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Vorwerk & Co. Teppichwerke GmbH & Co. KG

Who is Who in der Anwendungstechnik

Christian Brockbank

Vorwerk & Co. Teppichwerke GmbH & Co. KG
Kuhlmannstraße 11
31785 Hameln
Tel.: 05151/103-432
Fax: 05151/103-6432
Mobil: 0163/786 1240
E-Mail: christian.brockbank@vorwerk-teppich.de
Internet: www.vorwerk-teppich.de

Beruflicher Werdegang

- 1985-1988 Ausbildung zum Industriemechaniker bei den OKA Teppichwerken Hameln/Vorwerk Teppichwerken
- 1988 Mitarbeiter Qualitätssicherung Vorwerk Teppichwerke
- 1991 Prüfung zum geprüften Bodenleger, HWK Koblenz
- 1991 Ausbildereignungsprüfung
- 1993 Abschluss Industriemeister, Fachrichtung Textil
- seit 1993 Mitarbeiter der Anwendungstechnik der Vorwerk Teppichwerke

Aufgabenstellung im Unternehmen

- Bearbeitung von Kunden- und Endverbraucheranfragen
- Beratung der Produktentwicklung in verlegetechnischen Fragen bei Produktänderungen sowie Neuentwicklungen
- Beratung des Außendienstes
- Begutachtungen von Mängelmeldungen
- Behebung von Mängeln
- Begleitung von Pilotobjekten
- Beratung des Vertriebes bei Reklamationen
- Teilnahme an Gutachterterminen und Prüfung der Gutachten
- Verlegeeinweisungen/Unterstützungen im Objekt sowie Handel
- Auswertungen von Verlegeplänen
- Verlegeschulungen

Anwendungstechnischer Service im Unternehmen

Als ein Hauptaufgabengebiet ist hier die kompetente Beratung der Kunden, Verarbeiter sowie der Endverbraucher zu sehen. Hierzu gehört zu einem Großteil die telefonische Beratung, aber auch die praktische Hilfestellung/Verlegeeinweisungen im In- und Ausland, sowie Schulungen bei Großhändlern. Als weiteres Aufgabengebiet ist die Unterstützung des Außendienstes in allen technischen Fragen sowie bei schwierigen Reklamationsbearbeitungen zu finden. Ebenso findet hier eine enge Zusammenarbeit mit der Entwicklung statt.

Praxisbeispiele

Für die 40. Jubiläumsverleihung der Goldenen Kamera in der neuen Ullsteinhalle im Berliner Verlagshaus der Axel Springer AG wurde durch die Vorwerk Teppichwerke über 3.500 qm Teppichboden geliefert und verlegt. Für die Verlegung stand ein Zeitfenster von 4 Tagen zur Verfügung, für die Wiederaufnahme aller Flächen lediglich 8 Stunden. Dieses Zeitfenster galt es sich mit einer Vielzahl anderer Gewerken zu teilen. Zur Verlegung kam die Qualität Forma, in verschiedenen Farbstelllungen, in die zahlreiche Intarsien eingearbeitet werden mussten. Da es sich bei den Untergründen um Natursteinbeläge handelte, konnte hier nicht mit normalen Trockenklebern gearbeitet werden. Daher fiel die Wahl der Rückenausstattung auf einen Comfortback 500 Rücken. Dieser ermöglichte durch seine Dimensionsstabilität sowie lose liegende Eigenschaften das Verlegen sehr großer zusammenhängender Flächen mit Bahnenlängen von bis zu 40 m Länge, die während der Aufbauphase bereits von selbstfahrenden Hubarbeitsbühnen befahren werden konnten, ohne das Verformungen oder Beschädigungen des Belages eintraten. Die Verbindungen der einzelnen Bahnen sowie Intarsien miteinander erfolgte ausschließlich im Nahtbereich mit Sigan 3 der Sifloor AG, da sich dieser Trockenklebstoff von den Naturstein Belägen rückstandsfrei wieder aufnehmen lässt.

Die Arbeiten wurden zum überwiegenden Teil durch eigenes Fachpersonal durchgeführt. Der Veranstalter war mit der Abwicklung durch Vorwerk sehr zufrieden.

Brancheneinschätzung

Durch die verschiedensten Ansprüche die in der heutigen Zeit an einen textilen Belag gestellt werden, finden sich immer mehr Sonderkonstruktionen im Markt wieder. Diese Beläge erfordern bei der Verarbeitung sowie Verlegung eine ständige Umstellung der bisher gewohnten Arbeitsschritte sowie Vorgehensweise. Dieses beginnt bei der richtigen Beurteilung des zu belegenden Untergrundes, der entsprechenden Auswahl der notwendigen Stoffe zur Untergrundvorbereitung sowie der zur Verlegung notwendigen Klebstoffe. Oftmals kommen Verlegebetriebe nur einmal mit solchen textilen Sonderkonstruktionen in Berührung. Daher ist es in solchen Fällen besonders wichtig, das die herstellende Industrie über entsprechendes Personal verfügt, welches dem Verarbeiter vor Ort aktiv unterstützen kann. Dieses setzt natürlich auch eine permanente fachliche Erweiterung der eigenen Qualifikationen voraus.
aus FussbodenTechnik 01/08 (Personalien)