. Auf der EK Live rückten deshalb einmal mehr die EK-Shopkonzepte in den Blickpunkt. Sie versprechen verbesserte Umsätze und Erträge.

In der Multichannel-Lounge gaben sich die Messegäste sprichwörtlich die Klinke in die Hand. EK-Fachleute und Dienstleister informierten über die aktuellen und zukünftigen Multichannel-Aktivitäten der Verbundgruppe: von Online-Marketing, den Webseiten der Shopkonzepte über die Umsetzung von Online-Shops inklusive Direktversand bis hin zur Nutzung von Social Media. Im 2013 neu geschaffenen Unternehmensbereich Multichannel verfolgen die Bielefelder das Ziel, für jeden Händler eine Strategie anzubieten, die genau auf die Bedürfnisse und Erwartungen der jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten ist.

Beim Rückblick auf das Geschäftsjahr 2013 konstatierte der EK-Vorstand eine durchaus konträre Entwicklung. Während sowohl die Ertragslage als auch die Ausschüttung an die Mitglieder - die wichtigste Kennziffer einer Verbundgruppe - auf dem hohen Stand des Vorjahres gehalten werden konnte (2012: 32,6 Mio. Euro), war der Umsatz 2013 leicht rückläufig. Die Verbundgruppe schließt das Jahr mit einem Umsatzminus von 3,4 Prozent auf rund 1,3 Mrd. Euro ab. Auf der Ertragsseite hatten ein straffes Kostenmanagement und die Optimierung von Strukturen und Abläufen einen wichtigen Anteil am erreichten positiven Ergebnis. Die detaillierten Zahlen werden im Mai 2014 bekanntgegeben.

"Das gute finanzwirtschaftliche Fundament der EK wird auch zukünftig zum Ausbau unserer Wettbewerbsposition beitragen. Dank unserer guten Eigenkapital-Ausstattung sind wir von Fremdkapital unabhängig und verfügen über ein sehr gutes Rating, verwies Hasebrink auf die ausgezeichnete finanzielle Situation der EK/Servicegroup.
aus Haustex 02/14 (Wirtschaft)