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Sopro Bauchemie: Schnellbaustelle mit Rapidur FE Fließestrich

500 m2 in fünf Tagen


Der speziell im Bereich der Renovierung und Sanierung oftmals vorhandene Termindruck gibt dem Verarbeiter heute nur noch sehr wenig zeitlichen Spielraum für die Ausführung seiner Arbeiten. Dies führt in der Praxis immer häufiger zu Konflikten mit bauphysikalisch bedingten Wartezeiten. So sind gerade bei Estricharbeiten die geforderten langen Austrocknungszeiten eines herkömmlichen Estrichs bei knapp kalkulierten Bauzeiten oft nicht einzuhalten. Eine Lösung ist der Einsatz von Schnellestrichen. Das Objektbeispiel eines großen Bekleidungshauses in Bochum zeigt, wie die Estrichsanierung auf 500 m2 mit dem Schnellestrich-System Sopro Rapidur FE in nur fünf Tagen gelang.

Die Vorgaben waren klar: Die Böden des Bekleidungshauses mussten komplett saniert werden. Der vorhandene Estrich musste ausgebaut, ein neuer eingebaut und anschließend großformatige Fliesen als neuer Bodenbelag verlegt werden. Und all dies unter der Vorgabe möglichst geringer Ausfallzeiten. Planer, Bauherr und Verarbeiter entschieden sich daher für den Einsatz des Schnellestrichs Sopro Rapidur FE Fließestrich. Mit ihm hat Sopro Bauchemie sein Sortiment an schnell erhärtenden und früh belegereifen Zementestrichen nochmals erweitert. Ein solcher fließfähiger Zementestrich ist bereits nach 24 Stunden mit Fliesen belegereif. Da er absolut schwindfrei erhärtet, ist er als Verbundestrich, als Estrich auf Trennlage und auch schwimmend auf Dämmung einsetzbar.

Tag 1: Der Ausbau


Am ersten Tag der Renovierungsarbeiten wurde der alte Estrich maschinell zurückgebaut. Gleichzeitig erfolgte die Anlieferung des neu einzubauenden Fließestrichs in handlichen 25 kg Säcken. Da es sich dabei um eine kunststoffvergütete, verarbeitungsfertige Trockenfertigmischung zur Herstellung schnell erhärtender und frühbelegereifer Zementestriche handelt, ist eine zusätzliche Sandzugabe nicht erforderlich.

Tag 2: Der Einbau


Am zweiten Tag konnte bereits mit den vorbereitenden Arbeiten für den Einbau des neuen Estrichs begonnen werden. Dazu zählten Arbeiten wie der Einbau der Dämmung, das Stellen der Randdämmstreifen sowie die dichte Verklebung der Abdeckfolie. Diese verhindert, dass beim Einbau des Fließestrichs flüssiges Material in die Dämmung läuft. Außerdem wurde die für die Estricharbeiten notwendige Maschinentechnik eingerichtet.

Dann begann man auch schon mit dem Einbau des Estrichs mit einer Estrichpumpe. Der Fließestrich ist pumpfähig und verfügt auch sonst über positive Verarbeitungseigenschaften.

Er verläuft gut und ist selbstnivellierend, so dass kein Abziehen der Fläche notwendig wird. Im vorliegenden Fall wurde er nur noch leicht mit der Schwabbelstange bearbeitet.

Tag 3: Die Belagsverlegung


Da der Sopro Rapidur FE Fließestrich bereits nach 24 Stunden mit Fliesen bzw. Natur- und Kunststeinplatten belegereif ist, konnte bereits am dritten Tag mit der Verlegung von großformatigen Fliesen im Format 90 x 90 cm begonnen werden. Zuvor wurde die planebene Oberfläche mit der Sopro Grundierung vorbehandelt. Die Verlegung der Fliesen erfolgte im kombinierten Verfahren (Buttering-Floating) unter Einsatz von Sopros No. 1, einem zementären, hoch verformbaren S1 Flexkleber mit hoher Kunststoffvergütung. Der Kleber verfügt über eine sehr hohe Ergiebigkeit sowie beste Verarbeitungseigenschaften.

Tag 4: Die Verfugung


Am vierten Tag erfolgte die Verfugung des keramischen Belags. Zum Einsatz kam Sopro DF 10 Designfuge Flex, ein Fugenmörtel der neuesten Generation. Sie sorgt dank ihrer speziellen Rezeptur für ein langanhaltend schönes, farbbrillantes Fugenbild - ganz ohne optisch störende Kalkschleier. Der eingebaute Perl-Effekt und die Hydrodur-Technologie führen gleichzeitig zu einem nachhaltigen Schutz vor Schimmelpilzen und Mikroorganismen. Dazu kommt eine im Vergleich zu herkömmlichen zementären Sopro Fugenmörteln erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen saure Reinigungsmittel bei haushaltsüblicher Anwendung. Der flexible Fugenmörtel, der sich leicht einbringen lässt, ist schnell erhärtend, so dass die Beläge bereits nach rund zwei Stunden begehbar und nach nur 12 Stunden voll belastbar waren.

Tag 5: Die Nutzungsaufnahme


Am fünften Tag nach Beginn der Sanierungsarbeiten konnte das Bochumer Bekleidungshaus daher die Räume bereits wieder für den Verkauf nutzen, nachdem die Fläche gereinigt worden war. Planer, Bauherr und Verarbeiter waren mit dem Ergebnis der Schnellbaustelle in Bochum sehr zufrieden.


Objekt-Telegramm


Objekt: Bekleidungshaus in Bochum
Estrich: Sopro Rapidur FE Fließestrich
Umfang: 500 m2
Belag: Großformatfliesen
Kleber: Sopros No. 1
Fuge: Sopro DF 10 Designfuge Flex

Estrich-Info:
Sopro Bauchemie
Tel.: 06 11 / 17 07-0
www.sopro.com
aus FussbodenTechnik 05/13 (Referenz)