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Unilin BVBA division Flooring

Quick-Step: Anwendungszweck bestimmt die Unterlage


Laminatböden sorgen durch ihre Härte und die schwimmende Verlegung zumeist für höhere Schallpegel als Parkett - mit diesem Nachteil kämpfen die Laminatproduzenten seit geraumer Zeit (siehe auch ParkettMagazin 3/2004). Unilin/Quick-Step hat für seine Produkte jetzt einen Leitfaden herausgegeben, mit dessen Hilfe die jeweils geeignete Unterlage gefunden werden soll.

In einem ersten Schritt müsse der bestehende Unterboden benannt werden können: Aus der Ebenheit des bestehenden Unterbodens resultiert die optimale Unterlage. Alle Quick-Step-Unterlagen können laut Hersteller Höhenunterschiede bis zu 1,5 mm über eine Länge von 1 m ausgleichen. Für stärkere Abweichungen sei 'Uni-Softboard', spezielle Tafeln in den Abmessungen 590 x 860 mm, notwendig. Auch für den Einsatz auf beheizten Estrichen sind jeweils andere Unterlagen nötig als auf normalem Estrich. Gleiches gilt für relative feuchte Räume: Zum Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit kann es sinnvoll sein, so der Hersteller, eine Dampfsperre einzubauen. Bei 'Combifloor' beispielsweise ist eine entsprechende Folie integriert.

Im zweiten Schritt sollte laut Unilin der Verwendungszweck und damit auch der Grad der zukünftigen Geräuschentwicklung sowie die Lage des Raumes im Gebäude berücksichtigt werden. So hat Unilin/Quick-Step zwei verschiedene Unterlagen entwickelt - je nachdem, ob in erster Linie der Trittschall, also die Geräuschentwicklung in einem unterliegenden Raum, oder der Raumschall (Geräusch im selben Raum) minimiert werden sollen.
aus Parkett Magazin 05/04 (Sortiment)