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Vorwerk & Co. Teppichwerke GmbH & Co. KG

Vorwerk übernimmt die Norddeutsche, Marke bleibt erhalten


Die Vorwerk Teppichwerke werden ihre Geschäftstätigkeit ausweiten und über ihre Tochter TPH die insolvente Norddeutsche Teppichfabrik übernehmen. Neben dem finanziellen Engagement hätten insbesondere Vorwerks gute Vernetzung im Handel und die ausgesprochene Vertriebsstärke den Gläubigerausschuss überzeugt. Auch das Bundeskartellamt hat der Übernahme bereits zugestimmt, heißt es in einer Mitteilung. Die Rettung kommt in letzter Sekunde: "Wäre Vorwerk jetzt nicht eingestiegen, dann hätten wir zum 31. Januar 2014 schließen müssen", sagte der Insolvenzverwalter Udo Müller.

"Mit Vorwerk übernimmt ein Unternehmen die Geschäfte, das eine glaubwürdige und nachhaltige Fortführung der Vermarktung der Nordpfeil-Produkte sicher stellen kann", begründet er die Entscheidung. Zwischenzeitlich hatte auch Otto Golze ein Kaufinteresse bekundet.

Vorwerk plant, mit angepasster Mitarbeiterzahl und unter Nutzung möglicher Synergiepotenziale sowohl am Standort der Norddeutschen in Geesthacht als auch im eigenen Werk in Hameln zu produzieren. Aber es werde nicht nur die Belieferung der Kunden mit den Nordpfeil-Produkten garantiert, auch die Marke bleibt erhalten und wird eigenständig am Markt positioniert. "Unser Ziel ist es, mit einer klaren Zwei-Marken-Strategie und einer fokussierten Bearbeitung die guten Potenziale beider Marken zu nutzen. Die starke Großhandelsausrichtung von Nordpfeil ist eine passende Ergänzung für unser Geschäft", so Johannes Schulte, Geschäftsführer der Vorwerk Teppichwerke.
aus BTH Heimtex 02/14 (Wirtschaft)