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Warema

Raffstoren und Innen-Markisen gegen Hitze


Das "Dockland" in Hamburg entstand auf 3.000 qm frisch aufgeschüttetem Neuland in der Elbe und liegt zwischen Nordelbe und Fischereihafen. Allein diese prominente Lage rückt das Bauwerk in den Fokus des Stadtbildes der Hansestadt, noch dazu sorgt die futuristische Gebäudeform für Aufsehen.

In dem siebengeschossigen Bürohaus wurde die geometrische Form eines Parallelogramms auf den Hochbau übertragen: Ähnlich der Gestalt eines Luxusliners neigt sich der Baukörper um 24 Grad, sodass der Bug rund 40 Meter über die Elbe auskragt. Das nahezu vollständig verglaste Gebäude mit 21 Meter Breite und 86 Meter Länge bietet insgesamt 9.000 qm Bürofläche.

Der Bauherr, das Unternehmen Robert Vogel, legte Wert darauf, seinen zukünftigen Mietern Büros mit hoher Arbeitsplatzqualität zur Verfügung zu stellen. Die großzügige Verglasung führt jedoch zu einer erhöhten solaren Einstrahlung in das Gebäude und erfordert Maßnahmen für Sonnen- und Blendschutz. An der Stirnseite des Bürogebäudes mit großformatiger Schrägverglasung entschied sich das beauftragte Büro BRT Architekten Bothe Richter Teherani deshalb für den Einsatz eines innenliegenden Blendschutzes, eine speziell auf die Glasfassade zugeschnittene Sonderlösung, die in Zusammenarbeit mit Sonnenschutz-Hersteller Warema entwickelt wurde. Die Besonderheit der eingesetzten Wintergarten-Markisen, die Reflexionen und Blendungen am PC-Arbeitsplatz verhindern, ist der verdeckte Einbau: Antrieb und Behang liegen in einem Kasten aus stranggepresstem Aluminium im Fußboden, und die auf die Fassadenkonstruktion aufgesetzten Führungsschienen treten ebenso dezent in Erscheinung. Die Markise funktioniert nach dem Gegenzug-Prinzip von unten nach oben und kann über eine maximale Länge von 6 Metern ausgefahren werden.

Die hinterlüftete Doppelfassade an den Längsseiten bietet die Möglichkeit, im 1,40 Meter tiefen Fassadenzwischenraum einen zwischen der Verglasung liegenden Sonnenschutz zu montieren, der die Kühllast in den Räumen um ein Vielfaches reduziert. Installiert wurden Raffstoren Aluminium-Flachlamellen von Warema, die für eine effektive Tageslichtnutzung sorgen, sowohl Sonnen- wie Blendschutz am Arbeitsplatz gewährleisten und eine optimale Raumausleuchtung ermöglichen.

Die automatische Steuerung für die Sonnenschutzprodukte erfolgt via Lonworks-Technologie. Das dezentrale Bussystem besteht aus einer Wetterstation, Motorsteuereinheiten und Bedienelementen. Die einzelnen Beschattungssysteme lassen sich auch manuell über Taster den individuellen Bedürfnissen der Nutzer anpassen.tz der großzügigen Transparenz der Gebäudehülle gewährleisten die gut aufeinander abgestimmten Sonnenschutz-Komponenten von Warema den Mietern im Dockland einen hohen thermischen Komfort und damit optimale Arbeitsbedingungen.
aus BTH Heimtex 06/08 (Referenz)