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PCI Augsburg

Mit Parkettklebstoffen erfolgreich durchgestartet


Als Tochtergesellschaft des weltweit agierenden Chemieunternehmens BASF entwickelt und produziert die PCI Augsburg Verlegewerkstoffe und Systemlösungen für Bodenleger, Parkettleger sowie Maler und Raumausstatter.

Bei den Verlegewerkstoffen hat eine der gravierendsten Veränderungen erst in jüngster Zeit ihren Abschluss gefunden: Seit 2011 gehören lösemittelhaltige Parkettkleber in Deutschland der Vergangenheit an. Noch bis in die Anfänge dieses Jahrtausends dominierte die Produktgruppe den Markt. Ihre Nachfolge haben nun Klebstoffe auf Basis silanmodifizierter Polymere (Hybrid-Parkettkleber) angetreten. PCI gibt dem verlegenden Handwerk heute eine große Palette anwendungssicherer, lösemittelfreier und sehr emissionsarmer Produkte an die Hand. Diese Produkte weisen in Sachen Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz einen hohen Standard auf und lassen sich zudem noch gut verarbeiten.

Das fängt schon bei der Vorbereitung des Untergrundes an, der möglicherweise eine zu hohe Restfeuchtigkeit aufweist oder für die Verlegung großformatiger Landhausdielen nicht eben genug ist. Die PCI bietet für beides geeignete Lösungen: Mit dem Epoxi-Vorstrich VG 7 S lassen sich Restfeuchtewerte bis zu 7 CM-% innerhalb eines Arbeitsganges "absperren". Für einen erforderlichen Ebenheitsausgleich stehen inzwischen nahezu selbstnivellierende Bodenausgleichsmassen zur Verfügung, zum Beispiel die staubarme Universal-Spachtelmasse USP 32 S.

Wer beim Verkleben von Parkett etwa aus technischen Gründen keine PU-Klebstoffe verwenden möchte, kann diese durch die ebenfalls wasserfreien Klebstoffe auf Basis silanmodifizierter Polymere ersetzen - und braucht dabei keine "schwarzen Finger" mehr zu befürchten. Oder er verwendet einen für die meisten gängigen Parkettarten geeigneten Pulverkleber wie den PAR 362. Dieser Klebstoff bietet den Vorteil einer schnellen kristallinen Wasserbindung; die Quellwirkung auf das Parkettholz bleibt dabei relativ gering.

Seit einigen Jahren sind spezielle Auftragsgeräte für Parkettklebstoffe in Schläuchen auf dem Markt, die eine aufrechte Arbeitshaltung beim Aufbringen ermöglichen. "Momentan lässt sich allerdings noch schwer einschätzen, in welchem Ausmaß diese Verarbeitungsweise das bewährte Aufkämmen mit der Zahnspachtel ergänzen wird", erläutert PCI-Produktmanager Bernd Albers.

Ihren Einstieg in den Bereich Fußbodentechnik gestaltete die PCI 1999 zunächst mit Vorstrichen, Spachtelmassen und Klebstoffen zum Verlegen textiler und elastischer Bodenbeläge. Aufgrund der wachsenden Nachfrage kam drei Jahre später auch das Marktsegment Parkettklebstoffe hinzu. Albers: "Die Unternehmensentwicklung verlief seither durchweg positiv, und wir sind zuversichtlich, dass das weiterhin anhält."

Derzeit profitiert auch die PCI vom Boom der Parkettklebstoffe auf Basis silanmodifizierter Polymere und geht von guten Wachstumschancen bei den entsprechenden PCI-Parkettklebern aus. Von den Pulver-Parkettklebern ist man ebenfalls nach wie vor überzeugt. "Die PCI-Spachtelmassen inklusive der Vorstriche haben sich schon früh nach unserem Markteintritt einen Namen im Markt machen können", erläutert Albers. "Das wollen wir natürlich halten und ausbauen."

Die meisten PCI-Produkte sind laut Anbieter sehr emissionsarm nach GEV-Emicode eingestuft; viele davon wurden zusätzlich mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.
aus Parkett Magazin 05/12 (Wirtschaft)