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PU-Schäumer

EU ermittelt wegen möglicher Preisabsprachen


Die Wettbewerbshüter der EU ermitteln gegen Produzenten von Polyurethan-Schaumstoffen wegen des Verdachts auf Preisabsprachen. Diese Schäume werden unter anderem auch für Matratzenkerne genutzt. Es habe Durchsuchungen bei mehreren europäischen Unternehmen gegeben, bestätigt die Behörde, ohne jedoch Namen zu nennen. Die Recticel-Gruppe bestätigt ihrerseits Ermittlungen an ihren Standorten in Belgien, Großbritannien und dem Gemeinschaftsunternehmen Eurofoam in Österreich, einem Joint Venture mit dem Greiner-Konzern. Die Kommission hat nach eigenen Angaben "Anlass zu glauben, dass die Firmen gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen haben, das Preiskartelle verbietet", schreiben die Wettbewerbshüter. Falls sich herausstellen sollte, dass die Unternehmen schuldig sind, kann die EU-Kommission hohe Strafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens verhängen. Allerdings betont die Kommission, dass bisher nur ein Anfangsverdacht vorliege.
aus Haustex 09/10 (Wirtschaft)