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MMFA: Erste ordentliche Mitgliedervesammlung tagt in Berlin

Jetzt mit 23 Voll- und Fördermitgliedern

Normenarbeit, Absatzstatistiken und Öffentlichkeitsarbeit waren die zentralen Themen der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung des Verbandes der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge in Berlin. Ganz nebenbei konnte der Vorsitzende Matthias Windmöller weitere ordentliche und außerordentliche Mitglieder willkommen heißen, so dass die Gesamtzahl der im MMFA organisierten Unternehmen binnen eines Jahres von 7 auf 23 angestiegen ist.

Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) wächst weiter. Auf der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober in Berlin freute sich der Vorstandsvorsitzende Matthias Windmöller (Windmöller) über zahlreiche neue Aufnahmeanträge, so dass die Gesamtzahl auf 13 ordentliche und 10 außerordentliche Mitglieder anstieg. Neu dabei sind nun Tarkett, Tilo, Välinge, Dai Nippon Printing Europa und NMC Deutschland.

Ein Jahr zuvor zählte der Verband sieben Hersteller als Gründungsmitglieder. Und auch für die Zukunft rechnet Windmöller mit Beitritten: 'Wir sind mit weiteren Firmen im Gespräch. Das ist ein schöner Anfangserfolg, auf dem wir unsere Zukunftsarbeit aufbauen wollen."

Im Mittelpunkt der Tagung standen aber nicht Mitgliederzahlen, sondern die Sacharbeit. Nach einem Vortragsprogramm trafen sich die beiden Arbeitskreise 'Technik" und 'Marktentwicklung" zu einer gemeinsamen Sitzung unter der Leitung von Edwin Lingg (Li&Co) und Volker Kettler (Meisterwerke).

Konkrete Verbeitungsempfehlungen für Unterlagsmaterialien

Hier ging es um den Stand der Dinge beim Normentwurf zur prEN 16511 (Lose verlegte Platten - Mehrlagige, halbstarre Bodenbelagsplatten (MSF) mit abriebbeständiger Decklage). Man habe sich als Verband mit Eingaben zu technischen Bezeichnungen und Produktanforderungen einbringen können. Ziel ist es, eine klare Differenzierung für spezifische Tests und Anforderungen je nach Produktaufbau in die Norm zu integrieren. Ebenso sollen bei den schwimmend zu verlegenden Systemen verschiedene Qualitätsstufen von Unterlagsmaterialien berücksichtigt werden.

Dem MMFA ist dabei wichtig, dass der Bodenbelag im kompletten System betrachtet wird. Eine spezielle Arbeitsgruppe wird sich zukünftig mit den möglichen Kombinationen der Materialien beschäftigen, um so die Bodenbeläge in allen Belangen weiter zu verbessern. Am Ende sollen konkrete Verarbeitungsempfehlungen für Unterlagsmaterialien stehen.

Bei den schon früher angekündigten Absatzstatistiken ist man inzwischen einen Schritt weiter. Um Aussagekraft zu gewinnen und Vergleichbarkeit zu sichern, werden die Absatzmengen der europäischen Werke der Mitglieder zukünftig in drei Produktkategorien unterteilt: Klasse 1 umfasst schwimmend verlegte, modulare Fußböden auf HDF-Trägermaterial, Klasse 2 beinhaltet unter anderem solche aus Vollkunststoff mit Klicksystem und in Klasse 3 werden Sonderprodukte mit Mischaufbauten erfasst. Ab 2014 sollen quartalsmäßige Absatzzahlen nach Region und Ländern gesammelt werden.

Damit diese Verkaufsmengen weiter steigen, will der MMFA künftig offensiver an die Öffentlichkeit treten, um die mehrschichtig modularen Beläge als eigenständige Bodenbelagsgattung am Markt zu etablieren. Vor diesem Hintergrund wurde in Berlin ausführlich über Fachausdrücke und Produktbeschreibungen diskutiert.
aus BTH Heimtex 12/13 (Wirtschaft)