Fachverband der Matratzenindustrie

Akva Waterbeds neues Mitglied


Essen - Der in Essen ansässige Fachverband der Matratzenindustrie e.V. hat mit dem dänischen Unternehmen Akva Waterbeds den ersten Hersteller von Wasserbetten als ordentliches Mitglied aufgenommen. Das Thema Wasserbetten werde aber in der Kommunikation nicht ausdrücklich lanciert, heißt es in einer Information an die Mitglieder. Es bestehe kein Anlass zur Sorge, der Verband könne durch diese Öffnung von Wasserbettenherstellern "überschwemmt" werden.

Der Fachverband der Matratzenindustrie setzt sich dafür ein, eine breite Öffentlichkeit für das Schlafen als wichtigen Teil einer gesundheitsbewussten Lebensführung zu sensibilisieren. Akva Waterbeds ist neben Herstellern von Matratzen, Lattenrosten und Bettsystemen nun das 13. ordentliche Mitglied dieser Vereinigung.

Das dänische Traditionsunternehmen, das seit 1981 hochwertige und umweltfreundliche Wasserbetten produziert, hat sich nach Angaben von Thomas Wiese, Akva-Gebietsverkaufsleiter Deutschland Nord, schon mehrere Jahre um eine Aufnahme in den Verband bemüht. Er sei der wichtigste reine Industrieverband im wichtigsten Markt des Unternehmens. "Es geht darum, dass unsere Wasserbetten neben den anderen namhaften Schlafsystemen als hochwertiges System, sozusagen auf einer Ebene, wahrgenommen werden." Der Fachverband der Matratzenindustrie werde als neutrale Informationsquelle, die dem Produkt Wasserbett mit seinem Marktanteil gerecht werden will, künftig gewiss auch über das Wasserbett informieren. Wiese: "Es ist ein wichtiges Signal an die Hersteller der konventionellen Systeme, zu sehen, dass es in der bunten Wasserbettenbranche seriöse, echte Hersteller mit langjähriger Erfahrung und langfristigen Zielen gibt. Auch das kann nur positiv für das Wasserbett als Produkt und für Akva als einen der wenigen europäischen Hersteller mit autarker Produktion sein." Der Verband unter der Führung von Dr. Ulrich Leifeld stelle die positiven Eigenschaften aller Schlafstätten heraus, ohne ein System gegen das andere auszuspielen. "Wir sind froh und auch ein wenig stolz, die Kommunikation als ordentliches Mitglied dabei mit gestalten zu können", so Wiese.
aus Haustex 05/10 (Wirtschaft)