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Sopro Bauchemie: Erster Auftritt unter neuem Namen und Logo

Einzigartige Kunden-Kampagne gestartet

Mit einem spektakulären Messeauftritt unter neuem Namen und Logo demonstrierte die Sopro Bauchemie in München ihre Eigenständigkeit im neuen Konzernverbund mit der italienischen Mapei-Gruppe. Zahlreiche Produktneuheiten unterstrichen den eigenen Anspruch, vor allem durch Leistungen im Bereich Forschung und Entwicklung wachsen zu wollen. Mit dem Starschuss zur "Sopro Trophy" - einer kombinierten Event- und Verkaufsförderkampagne - will man die Kundenbindung unter neuer Flagge weiter festigen.

Die Sopro Bauchemie signalisierte mit ihrem ersten Messeauftritt unter neuem Namen auf der Münchener Baufachmesse im Januar Aufbruchstimmung. Nachdem Mapei kürzlich auch noch die letzten verbliebenen Anteile von der ehemaligen Muttergesellschaft Dyckerhoff übernommen hat, gehört das Unternehmen jetzt zu 100 % zum italienischen Bauchemie-Konzern. In Wiesbaden rühmt man sich dennoch der neuen Eigenständigkeit, die unter anderem durch die Neufirmierung und ein eigenes, neues Logo nach außen demonstriert wird.

Diesem Anspruch wollte auch Konzernchef Dr. Giorgio Squinzi auf der Messe-Pressekonferenz nicht widersprechen - obgleich das Unternehmen damit der bereits bestehenden deutschen Tochtergesellschaft weiterhin Konkurrenz macht: "Das ist für uns kein Problem. Wir haben mit dieser Konstellation in anderen Ländern schon sehr gute Erfahrungen gemacht."

Die hohen Investitionen in den Deutschen Markt bereut Squinzi trotz anhaltender Flaute in der deutschen Bauwirtschaft bislang nicht: "Wir hoffen, dass die schlechte Konjunktur in Deutschland bald besser wird. Aber im Prinzip sind wir voll zufrieden."

Positive Unternehmensentwicklung im neuen Konzernverbund

Zufrieden äußerte sich auch Andreas Wilbrand, Sopro-Geschäftsführer für Technik, Marketing und Vertrieb, über die Zusammenarbeit: "Wir erhalten in allen Bereichen von der Mapei-Gruppe die Unterstützung, die wir brauchen, um unser Unternehmen weiter zu entwickeln." Sein Kollege Michael Hecker, Geschäftsführer für das kaufmännische Ressort und das internationale Geschäft, schloss sich an: "Wir fühlen uns in der neuen Umgebung sehr wohl".

Sopro zählt seit vielen Jahren zu den führenden europäischen Herstellern von Fliesentechnik und Baustoffen. Im Bereich Fliesentechnik sieht man sich im Verbund mit Mapei heute als Nummer 2 auf dem deutschen Markt - mit einem Umsatzvolumen von 75 Mio. EUR und einem Markanteil von 15-20 %.

Obwohl der Hersteller 2001 erstmals in der Unternehmensgeschichte einen leichten Umsatzrückgang von 57 auf 55,7 Mio. EUR hinnehmen musste, zählt man sich angesichts der teilweise dramatischen Einbrüche in der heimischen Baubranche nach wie vor zu den Gewinnern im Markt: "Wir haben auch das Jahr 2002 im Vergleich zum Branchendurchschnitt gut überstanden", betonte Wilbrand in München. "Zumal Sopro im Vergleich zum Wettbewerb weiter Marktanteile hinzugewinnen konnte."

Wachstum durch Forschung und Entwicklung

Diese positive Entwicklung will das Unternehmen in diesem Jahr konsequent fortsetzen, wozu unter anderem zahlreiche Neuentwicklungen auf der Produktseite beitragen sollen. Forschung und Entwicklung genießen in Wiesbaden traditionell einen sehr hohen Stellenwert - wie auch bei der neuen Muttergesellschaft. Schon seit einigen Jahren verfolgt man ehrgeizig das selbstgesteckte Ziel, in jedem Jahr mindestens 30 % des Umsatzes mit Produkten zu erwirtschaften, die seit höchstens 5 Jahren am Markt sind. "Im letzten Jahr haben wir sogar die 50 %-Marke erreicht", berichtete Wilbrand.

Jene Marke könnte das Unternehmen vor dem Hintergrund der großen Zahl an Messeneuheiten, die in München präsentiert wurde, in diesem Jahr durchaus halten. Neben einer ganzen Reihe an Neuprodukten für die Fliesen- und Natursteinverlegung sowie die Verfugung wurde das Estrichprogramm mit einem Schnellestrich-Fertigmörtel und einem Drainagemörtel weiter ausgebaut (s. Messebericht Bau). Im Estrichgewerbe hatte Sopro bereits mit der erfolgreichen Markteinführung des Estrichbinders Rapidur B5 unter dem Motto "3 Wochen Zeitgewinn bei 50 % Preisvorteil" für Aufsehen gesorgt.

Kundenbindung durch großangelegte Event-Kampagne

Einen weiteren Baustein zum Erfolg soll die neue, branchenweit bislang wohl einzigartige Event- und Verkaufsförderungs-Kampagne "Sopro Trophy" bilden, für die in München der Starschuss fiel. Im Mittelpunkt steht dabei die "Sopro Trophy Roadshow" - eine speziell für den Fliesen- und Baustoffhandel konzipierte Pomotion-Tour, bei der aufmerksamkeitsstarke Road-Show-Gespanne aus einem VW-Touareg und einem eigens entwickelten Aktionsanhänger bundesweit auf Hausmessen, Schulungsveranstaltungen, Tagen der offenen Tür oder Jubiläumsfeiern präsent sein werden.

Die Kunden in Handwerk und Handel dürfen sich außerdem auf das "Sopro Trophy-Qualifying" freuen, das dreimal im Jahr auf dem Sachsenring ausgetragen wird. Für das zweitägige Motorsport-Event sind unter anderem Fahrten auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in einem Formel-Junior-Rennwagen, Offroad-Prüfungen mit dem Sopro-Touareg, ein Kart-Grand-Prix sowie ein intensives Sicherheitstraining vorgesehen. Den drei besten des Qualifyings winkt schließlich die Teilnahme an der "Sopro Trophy-Tour" - einer mehrtägigen Event-Reise "durch eine der interessantesten Landschaften Europas". Mehr wollte man noch nicht verraten.

Wer nicht selbst auf den Sachsenring kommen kann, zu dem soll der Touareg auf Wunsch auch aufs Betriebsgeländekommen. Abgerundet wird das Konzept durch den "Sopro Trophy-Shop", in dem die Kunden hochwertige Produkte zur Kampagne kaufen können. "Wir werden jetzt allerdings nicht zu einer Event-Agentur", räumte Wilbrand ein. "Sopro bleibt bei den Produkten das zuverlässige und innovative Unternehmen, das unsere Kunden seit vielen Jahren kennen."
aus FussbodenTechnik 01/03 (Wirtschaft)