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MEG Rhein-Ruhr

Umsatzplus, aber höhere Kosten drücken auf Betriebsergebnis


Mit positiven Bilanzkennzahlen hat die MEG Rhein-Ruhr das Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen: Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert werden, erneut gab es für die Genossenschaftsmitglieder eine solide Dividende und die Eigenkapitalquote stieg - "bei gesunder Liquidität", wie Betriebswirtschaftsvorstand Jürgen Maaß betont - auf nunmehr 48 %. Einziger Wermutstropfen: Höhere Kosten bei Einkauf, Logistik und Personal drückten auf das Betriebsergebnis, das damit den "sehr guten Wert von 2007" verfehlte.

Förderlich für das MEG-Geschäft habe sich 2008 vor allem die anhaltend hohe Nachfrage nach Wärmedämm-Maßnahmen ausgewirkt, heißt es in Essen. Dazu habe man für die Mitglieder gezielt ein umfangreiches Leistungspaket entwickelt. Das gemeinsam mit dem Hauptverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz entwickelte Projekt gibt Hilfestellung bei Akquise und Beratung. Investitionen flossen im vergangenen Jahr vor allem in den Um- und Ausbau der jetzt 16 Niederlassungen, den Fuhrpark und den IT-Bereich.

Auf das laufende Geschäftsjahr blicke die MEG Rhein-Ruhr mit gedämpften Optimismus, verkündete Vertriebs- und Marketing-Vorstand Frank-A. Kühnel. Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse habe sich der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr deutlich abgeschwächt. "Es wird nur schwer möglich sein, das bis zum Jahresende aufzuholen." Die Genossenschaft wolle jedoch an erfolgreichen Strategien festhalten und das Sortiment der Marke Conpart weiter ausbauen. Zudem würden Beratungsleistungen forciert. "Unter schwierigen Marktbedingungen werden wir uns auch im 90. Jahr unseres Bestehens als unabhängiger Dienstleister für das Malerhandwerk behaupten", beugte Kühnel jedweden Spekulationen über Fusionsgelüste der MEG Rhein-Ruhr vor.
aus BTH Heimtex 09/09 (Wirtschaft)