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Sopro Bauchemie: Verlegewerkstoffe im Objekt Alpha Rotex

Höchstes Gebäude am Frankfurter Flughafen eröffnet


Der Frankfurter Flughafen steht für viele Superlative: mit knapp 60 Mio. Passagieren ist er der mit Abstand größte deutsche Verkehrsflughafen und mit weit über 2 Mio. Tonnen hat er das größte Frachtaufkommen aller europäischen Flughäfen. Dazu kommen über 70.000 Menschen, die auf dem Flughafen bei mehr als 500 Firmen und Institutionen arbeiten. Damit ist der Flughafen die größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland. Jetzt kommt mit dem Bürogebäude Alpha Rotex noch ein weiteres - im wahrsten Sinne des Wortes - 'Highlight" hinzu: Mit knapp 70 m ist es das höchste Gebäude am Frankfurter Airport und mit seiner dreieckigen Grundform sicher auch das markanteste Bauwerk. Ende August 2013 wurde das unweit von Terminal 2 gelegene Alpha Rotex feierlich eröffnet.

Gateway Gardens ist das ehemalige Wohngebiet der US-Streitkräfte am Frankfurter Flughafen. Bei der Expansion des Frankfurter Flughafens spielt es eine Schlüsselrolle. Seit 2006 entwickelt die Stadt Frankfurt am Main mit einem Konsortium privatwirtschaftlicher Investoren die 35 Hektar große ehemalige US-Housing-Area. Es haben sich bereits namhafte Unternehmen wie Condor, DB Schenker und LSG Sky Chefs angesiedelt. Mehr als 4.000 Menschen arbeiten bereits täglich in Gateway Gardens.

Das Baufeld Alpha ist eines von sechs Quartieren. Markante Gebäude mit Fernwirkung sollen sich hier zukünftig um den großzügigen Quartiersplatz gruppieren, unter dem sich eine zweigeschossige Tiefgarage befindet. Mit einer Höhe von knapp 70 m ist das 16-geschossige Bürohaus Alpha Rotex das erste und höchste Gebäude auf dem Baufeld Alpha. Es besteht aus drei im Grundriss Propeller ähnelnden Gebäudeflügeln, die sich ab dem 8. Stockwerk um 90 um den Erschließungskern verdrehen. Durch die Torsion bilden sich tiefe Einschnitte und ein gewundenes Muster aus geschlossenen und offenen Flächen - so die Intention des Frankfurter Architekten Jo. Franzke. Alpha Rotex verfügt über eine Mietfläche von rund 23.000 m2. DB Schenker hat davon - mit fast 500 Mitarbeitern - rund 15.000 m2 bezogen.

Auch in Bezug auf Nachhaltigkeit will das moderne Bürogebäude Maßstäbe setzen. So wird eine Auszeichnung des Neubaus mit dem Zertifikat LEED Gold angestrebt. Mit dazu beitragen sollen auch die Produkte aus dem Sortiment von Verlegewerkstoffhersteller Sopro Bauchemie. Das verarbeitende Unternehmen RMF Rhein Main aus Stockstadt setzte die Produkte für die fachgerechten Fliesen- und Abdichtungsarbeiten ein.

Dies galt insbesondere für alle mit keramischen Fliesenbelägen versehenen Feucht- bzw. Nassräume. In den WC- und Duschbereichen erfolgte nach der Grundierung zusätzlich eine Abdichtung mit Hilfe der Sopro Dicht Schlämme Flex 1-K, einer einkomponentigen, flexiblen, zementären Dichtungsschlämme zum Erstellen von rissüberbrückenden Abdichtungen. Sie eignet sich zur alternativen Abdichtung von Balkonen, Terrassen, Duschen, Waschräumen, WC-Anlagen und Großküchen. Verlegt wurden die Fliesenbeläge mit Sopros No. 1 Flexkleber, dem Klassiker von Sopro Bauchemie. Es handelt sich dabei um einen zementären, faserverstärkten Flexkleber C2 TE mit hoher Kunststoffvergütung und S1 Ausrüstung. Er eignet sich sowohl für die Anwendung am Boden als auch an der Wand. Zur abschließenden Verfugung der Beläge in den WC- und Duschbereichen kam Sopro Brillant und Sopro Saphir 5 zum Einsatz. Im Bereich der Großküche und der Kantine erfolgte die Abdichtung mit Sopro PU-Flächen Dicht.

In den Büros setzten die Planer auf textile Objekt-Beläge von Vorwerk. 10.000 m2 Bahnenware und 3.100 m2 Fliesen der Kollektion Vorwerk Arena mit dem Comfort Back 500-Vliesrücken wurden vom Fachunternehmen Straehuber verlegt. Die melierte Schlinge lieferte Vorwerk in der gewünschten Sonderfarbe Braun/Grau. Die Fußbodenkonstruktion besteht aus Doppelbodentrassen mit Anhydritfließestrich, der angeschliffen wurde. Die grundierte Fläche wurde jeweils mit Klebern für textile Bahnenware und Fliesen verklebt.

Ende August 2013 fand die feierliche Eröffnung von Alpha Rotex statt. DB Schenker ist seit 30. Juni Mieter der oberen zehn Etagen. Der Neubau ermöglichte, die Aufgabenbereiche aus Berlin, Mainz, Essen und Kelsterbach in Frankfurt zu konzentrieren. Das Gebäude wurde mit dem modernen Bürokonzept Open Space geplant, das die teamorientierte Zusammenarbeit fördern soll.
aus FussbodenTechnik 06/13 (Referenz)