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PCI-Produkte im Schloss Neuburg

Neues Stabparkett


Ein imposantes Schloss, das auf eine mittelalterliche Burg der Wittelsbacher Herzöge zurückgeht, prägt die ehemalige Residenzstadt Neuburg an der Donau. Den Charakter einer Schlossanlage der Renaissance erhielt das Bauwerk durch Pfalzgraf Ottheinrich (1502-1559), die barocken Elemente kamen gut hundert Jahre später unter Philipp-Wilhelm von Pfalz-Neuburg hinzu. Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wird nun das Schloss von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen betreut.

1987 öffnete hier ein Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung. Zudem gibt es im Nordflügel einen Rittersaal mit originaler Holzkassettendecke und umlaufender Holzvertäfelung - beides stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.

Holz stand auch im Mittelpunkt aktueller Modernisierungsmaßnahmen im West- und Südflügel: Verlegearbeiten von insgesamt 1.600 qm Stabparkett mit Einlagen wurden vom Staatlichen Hochbauamt Ingolstadt als zuständigem Bauherrn in Auftrag gegeben. Da auf Schloss Neuburg im Sommer zahlreiche Veranstaltungen stattfinden und Touristen zur Besichtigung kommen, sollte die im Februar 2004 begonnene Maßnahme so zügig wie möglich durchgeführt werden.

Bei ungefähr der Hälfte der Fläche bestand die Unterbodenkonstruktion aus Spanplatten, für die andere Hälfte wurde ein Anhydritfließestrich neu eingebaut. Zunächst hatte das Team des Parkettstudios Rausch aus dem thüringischen Ichtershausen die Gesamtfläche mit dem lösemittelfreien Spezial-Vorstrich "VG 2" von PCI Augsburg grundiert. Diese Grundierung hat nach Ansicht des Verlegebetriebs die optimale Haftungsvoraussetzungen für den im nächsten Schritt aufzutragenden Pulverparkettkleber, aber auch für die auf einer 300 qm großen Teilfläche notwendige Spachtelung gegeben. "VG 2" ermöglicht laut Hersteller durch die auffällige orangefarbene Einfärbung eine gute Flächenkontrolle für die Verarbeiter.

Im Anschluss erfolgte die Spachtelung der Teilfläche mit der sehr emissionsarmen Universal-Spachtelmasse "USP 32" von PCI. Sie ist nach Herstellerangaben leicht verlaufend und lässt sich in Schichtdicken zwischen 0,5 und 15 mm einbauen. Wegen der anschließenden Verklebung von Parkett war eine Mindestschichtdicke von 2 mm erforderlich. Für die folgende Parkettverlegung verwendete die Fachfirma den PCI -Pulver-Parkettkleber "PAR 362", einen nach TRGS 613 chromatarmen zementhaltigen Pulverkleber, somit frei von Lösemitteln und zudem als sehr emissionsarm in EC 1 eingestuft. Nur 1,6 Liter Wasser sind nach Angaben von PCI erforderlich, um das Pulver aus dem 4-kg-Beutel zu einem pastösen, karamelfarbenen Klebstoff anzumischen. Auf Grund der sehr schnellen kristallinen Wasserbindung des Klebers bleibt die Quellwirkung auf das Parkettholz im unschädlichen Bereich, erklärte PCI. Auch die weiteren charakteristischen Eigenschaften des Pulver-Parkettklebers - ein guter Riefenstand, hohe Klebekraft, schnelles Abbindeverhalten und hartplastisch erhärtend - hätten sich für die Belagserneuerung auf Schloss Neuburg als günstig erwiesen. Nach rund 24 Stunden waren die Flächen belastbar. Das Parkett konnte dann nach Erreichen der normgerechten Holzfeuchte geschliffen werden. In Rand- und zusätzliche Bewegungsfugen wurden Korkstreifen eingelegt.

Die Flächen konnten im Juni 2004 termingerecht übergeben werden.


Objekt-Telegramm

Objekt: Schloss Neuburg, Neuburg a. d. Donau
Verleger: Parkettstudio Rausch, Ichtershausen
Böden: Eiche-Stabparkett
Abmessungen: 500 x 70 x 22 mm bzw. 600 x 90 x 22 mm
Lieferant: Muldentaler Parkett GmbH
Parkettklebstoff: "PAR 362" von PCI Augsburg
Fläche: 1.600 qm
aus Parkett Magazin 05/04 (Referenz)